Umfrage: Mehrheit der Deutschen hält SPD-Umgang mit Sarrazin für richtig

Die Entscheidung, Thilo Sarrazin nicht aus der Partei auszuschließen, bringt der SPD Zustimmung im Volk ein. Laut einer Umfrage*hält mehr als die Hälfte aller Befragten den Umgang mit dem Skandal-Autoren für richtig. In der Sonntagsfrage verloren die Sozialdemokraten*dennoch.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...760975,00.html
  1. #1

    Sieh da, sieh da

    die Menschen in diesem Lande haben sich durch die üblen Pressekampagnen gegen Sarrazin in den gleichgeschalteten Medien nicht beeinflussen lassen und haben seinen Argumenten gelauscht. Das glaubt so ein Pressefritz nicht mehr, dass etwas auch wahr und richtig sein kann und nicht in übler Absicht lanciert. Sie können -wie übliche- eben nur von ihrer eigenen Handlungsweise auf andere schließen.
    Was richtig ist, weil es real ist, setzt sich durch. Die Wolkenkuckuchsheimer schwärmen weiter von ihrer konstruierten Welt, die ohne Menschen hervorragend funktionieren würde. Die ewig gestrigen Sozialisten zetern nur noch laut. Manchmal auch leise: beim Hummeressen. Ihnen ist jede Idee ausgegangen, also brauchen sie ein Feindbild. Das haben sie ist der Sozialdarwinist (grein) und Rassenhygieniker (Pfui) Sarrazin gefunden.

    Das ist genauso albern wie damals bei Lafontaine, der von seinen Genossen als Nazi bezeichnet wurde, weil er gewisse Schweinereien nicht mehr mitmachen wollte. Und das als Parteivorsitzender. Die haben einfach nichts mehr in der Birne. Die kommen immer mit den gleichen Gezeter, statt mit neuen Ideen, für die ich mich begeistern könnte, weil es eine gute, reale und bessere Welt für menschen ergeben würde. Aber ihr bringt nichts mehr. Null. Nur noch Gezeter über die Anderen.
  2. #2

    Jetzt kommt meine eigene Umfrage

    Ich glaube manchmal das die Umfragen direkt im PR Büro bei den eigenen Mitarbeitern gemacht werden. Ist ja inzwischen eine große Branche... ;-)
  3. #3

    Besser recherchieren vielleicht?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Entscheidung, Thilo Sarrazin nicht aus der Partei auszuschließen, bringt der SPD Zustimmung im Volk ein. Laut einer Umfrage*hält mehr als die Hälfte aller Befragten den Umgang mit dem Skandal-Autoren für richtig. In der Sonntagsfrage verloren die Sozialdemokraten*dennoch.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...760975,00.html
    "Der frühere Bundesbankvorstand Sarrazin hatte im vergangenen Jahr mit Thesen über die angeblich vererbbare Dummheit von Migranten für Empörung gesorgt."

    Die Vererbung der Intelligenz allgemein (damit natürlich auch der Klugheit - nicht nur der Dummheit) hat er auf soziale Klassen bezogen - aber NICHT auf Migranten speziell.

    Sonst hätte er ja kaum die besonders guten Leistungen bestimmer Migrantengruppen in den Vordergrund rücken können.
  4. #4

    Womoeglich auch die meisten Migranten stehen hinter Sarrazin

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Entscheidung, Thilo Sarrazin nicht aus der Partei auszuschließen, bringt der SPD Zustimmung im Volk ein. Laut einer Umfrage*hält mehr als die Hälfte aller Befragten den Umgang mit dem Skandal-Autoren für richtig. In der Sonntagsfrage verloren die Sozialdemokraten*dennoch.
    Logisch.

    Auch wenn Medien und viele "linke" Kuenstler, Kabarettisten, Journalisten und sonstige Gutmenschen und "Vorzeigemigranten" staendig versuchen Sarrazin schlecht zu machen, ins laecherliche zu ziehen, oder in tausend Artikeln staendig im nachhinein ihre ueberschnell gemachten Vorurteile zu legitimieren, aendert sich die Realitaet dadurch nicht.

    Bei mir im Hause sitzen fast nur Migranten aus aller Herren Laender.

    Alle finden Sarrazin gut und beaeumeln sich ueber die linke Gutmenschen-Medieninszenierung, das staendige Auffahren von vor allem selektiv rausgegriffenen linken Vorzeigemigranten (oder gar sowas wie den Islramrat), von denen sich die meisten sonstigen Migranten gar nicht repraesentiert fuehlen.

    Nicht jeder Migrant ist so bloed, dass er Sarrazin falschversteht, es gibt auch welche, die denken und differenzieren koennen. Sehr wohl wissen was tatsaechlich gemeint war und nicht was deutsches Gutmenschentum draus machte.

    Eine Unverschaemtheit war es eher, staendig diese Migranten zu zensieren und ausgerechnet diejenigen, die oft erzkonservative menschenfeindliche, antisemitische und homophobe Positionen vertreten eine Plattform zu geben.
  5. #5

    Spd

    Aber gerade der unprofessionelle Umgang mit der TS-Frage war für die Genossen ein öffentliches Fiasko. Die eigentliche Frage wurde nebensächlich.
    Hilflosigkeit mag der Wähler nicht. Dies war mal wieder ein deutliches Zeichen der anhaltenden Schwindsucht in der Partei.
  6. #6

    Wenn Politiker der SPD

    Wenn Politiker der SPD (und anderer Parteien) vor lauter Eigensinn den Willen der Bevölkerung missachten, indem sie z.B. Foren- und Blogeinträge ignorieren, dürfen sie sich nicht über Politikverdrossenheit wundern.
    Wir müssen wieder Politiker haben, denen das Wohl breiter Schichten am Herzen liegt und die in erster Linie das Land im Auge haben und nicht das neueste Dienstwagenmodell oder eine freie Stelle in Brüssel.
    Wenn die Mehrheit der Deutschen den Grundtenor von Sarrazins Aussagen befürwortet, sollte die SPD das nicht einfach vom Tisch wischen. Sie hätte eine öffentliche Diskussion mit allen betroffenen Gruppen starten sollen. Das hätte dem Ruf dieser alten Volkspartei gut getan.

    Nun ist der Schlamassel da: Mal verdammt man Sarrazin, mal akzeptiert man ihn als Parteimitglied. Wer weiß, ob ein neuer Beschluss nicht wieder eine Kehrtwende bringen könnte? Es scheint lediglich darauf anzukommen, wer gerade den SPD-Ton angibt. Nichts von Basiswerten, nichts von Konsistenz.

    Genauso, wie man in Deutschland nicht mehr langfristig planen kann, weiß man auch nicht mehr so richtig, welche Partei man wählen soll.
  7. #7

    Die Mehrheit der Deutschen...

    ...sind auch weder SPD-Mitglieder noch SPD-Wähler. Das sollte also für die SPD auf keinen Fall der Maßstab sein.

    Wichtig wäre, wie hoch die Zustimmung/Ablehnung unter den SPD-Sympathisanten bzw. potenziellen Wählern ist.
    Also hätte man die Daten wenigstens in Bezug zu der Sonntagsfrage dieser und vorletzter Woche setzen müssen.
  8. #8

    Hmm...

    Die Mehrheit der Deutschen ist halt täglich mit den Folgen der unkontrollierten Einwanderung konfrontiert. Kein Wunder, dass es da eine Diskrepanz zur veröffentlichten Meinung gibt.
  9. #9

    Fast

    Zitat von TRS Beitrag anzeigen
    ...sind auch weder SPD-Mitglieder noch SPD-Wähler. Das sollte also für die SPD auf keinen Fall der Maßstab sein.

    Wichtig wäre, wie hoch die Zustimmung/Ablehnung unter den SPD-Sympathisanten bzw. potenziellen Wählern ist.
    Also hätte man die Daten wenigstens in Bezug zu der Sonntagsfrage dieser und vorletzter Woche setzen müssen.
    Zum Teil richtig, aber viele von diesen waren auch einmal Anhänger der SPD bevor sie sich von ihrer Partei verraten fühlten.