Umfrage: Nur jeder vierte Deutsche will strenge Frauenquote

CorbisIm Streit über eine Frauenquote für Unternehmen hat Familienministerin Schröder offenbar die Mehrheit der Deutschen auf ihrer Seite. Laut einer Umfrage unterstützen 61 Prozent ihre Forderung nach einer freiwilligen Selbstverpflichtung. Nur ein Viertel ist für eine gesetzliche Quote.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...827383,00.html
  1. #20

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    Zitat von walter_e._kurtz Beitrag anzeigen
    Dieses Scheingefecht geht aber an der eigentlich zu führenden Diskussion vorbei, nämlich:
    1.) Gleiches Geld für gleiche Arbeit.
    Das gibt es schon längst. Jedenfalls wenn man alle in Frage kommenden Bezugsgrößen berücksichtigt, und sich nicht um geleistete Überstunden, Wochenendarbeit, Berufserfahrung etc. herummogelt nur um behaupten zu können Frauen würden 23% weniger Geld verdienen.

    Dies haben manche FrauenpolitikerInnen auch bereits eingesehen und fordern inzwischen "Gleiches Geld für gleichwertige Arbeit". Was als "gleichwertig" anzusehen ist, ist dabei teilweise recht amüsant anzusehen. Da wird die promovierte Indiologin mit dem promovierten Ingenieur gleichgesetzt, haben ja beide einen "gleichwertigen" Abschluß. Das gleiche Spielchen wird mit Friseurinnen und Automechanikern betrieben, uws. usw.
  2. #21

    Zitat von sabine_26 Beitrag anzeigen
    Wie wäre es denn mit einem völlig neuem Politiksystem, ähnlich dem der Piraten:
    Es werden vor Entscheidungen willkürlich 1000 Personen ausgelost, vielleicht aus jeder Alterstruktur und 50% Frauen u Männer. Und dann wird die Mehrheitsmeinung durchgesetzt.

    Lobbyismus wäre so ausgeschlossen und Politiker könnten nicht einfach traditionelle Minderheitsmeinungen wie Herdprämie etc. durchsetzen.

    Bei der Justiz in Amerika gibt es ja mit den Geschworenen schon ein ähnliches Prinzip, nicht die Fachleute entscheiden sondern das Volk.
    Um Gottes willen. Dann haben wir direkt nach einem Kindermords schwupps die wupps die Todesstrafe wieder - sowas kann ja wohl niemand wollen.
    Das Problem ist doch ohnehin, dass so viele Dumme es immerhin noch schaffen am Wahltag ein Kreuzchen zu machen.
    Vielleicht könnte man ja auch sagen 'Wer Steuern zahlt, darf wählen'. Dann müsste sich Politik nicht mehr nach unproduktiven Gruppen wie z. B. Rentnern oder Arbeitslosen ausrichten.
  3. #22

    Liesst sich doch anders

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Streit über eine Frauenquote für Unternehmen hat Familienministerin Schröder offenbar die Mehrheit der Deutschen auf ihrer Seite. Laut einer Umfrage unterstützen 61 Prozent ihre Forderung nach einer freiwilligen Selbstverpflichtung. Nur ein Viertel ist für eine gesetzliche Quote.

    Umfrage: Nur jeder vierte Deutsche will*strenge Frauenquote - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    75% der deutschen wollen keine gesetzliche Frauenquote!
    39% sind gegen eine Foerderung nach einer freiwiliigen Selbstverfplichtung!
  4. #23

    Oder...

    Zitat von Bezahler Beitrag anzeigen
    Seit geraumer Zeit sind die BWL-Studienplätze mit überdurchschnittlich vielen Frauen belegt.Es wird also ganz von alleine zu einer deutlichen Zunahme des Frauenanteiles in den Führungsetagen kommen.
    Meine zynische Ader läßt mich erwarten, daß man bald die Notwendigkeit erkennt, mehr Ingenieure und weniger Betriebswirtschaftler in die Führungsetagen zu bringen.
  5. #24

    Zitat von n+1 Beitrag anzeigen
    die Frauen hierzulande schandhaft benachteiligt werden.
    Als allererster Schritt unumgänglich:
    55 Jahre lang eine Dienstpflicht nur für.....
    Dann bin ich dafuer, dass Maenner ab sofort die Kinder bekommen!
    Frauen werden doch fuer Gefahrberufe oft als untauglich angesehen.
  6. #25

    Zitat von eigene_meinung Beitrag anzeigen
    Es ist absurd, z. B. auch für ein technologieorientiertes Unternehmen, in dem hauptsächlich Ingenieure arbeiten - und das sind derzeit nun einmal vor allem Männer (was ich durchaus bedaure) - eine Frauenquote für Vorstand und/oder Aufsichtsrat zu fordern, die weit über der Frauenquote bei den Mitarbeitern liegt.
    Wird aber trotzden nix nutzen.
    Die Quote in ihrem Lauf hält weder Ox noch Esel auf.
    Die Quote gilt inzwischen in etablierten Politkreisen als 'alternativlos'.
    Was das heisst wissen wir ja.
    Wer eine weitere Durchquotierung und damit aktive Diskriminierung verhindern will, sollte unbedingt eine Partei wählen, die sich gegen Quoten ausspricht.
  7. #26

    Zitat von k-a-z-z Beitrag anzeigen
    Dann bin ich dafuer, dass Maenner ab sofort die Kinder bekommen!
    Frauen werden doch fuer Gefahrberufe oft als untauglich angesehen.
    Argumente aus der Mottenkiste.
    Antwort aus der Mottenkiste:
    Wenn Mann dafür auch viele Jahre länger gesund leben darf, würde er gerne Kinder bekommen. Können Sie das was einrichten?
  8. #27

    Zitat von Harald Klingel Beitrag anzeigen
    SPD und GRÜNE haben die Frauenquote bereits in ihren Parteiprogrammen...
    Auch CSU und Linke haben sie.
    Selbst die CDU hat bereits ein 'Quorum'.
  9. #28

    Aber sicher

    Zitat von niska Beitrag anzeigen
    Argumente aus der Mottenkiste.
    Antwort aus der Mottenkiste:
    Wenn Mann dafür auch viele Jahre länger gesund leben darf, würde er gerne Kinder bekommen. Können Sie das was einrichten?
    Aber sicher. Hier die Tipps:
    Weniger trinken, weniger intensiv seinen Testosteronspiegel auf der Autobahn ausleben, weniger Fleisch essen. Ähnlich eben wie im Kloster. Dann klappt es auch mit der ähnlichen Lebenserwartung.
  10. #29

    Quote

    Zitat von Toebbens Beitrag anzeigen
    Meine zynische Ader läßt mich erwarten, daß man bald die Notwendigkeit erkennt, mehr Ingenieure und weniger Betriebswirtschaftler in die Führungsetagen zu bringen.
    Eben. Solange die ganze Sache auf Freiwilligkeit basiert, wird man immer eine Möglichkeit finden, Frauen von den lukrativen Posten auszuschließen.
    Deshalb wird es wohl nicht ohne Quote funktionieren - zumindest für den Anfang.