Zitat von
elikey01
machen Sie sich eigentlich auch solche Sorgen um die Entwicklung in DEU wie um die in GR, wenn sie den Verbleib von 11 Mio. Griechen im €uro-Raum zu Lasten der ca. 350 Mio. Einwohner (Zahlländer) befürworten - koste es (insbes. DEU) was es wolle?
Hat GR nicht inzw. lange genug bewiesen, dass es weder den Willen noch die Kraft dazu hat, nach vertraglichen Kriterien im €uro-Raum zu verbleiben, außer als ewiges Transferland?
Es ist absolut nicht davon auszugehen, dass das nächste Wahlergebnis einen anderen, positiveren Trend auslösen würde.
Zwischenzeitlich passiert weiterhin nichts, außer dass die Milliarden fließen, die EU förmlich erpresst und DEU kräftig beschimpft wird - eine unhaltbare Zumutung für den Steuerzahler (nicht nur) hierzulande.
In DEU erwägen die zahlenden Länder eine Klage zum Länderfinanzausgleich, weil die Empfängerländer offensichtlich wenig Anstrengungen unternehmen, von ihrem Defizit herunterzukommen.
Darüber hinaus "leisten" sie sich soziale Wohltaten, die zwar wünschenswert sind, die sich die Geberländer jedoch haushaltsmäßig verkneifen müssen.
Schon das müsste doch auch für Herrn Gabriel und Gesinnungsgenossen Beweisvorlage genug sein, dass die Zahlungsländer bzw. deren Steuerzahler, denen in den 10 Jahren €uro-Mitgliedschaft größte Vorleistungen im "Gürtel-enger-schnallen" zugemutet wurden (allen voran DEU), kein Verständnis dafür aufbringen können, für die Wellness anderer €uro-Staaten auch noch weiterhin aufzukommen.
Wir reden schließlich bei GR nicht von einem Land, das z.B. durch Naturkatastrophen - also unverschuldet in Not geriet und deshalb eine (selbstverständliche) Solidarität der EU bekommen würde, wie jeder weiß.
Doch die im Versorgungsselbstbedienungsladen der Volksvertreter eingeloggten Politiker haben in ihrer gelebten Verantwortungslosigkeit mehrheitlich den Bezug zur Basis, der Situation der breiten Bevölkerung, offensichtlich längst hinter sich gelassen.
Dieses "GR im €uro halten zu wollen, koste es was es wolle", hat schon was Pathologisches.