Umfrage-Vorsprung für Spaßpartei: Reykjavik erwartet den Staats-Streich

Satire an die Macht: Bei den Kommunalwahlen in Island hat eine Spaßpartei beste Chancen, das Rathaus in Reykjavik zu erobern. Der Komiker Jon Gunnar Kristinsson peilt sogar das Amt des Bürgermeisters an. Island rätselt: Meint er es eigentlich ernst?

http://www.spiegel.de/politik/auslan...697252,00.html
  1. #1

    Nachahmenswert

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Satire an die Macht: Bei den Kommunalwahlen in Island hat eine Spaßpartei beste Chancen, das Rathaus in Reykjavik zu erobern. Der Komiker Jon Gunnar Kristinsson peilt sogar das Amt des Bürgermeisters an. Island rätselt: Meint er es eigentlich ernst?

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...697252,00.html
    Das sollte man hier bei uns genau so machen , um die Politprofi(teure)aus Ihren warmen Nestern zu schmeißen.
    _ Die Politik ist viel zu wichtig um sie den Politikern zu überlassen - , in diesem Sinne.
  2. #2

    Horst Schlämmer läßt grüßen.

    Wenn ich das Wirken unserer heutigen Regierung anschaue denke ich an die Horst Schlämmer Partei, die hätte es bestimmt auch nicht schlechter machen können.

    Island kann ich nur empfehlen diesen Weg zu gehen!!
  3. #3

    Das hört sich doch alles vernünftig an

    Ich wünsche dem Herrn viel ERfolg am Samstag bei der Wahl.Für den Fall, dass er gewinnt, sollte man ein Auge auf die zukünftige Entwicklung dort haben. Wer hats gesagt: "Man kann ein Problem nicht mit DEM Denken lösen, mit dem es dazu geführt hat." Keine Ahnung? Ich auch nicht. Aber es könnte stimmen. Wir haben jetzt 200 Jahre versucht mit Vernunft Politik zu machen. Das jämmerliche Endergebnis offenbart sich gerade. Ohne Programm zu arbeiten, verpflichtet zu Pragmatismus. In einem kleinen Rahmen wie Island liesse sich das noch verwirklichen. Alle an Bord.
  4. #4

    Sehr schön

    In kleineren Staaten scheint die Demokratie noch zu klappen. Bei uns gibt es leider zu große Medienpropaganda und zu viele nichtdenkende Gewohnheitswähler.
  5. #5

    Bin schon dabei als OB für Offenbach zu kandidieren :-))))))

    Klasse was der Gute da macht. Ich grabe seit über einem Jahr meinen Tunnel in´s Offenbacher Rathaus, um den Offenbacher OB Horst Schneider in die Tundra zu schicken. Ich empfehle meinen Gegnern immer meinen Namen Uwe Kampmann mit Text, Bild und Video zu googeln. Klappt ganz gut, am 27.3.2011 wird gewählt, in Reykjavik schon morgen, da wünsche ich dem Kanditaten aus Island 10 Points.

    Mit freundlichen Grüßen aus Offenbach am Main
    Uwe Kampmann
  6. #6

    "Ein sehr gutes Allgemeinwissen....

    ....und fürs spezielle eine Fachfrau."

    Eigentlich sollte da nichts schiefgehen.
    Der Mann hat schon vieles gemacht, ist also nicht dumm und denkt anscheinend auch nicht in eingefahrenen Spuren.

    Ich wünsche ihm viel Glück.
  7. #7

    Bravo Isländer !

    Hoffentlich klappts mit der Protestwahl.

    Bei uns schwappt der Protest ja maximal von einer Koalition zur anderen. Eine schlechter als die andere - aber man wählt brav immer die einen ab und die anderen wieder neu.
    'Grosse Koalition' wird bei uns wieder gewünscht, liest man gestern. Erinnert sich denn keiner mehr an den Stand vom August 2009 als man alles andere wollte nur nicht das?
    Oder die Ypsilati / Kraft - Possenspiele zum Machterhalt?

    Der einzige (noch demokratische) Ausweg aus dem hiesigen Politdilemma bleibt so eine Protestwahl. Macht was draus !
    In Island, überall - und vor allem bei ums !
  8. #8

    Warum nicht?

    Eine Partei, deren führende Köpfe z.B. Volker Pispers, Wilfried Schmickler, Georg Schramm oder Urban Priol hießen, würde auf jeden Fall meine Stimme erhalten.
  9. #9

    Aufruf zur Parteigründung

    Zitat von Nobus Beitrag anzeigen
    Eine Partei, deren führende Köpfe z.B. Volker Pispers, Wilfried Schmickler, Georg Schramm oder Urban Priol hießen, würde auf jeden Fall meine Stimme erhalten.
    Bravo, hervorragender Vorschlag !

    Bisher hätte ich sicher gegen ihren Vorschlag votiert, aus Angst Georg Schramm in der Anstalt zu verlieren.

    Nachdem dieser aber leider sein Ausscheiden bekanntgegeben hatte, um sich mehr seinem Bühnenprogramm widmen zu können, erscheint ihr Vorschlag genial.

    Schramm kann weiter für die Revolution agieren, wobei er sein Bühnenprogramm - unter Mitwirkung der übrigen Genannten - nur nicht mehr in Theatern, sondern gleich auf den Marktplätzen aufführt. Das heißt dann Wahlkampfveranstaltung und sie wäre die einzige ihrer Art, bei der ich freiwillig Eintritt zahlen würde (= Parteispende).

    Und endlich gäbe es Wahlwerbespots ( neues aus der Anstalt ), die zu sehen lohnenswert wäre.

    Also: Schramm for Bundeskanzler, Priol macht den Außenguido und Pispers den Bundespräsidenten. Was für eine Weihnachstansprache. :)

    Auf gehts, lang lebe die Revolution !!!