Umfrage: FDP rutscht unter Fünfprozenthürde

dapdDie FDP kommt nicht aus dem Umfragetief: Dem Forsa-Wahltrend zufolge würden die Liberalen derzeit den Wiedereinzug in den Bundestag verpassen - die Partei käme lediglich auf vier Prozent, das ist ein Punkt weniger als in der Vorwoche. Die Union dagegen konnte zulegen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...841147,00.html
  1. #1

    Forsa ....

    Das haben wir doch alles schon hundertmal gehört - zum Beispiel vor den Wahlen in NRW oder SH. Forsa ist Euer liebstes Kind, weil dieses Institut die Zahlen vorlegt, die Spiegel und Stern haben wollen. Und weil es sich auf diese Weise bei den Liberalen bedanken will, die grundsätzlich keine Forsa-Dienstleistungen beanspruchen.
  2. #2

    Untote im Sommerloch

    Dass die FDP nur jeweils kurz vor und nach bedeutenden Wahlen bessere Umfragewerte erzielt, verwundert im medial geprägten Politikbetrieb doch kaum. Der politische Alltag beim Regierungen lässt nur ein Dasein im Schattenreich zu.
    SPON sollte wieder regelmäßiger liberale Versprechen auf eine unbestimmte Zukunft in den Focus rücken. Notfalls könnte eine feste Rubrik "Best of Westerwelle" oder "Rösler is starting up" die Anhänger nachhaltiger motivieren. "Best of Westerwelle" am besten zweisprachig (google-Übersetzung eingebunden), damit unsere Regierung auch im angelsächsischen Sprachraum weiterhin richtig verstanden wird. ;D
  3. #3

    Demokratie funktioniert

    Obgleich ich grundsätzlich an Meinungsumfragen zweifle und sie auch gelegentlich als Versuche der Meinungsmanipulation ansehe, bin ich davon überzeugt, dass die FDP sich gegenwärtig aus der Bundespolitik dauerhaft verabschiedet.

    Die Partei der neoliberalen Klientel-Politik ist in hohem Maße mitverantwortlich für die Deregulation der Märkte und damit auch für die aktuelle Wirtschaftskrise.

    Demokratie funktioniert und ich bin davon überzeugt, dass das deutsche Volk sich richtig entscheiden wird:
    schon bald könnte die FDP Geschichte sein.
  4. #4

    Ist doch schön, das es im Volk doch noch ein wenig Gerechtigkeitsempfinden gibt.
  5. #5

    Wann ist die Kanzlerin tot

    Es ist alles nur noch eine Frage der Zeit, die kanzlerin hat verkündet solange Sie lebt gibt es keine Eurobonds, als schauen wir wann Sie tot ist.
    Nachdem sich jetzt auch noch der Finanzminister sich in Steinbrück reloaded verwandelt hat und vom ausgeglichenen Haushalt spricht in 3 Jahren, der in wahrheit wieder mal in ganz weite ferne gerückt ist, es sei denn man löst morgen die Bundeswehr auf, ist doch alles klar.

    Im Oktober ist Merkel tot und der ausgeglichene Haushalt Geschichte, so war es 2008, ich meine jetzt dem haushalt.
    dabei sieht die sache so aus, die märkte haben jetzt Angela windelweich geprügelt und auf die ansage ist das alles was du kannst angela, kommt die antwort, solange ich lebe gibt es keine Eurobonds, das sind die aussage die immer am Anfang vom Ende stehen.

    Genung der Farce, leider ist das keine Fernsehserie mit titel Dallas in Europa und Soros ist leider nicht J.R: Ewing. wir leben in einem Land mit Menschen, wir leben in Europa in einem Europa mit Menschen und es ist an der Zeit das das die Politik und die Märkte begreifen, das ist hier keine Unterhaltungsshow aller wetten das?

    es geht um Menschen um das recht von Menschen auf ein Menschenwürdiges Leben, um lebenschancen und Lebensziele und nicht um Sklaverei durch Märkte.

    Man kann menschen ncht unendlich foltern, wenn man das macht gewinnen die Heilsprediger, die Kanzlerin und alle anderen Politiker haben endlich wieder eine Politik fü die Menschen zu machen, aber von Zombies und Vampiren kann man das nicht erwarten.
  6. #6

    Zitat von Sleeper_in_Metropolis Beitrag anzeigen
    Ist doch schön, das es im Volk doch noch ein wenig Gerechtigkeitsempfinden gibt.
    Wieso? Bei den letzten Wahlen zeigte sich, daß diese - äh - Partei dann doch wieder in die Parlamente kam.
  7. #7

    Das verwundert kaum.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die FDP kommt nicht aus dem Umfragetief: Dem Forsa-Wahltrend zufolge würden die Liberalen derzeit den Wiedereinzug in den Bundestag verpassen - die Partei käme lediglich auf vier Prozent, das ist ein Punkt weniger als in der Vorwoche. Die Union dagegen konnte zulegen.

    Umfrage: FDP rutscht unter Fünfprozenthürde - SPIEGEL ONLINE
    Keine andere Partei hat ihre Anhänger so enttäuscht wie die FDP mit ihrem Linksruck nach Eintritt in die Regierung Merkel. In der CDU gab es ja schon immer den starken Flügel der Herz Jesu Sozialisten, der diese Partei seit Merkel dominiert. In der FDP gab es vergleichbares nicht, bis man, kaum an der Macht, alle Prinzipien über Bord warf und nur noch den Linksgrünen hinterher hechelte. Dabei gab es für die FDP wunderbare Möglichkeiten sich zu profilieren. Sie hätte wie versprochen an der längeren Laufzeit der AKWs festhalten müssen statt einen kopflosen Ausstieg mitzutragen und sie hätte sich dem Schuldensozialismus in Europa in den Weg stellen müssen. Der Verrat an den Prinzipien von Marktwirtschaft, Eigenverantwortung und Rechtstaatlichkein in der Eurokrise ist es was mir als ehemaligem FDP-Wähler am sauersten aufstößt. So hat die Partei keine Zukunft, noch eine linksgrüne Partei brauch Deutschland einfach nicht!
  8. #8

    optional

    Da die Fehlertolleranz solcher Umfragen >1% sind ist die Aussage eigentlich sowieso unsinnig. Im Prinzip sagt die Umfrage nur aus, das die FDP an der 5%-Hürde kratzt und nicht ob sie drüber oder drunter liegt. Die Nachricht hat also keinen wirklich neuen Informationsgehalt. Schade das Qualitäts-Journalisten (TM) das nicht wissen oder wissentlich ignorieren.
  9. #9

    Dummheit

    Und bei den Bundestagswahlen haben sie wieder so was um die 8 Prozent. Warum sollte die Dummheit der Wähler ausgerechnet im nächsten Jahr aussterben?