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Umfrage-Hoch: Piratenpartei liegt bundesweit bei 12 Prozent

DPADie Piraten auf Erfolgskurs: Nach ihrem Triumph im Saarland erreicht ihre Zustimmung bundesweit Spitzenwerte. Einer Umfrage zufolge verbuchen die Politik-Neulinge 12 Prozent - der höchste Wert seit Gründung der Partei. Sie liegt damit nur einen Prozentpunkt hinter den Grünen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...825365,00.html
  1. #70

    Wo ist das Problem?

    Ein politisches System, das nicht in der Lage ist, Probleme zu lösen, verträgt doch sicher auch noch eine Partei, die gar nicht erst den Anspruch darauf erhebt.
  2. #71

    Richtig!

    Zitat von Skywave Beitrag anzeigen
    ... ich denke, dass vorallem die junge Generation hier eine Partei findet die sie wählen wird. Diese Wählergruppe lag zum größten Teil brach und findet nun eine Gruppe die sie unterstützen kann.

    Besser wirds dadurch nicht, aber besser? ... wohl auch nicht...
    Schon seit vielen Jahren wählen viele daher die Politiker nach Unterhaltungswert. Dieser zeigt bei den Grünen inzwischen schwere Verschleiss- und Alterungsschäden. Die Piraten könnten also zZ interessant werden. Die wirklichen Machthaber im Land sind durch die Wähler sowieso nicht erreichbar.
  3. #72

    Zitat von stefan_s_aus_h Beitrag anzeigen
    Das Wahlprogramm von 2009 hatte 6 Kapitel: ..., Privatsphäre und Datenschutz, Demokratie durch Transparenz und Beteiligung, ...
    Das sind Themen, die bei keiner anderen Partei zu finden sind oder konterkariert werden. Das erlebt man tagtäglich vor Ort...
  4. #73

    stimmt nicht

    Zitat von chmb Beitrag anzeigen
    Die Piraten wollen echte Probleme lösen, nur haben sie dazu eben noch nicht die Macht.
    Das fängt z.B. bei Basisdemokratie an, der Grundsatz einer ordentlichen Politik. Diese ist den anderen Parteien noch nie lieb gewesen und deswegen auch nie gefördert worden.
    So ein Schmarrn.
    natürlich haben die anderen Basisdemokratie. Bei uns in BW wird auf Landesebene vor wichtigen Personalentscheidungen die Basis gefragt wohin der Weg gehen soll. Und die Basis wählt die Kandidaten selber aus.

    Und zum Thema Unfähig. Ich bezweifel stark ob die Piraten Deutschland so glimpflich durch die Wirtschaftskrise gebracht hätten.
    In anderen Ländern kann man sehr gut beobachten was uns erspart geblieben ist.
    Nach der, von den Piraten geforderten Freigabe sämtlicher Drogen, versinkt dann Deutschland im Rauschzustand?
    Wer so etwas fordert, der ist zu lange im Internetland gewesen. Da kann man allerdings alle Probleme auf Knopfdruck lösen.
    In der Realität bedarf es da doch etwas mehr.
    Ich zumindest möchte nicht von lebensunerfahrenen Nerds regiert werden, die völlig unberechenbar sind, da sie auch ein Sammelbecken für extreme aller Richtungen sind.
  5. #74

    ...

    Zitat von Donald45 Beitrag anzeigen
    Ein alter Sponti-Spruch lautete „wenn Wahlen etwas ändern würden, würden sie verboten werden.“ Inzwischen brauchen sie das nicht mehr, die repräsentative Demokratie hat das nach Art. 20 GG allmächtige Volk vollkommen seiner Macht beraubt. Anders ausgedrückt: Die Politische Klasse hat dem Volk die Republik gestohlen. Insofern sind die Piraten willkommen, was immer sie wollen, ihre Wahl ist eine Ohrfeige für die anderen Parteien. Und das ist auch gut so.
    Korrekt!
    Und für jeden Piraten, welcher einen Platz im Landtag und hoffentlich bald im Bundestag entert, muss ein Parteien-Lobbyist über Bord gehen.
    Schon allein dieser Gedanke motiviert, die Piraten zuwählen!
  6. #75

    Zitat von amalur Beitrag anzeigen
    Also irgendwie muss man die Wählerschaft nicht mehr verstehen oder? Ich meine da kommen die Piraten, die kaum vorlagen haben um einen Staat führen zu können, und nur, weil sie überall von demokratie reden,wählt sie gleich jeder. Da frage ich mich wieso?
    Ne, ne. Nicht weil sie von Demokratie reden (das machen alle), sondern weil's man ihnen zutraut.
  7. #76

    Zitat von earl grey Beitrag anzeigen
    Warum? Zumindest sind sie ehrlich und das ist neu in der Politik. Die bestehenden Parteien haben genauso wenig Ahnung von Politik, tun aber so als ob - und dieses Belügen wollen viele Wähler nicht mehr.
    Nicht zu unterschätzen ist sicher auch der Effekt, das die Piraten - weil neu - mit frischem, unverbrauchtem Personal antreten. Ich glaube viele können die ewigen Trittins, Roths, Gabriels und Schäubles, die seit Jahrzehnten ihr Gesicht in jede Kamera halten und in jeder Talksshow die ewig gleichen Phrasen dreschen, schon nicht mehr sehen. Mir geht es jedenfalls so.
  8. #77

    Zitat von johnbatz Beitrag anzeigen
    Die Abschaffung des Urheberrechts (Punkt 37 im Piratenprogramm) macht die Partei für alle Kreativen, die von ihrer Arbeit gerne leben möchten, unwählbar. Gewählt werden die Piraten nur von Leuten die selbst nichts zu Stande bekommen aber die Arbeit anderer umsonst haben möchten.
    Oh, eine weitere Lüge die oft widerlegt wird und trotzdem andauernd wiederholt wird. Piratenpartei ist nicht für die Abschaffung des Urheberrechts, sondern für eine Reform. Und gerade eher zu Gunsten der Künstler statt der Verwerter.
    (Es ist übrigens Punkt 3 im Parteiprogramm, sofern man die automatische Zählung im Wiki beachten will.)
  9. #78

    Zitat von johnbatz Beitrag anzeigen
    Die Abschaffung des Urheberrechts (Punkt 37 im Piratenprogramm) macht die Partei für alle Kreativen, die von ihrer Arbeit gerne leben möchten, unwählbar. Gewählt werden die Piraten nur von Leuten die selbst nichts zu Stande bekommen aber die Arbeit anderer umsonst haben möchten.
    Das Piraten Parteiprogramm hat keinen Punkt 37. Auch keinen Punkt 3.7.
    Offensichtilicher Troll ist offensichtlich.
  10. #79

    wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis ...

    es ist leider so, daß Deutschland in folgenden Rankings noch hinter Burkina Faso liegt:

    - Wirtschaftskraft und Konjunktur
    - Arbeitslosigkeit
    - Bildung (die man leider noch immer selbst abholen muss - in Burkina
    FAso kriegt man die in den A.. geblasen und noch 100 $ obendrauf)
    - Sozialbudget (derzeit fast 800 Mrd. € jährlich steigend - in Burkina
    Faso hat man das doppelte)
    - Rund-um-Sozialversorgung (in Burkina FAso gibts ein H4 in Höhe von
    1000 € monatlich)
    - keine Hungernden (bei uns hungern 100mal so viel Menschen als es
    in Burkina Faso Einwohner hat)
    - medizinische Versorgung (bei uns laufen die Menschen zahnlos
    herum, haben amputierte Gliedmassen zuhauf, 100.000e Rollatoren
    etc. das muss man in Burkina Faso erstmal suchen)
    - Frieden (in Afrika ein Fremdwort - dort kennt man keine Kriege - nur
    Völkermord)
    - Staatsausgaben bis zum Übergeben (wir haben das Steuer-und
    Schulden-perpetuum mobile erfunden - man kann soviel ausgeben wie man will - man wird noch nicht mal zur Rechenschaft gezogen und rückzahlen muss man auch nicht)








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