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Umfrage vor der Neuwahl: Griechische Linksradikale liegen vorn

AFPIn gut vier Wochen wählen die Griechen schon wieder - das Ergebnis könnte knapp ausfallen: Zuletzt lag die konservative Nea Demokratia in Umfragen vorn, jetzt führt das linksradikale Syriza-Bündnis. Das griechische Parlament hat den Weg für Neuwahlen inzwischen frei gemacht.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...833999,00.html
  1. #10

    In drängenden Momenten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In gut vier Wochen wählen die Griechen schon wieder - das Ergebnis könnte knapp ausfallen: Zuletzt lag die konservative Nea Demokratia in Umfragen vorn, jetzt führt das linksradikale Syriza-Bündnis. Das griechische Parlament hat den Weg für Neuwahlen inzwischen frei gemacht.

    Griechische Konservative übertrumpfen Linksradikale in Umfrage - SPIEGEL ONLINE
    haben stets die nationalen Sozialisten Oberwasser, wenn Hirn nicht nötig und Handeln drängend sein soll.
    So ist das schließlich auch in Deutschland immer schon gewesen - nun sogar unter der ostzonal sozialisierten Ex-FDJ´lerin Merkel zusammen mit ihren Freunden im Geiste bei SPD und Grün.

    Warum also soll es in Griechenland anders sein nachdem schon in Frankreich die Kopflosen siegten?
    Immerhin kann allen Menschen sogar geholfen sein, wenn damit die sinnlos aufgeblasene Währungsunion auseinander fliegen sollte.
    Hoffen wir das Beste.
  2. #11

    Komische Weltsicht

    Irgendwie muss man den Herrn Tsiporas schon bewundern mit welcher nonchalance er vor die EU tritt und verkündet, er brauche zwar eine Menge Geld, habe aber von vornherein nicht die Absicht, es zurückzuzahlen. Das ist zumindest die Qunintessenz seiner Forderungen. Meint der Mann eigentlich, die Geberländer seinen vollkommen verrückt geworden (man könnte es zwar nach dem bisherigen Verlauf schon annehmen)? Ich glaube aber so dumm sind sie dennn doch nicht
  3. #12

    Mal hü mal hot...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In gut vier Wochen wählen die Griechen schon wieder - das Ergebnis könnte knapp ausfallen: Zuletzt lag die konservative Nea Demokratia in Umfragen vorn, jetzt führt das linksradikale Syriza-Bündnis. Das griechische Parlament hat den Weg für Neuwahlen inzwischen frei gemacht.

    Griechische Konservative übertrumpfen Linksradikale in Umfrage - SPIEGEL ONLINE
    Was soll das Theater???

    Zuerst lagen die Linksradikalen vorn, dann war es plötzlich die ND, jetzt sind es wieder die Linksradikalen…

    Ich würde einfach sagen, hört auf das Wahlvolk zu manipulieren und wartet ab, wir werden sehen…
  4. #13

    Griechen im Würgegriff

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In gut vier Wochen wählen die Griechen schon wieder - das Ergebnis könnte knapp ausfallen: Zuletzt lag die konservative Nea Demokratia in Umfragen vorn, jetzt führt das linksradikale Syriza-Bündnis. Das griechische Parlament hat den Weg für Neuwahlen inzwischen frei gemacht.

    Griechische Konservative übertrumpfen Linksradikale in Umfrage - SPIEGEL ONLINE
    Es ist nur noch beschämend, wie die EU-Granden das griechische Volk zwingen wollen, ihre alten, korrupten Peiniger von Pasok und ND zu wählen, weil diese auf Seiten des Kapitals stehen. Mit Demokratie hat das alles nicht mehr viel zu tun, das hat diktatorischen Charakter!
    Viel Erfolg Herrn Tsipras bei seiner Herkules-Aufgabe!
  5. #14

    ...

    Zitat von Spiegelkritikus Beitrag anzeigen
    Es ist nur noch beschämend, wie die EU-Granden das griechische Volk zwingen wollen, ihre alten, korrupten Peiniger von Pasok und ND zu wählen, weil diese auf Seiten des Kapitals stehen. Mit Demokratie hat das alles nicht mehr viel zu tun, das hat diktatorischen Charakter!
    Viel Erfolg Herrn Tsipras bei seiner Herkules-Aufgabe!
    Ich hoffe auch das Syriza und Tsipras gewinnen. Einfach weil man dann in aller Welt mal live sehne kann wie ein linker Demagoge auch mal handeln anstatt einfach nur blöffen muss. Und wenn er Griechenlannd dann komplett gegen die Wand gefahren hat werden die Leute hoffentlich nicht so schnell mehr auf solche Menschen reinfallen...
  6. #15

    Zitat von cato. Beitrag anzeigen
    Die EU tut gerade alles um den Griechen Angst vor einem Wahlsieg der Linksextremen zu machen, ich kann nur hoffen, dass es ihr nicht gelingt.
    Denn so lange Griechenland im Euro bleibt, werden die Nazis, Kommunisten und das Syriza-Bündnis an Boden gewinnen, das Fatale besonders das Syriza-Bündnis und die Goldene Morgenröte sind bei Staatsbeamten beliebt...

    Griechenland muss raus aus dem Euro, um wieder auf die Beine zu kommen, alles andere wird nur Griechenlandes Siechtum verlängern.
    Der Witz ist ja, wie gut das in Teilen selbst bei jenen gelingt, die sich davon nicht verschrecken lassen.

    Dieses Partei nennt sich zwar grob übersetzt Bündnis der radikalen Linken, aber das das eben als Eigenname und das heißt noch lange nicht, dass die Partei linksradikal oder gar linksextrem ist, das ist nochmal etwas völlig anderes.

    Die CDU ist schließlich auch weder demokratisch (schon gar nicht intern) oder gar christlich und heißt dennoch so.

    Am Ende aber schlägt diese Taktik sogar noch zurück und nimmt den Leuten die Angst vor dem Wort "linksradikal" und "linksextrem", was sicherlich nicht der Plan unser rechstaffinen Politiker und Medien.
  7. #16

    Zitat von ruthteibold-wagner Beitrag anzeigen
    Ich wünsche der Syriza auch viel Glück.
    Hoffentlich gewinnen die und machen das, was sie jetzt sagen, was sie tun würden, wenn sie gewinnen würden.
    Hoffentlich bleiben die EU-Griechenland-Retter dann auch konsequent. Und stellen die Überweisugen ein.
    Dann wird ihnen nichts anderes übrigbleiben, als sich endlich aus dem Euro zu verabschieden.
    Dann wären wir sie ENDLICH los.
    Hoffentlich gewinnt Syriza.
    Das Problem der Euro Krise wäre damit nur nicht weg, wovon Sie wahrscheinlich ausgehen. Das liegt nicht an Griechenland und wenn am Ende nur Deutschland übrig bliebe, dann wären eben wir dran.
  8. #17

    Zitat von elikey01 Beitrag anzeigen
    machen Sie sich eigentlich auch solche Sorgen um die Entwicklung in DEU wie um die in GR, wenn sie den Verbleib von 11 Mio. Griechen im €uro-Raum zu Lasten der ca. 350 Mio. Einwohner (Zahlländer) befürworten - koste es (insbes. DEU) was es wolle?

    Hat GR nicht inzw. lange genug bewiesen, dass es weder den Willen noch die Kraft dazu hat, nach vertraglichen Kriterien im €uro-Raum zu verbleiben, außer als ewiges Transferland?
    Es ist absolut nicht davon auszugehen, dass das nächste Wahlergebnis einen anderen, positiveren Trend auslösen würde.

    Zwischenzeitlich passiert weiterhin nichts, außer dass die Milliarden fließen, die EU förmlich erpresst und DEU kräftig beschimpft wird - eine unhaltbare Zumutung für den Steuerzahler (nicht nur) hierzulande.

    In DEU erwägen die zahlenden Länder eine Klage zum Länderfinanzausgleich, weil die Empfängerländer offensichtlich wenig Anstrengungen unternehmen, von ihrem Defizit herunterzukommen.
    Darüber hinaus "leisten" sie sich soziale Wohltaten, die zwar wünschenswert sind, die sich die Geberländer jedoch haushaltsmäßig verkneifen müssen.

    Schon das müsste doch auch für Herrn Gabriel und Gesinnungsgenossen Beweisvorlage genug sein, dass die Zahlungsländer bzw. deren Steuerzahler, denen in den 10 Jahren €uro-Mitgliedschaft größte Vorleistungen im "Gürtel-enger-schnallen" zugemutet wurden (allen voran DEU), kein Verständnis dafür aufbringen können, für die Wellness anderer €uro-Staaten auch noch weiterhin aufzukommen.

    Wir reden schließlich bei GR nicht von einem Land, das z.B. durch Naturkatastrophen - also unverschuldet in Not geriet und deshalb eine (selbstverständliche) Solidarität der EU bekommen würde, wie jeder weiß.

    Doch die im Versorgungsselbstbedienungsladen der Volksvertreter eingeloggten Politiker haben in ihrer gelebten Verantwortungslosigkeit mehrheitlich den Bezug zur Basis, der Situation der breiten Bevölkerung, offensichtlich längst hinter sich gelassen.
    Dieses "GR im €uro halten zu wollen, koste es was es wolle", hat schon was Pathologisches.
    Das Kapital will bedient werden, ob das nun über Griechenland geschieht oder danach eben über Spanien oder Portugal oder Italien - oder Deutschland, das ist dem Kapital scheiß egal. Griechenland ist doch nur ain Katalysator und nebenbei noch der Versuch eines Umwandlungsprozesses von wertlosem Geld in reale Güter.

    Kein Land in Europa, auch nicht Deutschland, stehe besser als Griechenland da. Deutschland mal eben den Zinssatz von Griechenland reingewürgt und wir wären "instant down", chancenlos.
  9. #18

    Zitat von j.c78. Beitrag anzeigen
    .. Des Weiteren werden sicherlich keine EU-Gelder mehr fließen...
    Das glaube ich nicht.
    Der G 8 Gipfel hat sich gerade für ein Verbleib Gr. im Euro ausgesprochen= Weitere Milliarden f. Griechenland.
  10. #19

    Zitat von Tsardian Beitrag anzeigen
    Ich hoffe auch das Syriza und Tsipras gewinnen. Einfach weil man dann in aller Welt mal live sehne kann wie ein linker Demagoge auch mal handeln anstatt einfach nur blöffen muss. Und wenn er Griechenlannd dann komplett gegen die Wand gefahren hat werden die Leute hoffentlich nicht so schnell mehr auf solche Menschen reinfallen...
    Wie genau fährt man Griechenland noch kompletter an die Wand?

    Mit dem Glauben, nur den "Richtigen" wählen zu müssen, um sich zu retten, kommen die Griechen vermutlich nicht mehr weiter. Da muss ein Mentalitätswandel stattfinden. Aber noch zuviele von den Wohlhabenderen glauben, dass sie da ungeschoren rauskommen und nicht umdenken müssen. Die Ärmeren haben längst kapiert, dass es für sie in Zukunft sehr eng wird...


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