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Umfrage: Mecker-Deutsche zweifeln an sozialer Marktwirtschaft

Die Schuldenkrise spüren die Deutschen bisher kaum. Dennoch sind sie unzufrieden. Laut einer ARD-Umfrage sagen fast drei Viertel der Bundesbürger, die soziale Marktwirtschaft funktioniere nicht mehr so wie früher. Zugleich sehen sie die bestehende Wirtschaftsordnung*aber als Stabilitätsfaktor.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...813056,00.html
  1. #1

    "Die Deutschen"

    Immer wieder heisst es "Die Deutschen". Es ist so ermüdend. Mag sein dass die Umfrage nicht differenziert, aber es gibt nicht "Die Deutschen".Zumindest nicht mehr. Sondern es gibt große, fast monolithische Blöcke von Gewinnern, Verlierern und denen dazwischen, die sich gerne einbilden wollen zu den Gewinnern zu gehören.
  2. #2

    Frechheit!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schuldenkrise spüren die Deutschen bisher kaum. Dennoch sind sie unzufrieden. Laut einer ARD-Umfrage sagen fast drei Viertel der Bundesbürger, die soziale Marktwirtschaft funktioniere nicht mehr so wie früher. Zugleich sehen sie die bestehende Wirtschaftsordnung*aber als Stabilitätsfaktor.

    Umfrage: Mecker-Deutsche zweifeln an sozialer Marktwirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Schon die Überschrift dieses Artikels ist eine bodenlose Frechheit.

    Menschen, welche die schlimmen unsozialen Verhältnisse kritisieren, werden abfällig als "Meckerdeutsche" bezeichnet.

    Das ist nicht nur journalistisch unwürdig, sondern eine schlimme Entgleisung. Ich fordere den Journalisten auf, sich für seine abartige Bemerkung zu entschuldigen!
  3. #3

    Die Ursachen und die Hintergründe dazu!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schuldenkrise spüren die Deutschen bisher kaum. Dennoch sind sie unzufrieden. Laut einer ARD-Umfrage sagen fast drei Viertel der Bundesbürger, die soziale Marktwirtschaft funktioniere nicht mehr so wie früher. Zugleich sehen sie die bestehende Wirtschaftsordnung*aber als Stabilitätsfaktor.

    Umfrage: Mecker-Deutsche zweifeln an sozialer Marktwirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Die Ursachen und die Hintergründe für diesen Entwicklungen verschwinden leider häufig in der täglichen Berichterstattung, da diese speziell aus deutscher Sicht sehr komplex sind.

    Um diese genau zu verstehen, kann es sehr hilfreich sein, folgende Bücher einmal zu lesen, bewerten und einordnen muss dies aber jeder Leser für sich selbst:

    buecher.de: Euro Lüge Wilhelm Hankel - portofrei
    buecher.de: Hans Herbert von Arnim - portofrei
    Uwe Müller Supergau Deutsche Einheit - Rowohlt Berlin 256 Seiten 12 90 Euro | Politische Literatur | Deutschlandfunk
    Abbau Ost - Olaf Baale | Taschenbuch | buecher.de | portofrei | ISBN 3423344687 | neu + gebraucht
  4. #4

    und es gibt den Miniblock - ca.30 täglich im Spon - die Deutschland

    Zitat von cato-der-ältere Beitrag anzeigen
    Immer wieder heisst es "Die Deutschen". Es ist so ermüdend. Mag sein dass die Umfrage nicht differenziert, aber es gibt nicht "Die Deutschen".Zumindest nicht mehr. Sondern es gibt große, fast monolithische Blöcke von Gewinnern, Verlierern und denen dazwischen, die sich gerne einbilden wollen zu den Gewinnern zu gehören.
    gerne in Arme und Reiche teilen,, allein weil es ihnen ihr politischer Dogmatismus gebietet.
    Ihr schafft es nie - man muß schon etwas leisten im Leben und das ist gut so.
  5. #5

    Kein Titel ist auch ein Titel

    Na klar, die Deutschen meckern mal wieder. Vielleicht liegt es einfach daran, daß sie Realisten sind? Wie z.B. das Thema Griechenland ausgeht, war "den Deutschen" seit 2010 klar. Das kann man sehr schön hier im Forum nachlesen. Jetzt haben wir einen geschönten Aufschwung und wir sollen uns also nicht so haben. Daß die Schuldenkurve der Bundesrepublik mittlerweile senkrecht in den Himmel zeigt und es schon als Erfolg verkauft wird, wenn, trotz Rekord-Steuereinnahmen, die Neuverschuldung nicht so hoch ist, dann ist das seitens der Deutschen bitte nicht so eng zu sehen. Es geht ja nur um unsere Kinder, deren Zukunft verfrühstückt wird. Also, rosarote Brille auf und alles wird gut.
  6. #6

    Einsam

    Zitat von cato-der-ältere Beitrag anzeigen
    Immer wieder heisst es "Die Deutschen". Es ist so ermüdend. Mag sein dass die Umfrage nicht differenziert, aber es gibt nicht "Die Deutschen".Zumindest nicht mehr. Sondern es gibt große, fast monolithische Blöcke von Gewinnern, Verlierern und denen dazwischen, die sich gerne einbilden wollen zu den Gewinnern zu gehören.
    Es muss einsam sein, da wo sie sind. Mal unabhängig davon, dass die Einteilung in Gewinner, Verlierer und denen dazwischen eine kapitalistische Grundeinstellung bei Ihnen durchklingen lässt, obwohl durch ihre Bewertung sie versuchen genau das Gegenteil zu vermitteln, hinkt diese Einteilung, gerade auch in Bezug auf die Umfragen. Deutsche wird hier für die in diesem Land lebenden Personen verwendet. Und nach Möglichkeit werden die befragten Personen entsprechend den Bevölkerungsstrukturen ausgewählt (dass das zumindest in Bezug auf Alter/Technikaffinität nur zum Teil gelingt ist ein bekanntes Problem; aber was Einkommen usw. angeht funktioniert das sehr gut).
    Ja, es bedarf einiger kleiner Korrekturen an unserem derzeitigen System, aber wir stehen insgesamt sehr gut dar und es geht uns besser, als den meisten anderen. Dass gerade aus dem Linken Lager vollkommen realitätsferne und überzogene Forderungen kommen sind wir ja schon gewohnt. Macht sie aber weder richtig noch umsetzbar.
  7. #7

    "Der Jobmarkt ist stabil wie nie"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Schuldenkrise spüren die Deutschen bisher kaum. Dennoch sind sie unzufrieden. Laut einer ARD-Umfrage sagen fast drei Viertel der Bundesbürger, die soziale Marktwirtschaft funktioniere nicht mehr so wie früher. Zugleich sehen sie die bestehende Wirtschaftsordnung*aber als Stabilitätsfaktor.

    Umfrage: Mecker-Deutsche zweifeln an sozialer Marktwirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    "Der Jobmarkt ist stabil wie nie"
    Nullaussagen pflastern ihren Weg... ;-)
    Auftragskiller, Tagelöhner, Schüler, ... machen "Jobs".
    Was ist denn ein "stabiler Markt"?
    Die "Jobs" und Zuschüsse (aus Neuverschuldung und Sozialabbau) nehmen zu und die Arbeitsplätze und Löhne ab.

    Das genaue Gegenteil von "stabil"
  8. #8

    Das ist kein Widerspruch, es zeigt das sehr viele die Mechanismen sehr gut vertsehen. Natürlich ist Angst und Unterdrückung ein Stabilitätsfaktor. Denken sie mal drüber nach...
  9. #9

    Falsche Überschrift und Lösung des Problems

    Zitat von Despair Beitrag anzeigen
    Ja, es bedarf einiger kleiner Korrekturen an unserem derzeitigen System, aber wir stehen insgesamt sehr gut dar und es geht uns besser, als den meisten anderen. Dass gerade aus dem Linken Lager vollkommen realitätsferne und überzogene Forderungen kommen sind wir ja schon gewohnt. Macht sie aber weder richtig noch umsetzbar.
    Die Überschrift will Kritik an einem gescheiterten System verächtlich machen. bandbreitenmodell.de/handlungsdruck zeigt, wie und warum unser System scheitert - langfristig auch für die Marie-Antoinette-Oberschicht. Und bandbreitenmodell.de/vision zeigt den Ausweg, der ganz einfach umsetzbar ist.








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