Welchen Erkenntnisgehalt kann eine Statistik von Stern/ G+J / Bertelsmann haben?
Herr zu Guttenberg mag aktuell in (großen) Teilen der öffentlichen Wahrnehmung eher anecken bzw. Ablehnung ernten.
Ob er aber auf die politische Bühne zurückkehrt, das bestimmt sich nicht nach irgendwelchen Statistiken, die eh niemand kontrollieren kann, denn mehr danach, was bei irgendwelchen Wahlen geschieht.
Entweder wird Herr zu Guttenberg in "seinem" Wahlkreis das Direktmandat durch den Wähler erhalten, wenn er es darauf anlegt und "seine" Wähler ihm diesen Erfolg ermöglichen; oder er wird aufgrund irgendeines Listenplatzes und aufgrund des Wahlverhaltens "der" Wähler der Partei, auf deren Liste er auftaucht, zum MdL oder MdB.
Jedenfalls gelten auch für ihn - zu seinen Gunsten wie zu seinem Nachteil - die allgemeinen Wahlrechtsgrundsätze unabhängig seiner früheren Verfehlungen.
Wenn er "nur" allgemeine Politik betreibt - und zwar ohne Mandat -, dann wird er die Plattform nutzen können, die ihm von seiner Partei sowie den Medien eingeräumt wird; aber auch hier ist es nicht selbstverständlich, dass er nur durch sich heraus die "Macht" erhält, denn auch innerhalb einer Partei und der Medien gibt es Mechanismen, die sich für und gegen ihn richten.
Dass er jedenfalls mit wenig viel bewirkt, das zeigt sich wunderbar an der Medienöffentlichkeit, deren Aufmerksamkeit er aktuell erntet.
Unterm Strich: Der Erkenntnisgehalt solcher depperten Statistiken ist gleich Null.
Von mir aus kann er weg bleiben; wenn es ihm gelingt, in die entscheidungsträchtigen Positionen zu gelangen, dann "ist das halt so", und es bleibt zu hoffen, dass er dann gute und nicht "gutte" Arbeit leistet.
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