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Umfrage-Hoch: Piratenpartei liegt bundesweit bei 12 Prozent

DPADie Piraten auf Erfolgskurs: Nach ihrem Triumph im Saarland erreicht ihre Zustimmung bundesweit Spitzenwerte. Einer Umfrage zufolge verbuchen die Politik-Neulinge 12 Prozent - der höchste Wert seit Gründung der Partei. Sie liegt damit nur einen Prozentpunkt hinter den Grünen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...825365,00.html
  1. #470

    hatte das deutsche Volk

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    12 Prozent in so kurzer Zeit, das ist beachtlich. Scheint mehr eine Revolution von unten zu sein, als eine politische Partei. Es scheint, die Deutschen haben von ihrer abgehobenen, politischen Elite und deren Ritualen die Nase voll.
    1928 auch schon mal. Ergebniss bekannt?
  2. #471

    Zitat von hauser kd Beitrag anzeigen
    1928 auch schon mal. Ergebniss bekannt?
    Ja, die politische Elite hat 1933 einer Minderheit im Parlament die totale Machtübernahme ermöglicht und damit die erste, deutsche Demokratie begraben, welche Matrosen und Arbeiter in den Aufständen 1919 erkämpft hatten.
  3. #472

    das mit den politischen Eliten

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Ja, die politische Elite hat 1933 einer Minderheit im Parlament die totale Machtübernahme ermöglicht und damit die erste, deutsche Demokratie begraben, welche Matrosen und Arbeiter in den Aufständen 1919 erkämpft hatten.
    stimmt nur bedingt. Es waren auch die jungen, sogenannten geistigen Elite die in der Nov. Wahl 1932, die deutliche Mehrheit der NSDAP ermoeglichten. Nach heutuigem Sprachgebraucht, die hoch- bzw. hoechst Gebildeten und die die noch auf dem Weg dahin sind (Studenten). Sehen Sie eine Parallele?
  4. #473

    Zitat von hauser kd Beitrag anzeigen
    stimmt nur bedingt. Es waren auch die jungen, sogenannten geistigen Elite die in der Nov. Wahl 1932, die deutliche Mehrheit der NSDAP ermoeglichten. Nach heutuigem Sprachgebraucht, die hoch- bzw. hoechst Gebildeten und die die noch auf dem Weg dahin sind (Studenten). Sehen Sie eine Parallele?
    Eine Ablehnung von Volksabstimmungen wird häufig mit schlechten Erfahrungen in der Weimarer Republik begründet.

    Dies ist aber geschichtlich nicht haltbar. Im Gegenteil, große demokratische Bewegungen und Revolutionen gingen in Deutschland meist vom Volk aus.

    Wie 1848 durch blutige Aufstände (Märzgefallenen) die Wahlen zum ersten, deutschen Parlament erzwungen, und von den Abgeordneten durch Uneinigkeit diese ersten Anfänge der Demokratie wieder verspielt wurden.

    Darin sehe ich Parallelen zu 1933.

    Revolutionen des Volkes waren 1848, 1919, 1953 in der DDR und 1989.

    Die Probleme in Deutschland gingen immer eher von der politischen Elite aus, nicht vom Volk.

    Das Volk hat das Misstrauen nicht verdient. Wer weiß, wenn wir Volksabstimmungen gehabt hätten, bräuchten wir jetzt vielleicht auch keinen Billionen-Schutzwall für den Euro.


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