Jedes Kind zum Gymnasium, jeden Gymnasiasten zur Universität - da braucht man sich nicht wudern, dass es immer mehr Studenten gibt, die das Pensum nicht schaffen. Es fehlt die natürlich notwendige Auslese. Versuche das Ausbildungsniveau dem gesunkenem Niveau der Studenten anzupassen sind der falsche Weg. Es müssten ja dann auch die deutschen Firmen die Anforderungen an ihre zukünftigen Mitarbeiter senken. Deutsche Absolventen und die deutsche Industrie befinden sich im globalen Wettbewerb mit steigenden Anforderungen und nicht auf dem Weg einer möglichen Reduzierung. Ich halte diese Diskussion für völlig falsch. Mein eigener Lebenslauf 12 Jahre bis zum Abitur, 5 Jahre Chemiestudium, mit 26 Jahren promoviert, dazwischen wurde noch unser Sohn geboren und meine Frau hat ihr Chemiestudium auch nach 5 Jahren abgeschlossen - war das aus heutiger Sicht "unmenschlich"? Unsere Familie fühlt sich noch immer recht wohl.
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