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Umfrage: FDP bundesweit wieder bei fünf Prozent

DPADie FDP hat laut einer aktuellen Umfrage in der Wählergunst leicht zugelegt. Demnach kommen die Liberalen bundesweit auf fünf Prozent - erstmals seit dem vergangenen Sommer. Vom Aufwärtstrend profitiert die Partei auch im schleswig-holsteinischen Landtagswahlkampf.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830430,00.html
  1. #30

    Als ob das Zufall wäre...

    Seien sie doch ehrlich, werter Redakteur, dass das Hochschreiben der FDP das erklärte Ziel der Umfrage war, über deren Konfiguration man sonst nur wenig erfährt bezüglich Panel und Fragestellungen. Dass diese Umfrage von der BILD am Sonntag in Auftrag gegeben wurde, rundet das BILD ab.

    Dass die Medien sich bei dieser "kleinen Wahlkampfhilfe" in Alfred Hugenberg-Manier für die FDP keinen Gefallen gefallen tun und an die dunklen Zeiten des deutschen Faschismus anknüpfen, stört offenbar niemanden. Wer eher an Fakten als an dieser plumpen Medienmanipulation interessiert ist, findet hier erhellende Informationen:


    - Ergänzung zur FDP: Die totale Manipulation ist möglich, also auch der Wiederaufstieg*|*NachDenkSeiten – Die kritische Website

    - Der

    Warum denn wohl käut SPON den manipulierten Unfug der BILD am Sonntag wieder? Eben, aus dem gleichen Grund, warum die BILD am Sonntag diese Umfrage in Auftrag gab, um dann darüber zu berichten. Echter Content kostet ja, Copy & Paste im Sinne der gewünschten Linie der Eigentümer bestimmter Verlage, die untereinander über Beteiligungen oder mindestens Personen-Netzwerke verbunden sind, gibt es hingegen für lau. Wenn ich sowas lesen wollte, würde ich mir aber eher gleich die BILD am Sonntag für einen Euro kaufen anstatt den SPIEGEL für ein Vielfaches. Und dann wundert man sich über sinkende Verkaufszahlen, oh Wunder!

    Ohne Blogs und das Internet müßte man doch bei der verlogenen Gülle, welche die "Qualitätsmedien" - ob privat oder öffentlich-rechtlich - einem vorsetzen, jeden Tag mit einem ordentlich Ruf in Richtung Villeroy & Boch beginnen. Traurig aber wahr, Blogger und sonstige Laien liefern das, was man eigentlich von den gekannten Medien erwarten würden: kritischen und hinterfragenden Journalismus statt devoter Stiefelleckerei und Jubelpersertum.
  2. #31

    ..

    Zitat von qvoice Beitrag anzeigen
    Die FDP hat, als Gralshüter des Liberalismus, einfach ein ideologisches Fundament, dass durch noch so schlechte Taktik nicht dauerhaft beschädigt werden kann.
    Ich hoffe, dass sich die FDP bald wieder ihren Gründungsvätern würdig erweisen wird.
    Wir brauchen sie einfach.
    Wer ist WIR ? Und ab welchem Einkommen beginnt WIR ?

    Die FDP 2012 hat mit der FDP 1949 nur noch den Namen gemeinsam - so wie die SPD heute mit der eines Brandt oder Schumacher nichts mehr zu tun hat.
    Gleiche Verpackung -verschiedener Inhalt. Der Liberalismus der Gründer ist tot - seit 1982 spätestens.
  3. #32

    Betonung auf "bald"

    Zitat von qvoice Beitrag anzeigen
    Die FDP hat, als Gralshüter des Liberalismus, einfach ein ideologisches Fundament, dass durch noch so schlechte Taktik nicht dauerhaft beschädigt werden kann.
    Ich hoffe, dass sich die FDP bald wieder ihren Gründungsvätern würdig erweisen wird.
    Wir brauchen sie einfach.
    Naja, mir ist schleierhaft, wie die Umfragewerte nach diesem desaströsen Parteitag in Karlsruhe nach oben "schießen" konnten.
    Rösler als Redner war nicht weit entfernt von dem Zustand eines Wachkomapatienten. Brüderle hatte zw. seinen dahergenuschelten Standards nicht mehr zu bieten, als ein mit hochrotem Kopf ins Mikro gebrülltes "wer hat´s gemacht?". Was die Delegierten nach der x-ten Wiederholung auch nur noch begrenzt lustig fanden.
    Altbewährtes "wir-bashen-alle-anderen-Parteien" funktionierte an jenem Wochenende noch am besten...
    Neue Richtung, neues Programm oder gar Selbsterkenntnis? Fehlanzeige!
    Bleibt zu hoffen, daß sich einige Befragte am Telefon einen Gag erlaubt hatten, als sie angaben, die fdP wählen zu wollen!

    Und wer von Liberalismus redet und darunter die fdP versteht, sollte sich mal einen lesenswerten Artikel der FAZ zu Gemüte führen:
    Ideengeschichte: Die Liberalen und der Staat - Wirtschaft - FAZ
  4. #33

    Die Schlachter sind die Sozialdemokraten.

    Zitat von herr_kowalski Beitrag anzeigen
    Man könnte auch sagen:
    Sie lernen nichts dazu oder
    jedes Schaf sucht sich seinen Schlachter selber.
    Die roten, die schwarzen, die grünen, die mit der Augenklappe. Die setzen alles auf die Karte Staat, sehen aber nicht, dass sie ihren Staat damit überlasten. Sozialleistungen hören sich gut an und man kann sich als Wohltäter inszenieren, aber die Distribution der Sozialleistung kostet viel Geld.

    Bei Kranken, Arbeitslosen und Geringverdienern sind Sozialleistungen notwendig, aber warum um Himmels Willen muss man weite Teile der Bevölkerung in Abhängigkeit vom Staat bringen, die doch gar keine Hilfe benötigen?

    Die FDP ist die einzige Partei, neben der "Partei der Vernunft", die rationale Politik verspricht. Die einzige Partei, in der Vernunft einen höheren Stellenwert hat als (soziale) Gerechtigkeit.
  5. #34

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die FDP hat laut einer aktuellen Umfrage in der Wählergunst leicht zugelegt. Demnach kommen die Liberalen bundesweit auf fünf Prozent - erstmals seit dem vergangenen Sommer. Vom Aufwärtstrend profitiert die Partei auch im schleswig-holsteinischen Landtagswahlkampf.

    Umfrage: FDP bundesweit wieder bei fünf Prozent - SPIEGEL ONLINE
    Ich hoffe mal, die repräsentative Umfrage wurde auf ner FDP - Veranstaltung gemacht, dann gibts noch Hoffnung, das dieser mit 8 millionen oder noch mehr verschuldete Stabilitätsanker in der Wüste liegen gelassen wird
  6. #35

    Zitat von Meckerliese Beitrag anzeigen
    Gibts immer noch Deppen die FDP wählen ?
    Die FDP setzt genau auf diese Deppen, die die FDP ganz gut finden, weil sie kürzlich nette Werbepost vom Brüderle im Postkasten gefunden haben. Bürgerdialog-haha!

    Ich hab mich derart geärgert, wie hier mit Steuergeldern FDP-Werbung für den Müll gemacht wird, die selbst in Stadtteilen verteilt wird, die der FDP so fern wie nur möglich sind, daß ich mir immer noch überlege, ob ich die beigelegte Antwortkarte mit ein paar passenden Bemerkungen zurückschicken soll.


    Damals setzte die FDP auf Erstwähler-Deppen, die sich mit dem Slogan "18" % identifizieren konnten. 18 ist eben geil.
    Hat gewirkt!

    Ich fürchte, daß diese teure und lächerliche Werbung vielleicht doch noch dazu führt, daß neben einigen Unternehmern auch genug Depppen- Wählerstimmen zusammenkommen.
  7. #36

    offensichtlich scheint es in D einen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die FDP hat laut einer aktuellen Umfrage in der Wählergunst leicht zugelegt. Demnach kommen die Liberalen bundesweit auf fünf Prozent - erstmals seit dem vergangenen Sommer. Vom Aufwärtstrend profitiert die Partei auch im schleswig-holsteinischen Landtagswahlkampf.

    Umfrage: FDP bundesweit wieder bei fünf Prozent - SPIEGEL ONLINE
    einen Bodensatz lernresistenter Idioten zu geben, die trotz anschaulichster Vorwaerts und Rueckwaertssaltos dieser leichtgewichtigen Beliebigkeitsboygroup wieder mal umzufallen scheint. Vielleicht hatte Westerwelle, unser Vorzeigeaussenminister ja recht mit seiner spaetroemischen Dekadenz, denn auch dort wandte sich die Intelligenz im Endstdium in Richtung Null. Moelleman, einer der einstigen bejubelten Stars, war da wenigstens konesquent, was man von seinen Ziehsoehnchen Lindner und Bahr nun wirklich nicht behaupten kann, die aendern ihre Meinung im Stundentakt. Ihre Ausfluege in die freie Wirtschaft, die sie so vergoettern, waren hingegen schlicht gesagt eine Katastrophe und endeten bei Lindner zielsicher in der Pleite auf Staatskosten; Bahr ist "gehaltslos" beurlaubt bei seiner Bank, tolle Karrieren, so Leuten vertraut man doch gern unsere Zukunft an - gell.

    Abgesehen davon, dass so etwas wie ein Programm dort nun wirklich nicht auszumachen ist, hat die Partei nur noch diese ueberfuehrten Blender, wie Lindner & Co. in den Reihen, der jetzt sogar als leuchtender Retter gefeiert wird, na wenn das nicht spaetroemisch ist dann weiss ich es nicht. Es gibt wohl kaum einen Politiker der so haeufig phrasendrechend seine Meinung aendert wie dieses Bambi. Na ja und Herrn Bruederle, der sich bei seinem Gebruell immer so anhoert (verstehen kann man ihn ja kaum) als wenn er ein Glas zu viel drin haette, wird auch wieder zugejubelt.

    Schone Aussichten..
  8. #37

    Gründe für die FDP

    Zitat von aramcoy Beitrag anzeigen
    Es ist schon erstaunlich, wie kurz das Gedächtnis bei vielen Menschen zurückreicht. Diese Schmierentruppe braucht doch niemand. Was wäre denn ein Grund FDP zu wählen? Ich wüßte keinen. Welcher Kandidat der FDP wäre es denn wert gewählt zu werden? Ich wüßte keinen. Di eFDP hat die letzten paar Jahre ihr Fähnchen immer so in den Wind gehängt, dass sie an der Macht blieb, dazu gehörten auch die Personalwechsel, die Programmwechsel und so weiter. Inhaltlich wissen die doch überhaupt nicht mehr wo sie stehen, der eine möcht eden Spitzensteuerstaz erhöhen, der andere möchte sparen usw.
    Hallo - im Vergleich dazu haben ja die Piraten ein einheitliches und verständliches Programm.
    - Gauck durchgesetzt
    - Wehrpflicht ausgesetzt
    - Opel-"Rettung" verhindert
    - Transfergesellschaft für Schleckerfrauen verhindert
    - Vorratsdatenspeicherung verhindert

    uvm.

    Das Problem der jetzigen Regierung ist vielmehr die schlechte Presse, die ja vornehmlich links ist, aber auch noch besonders antiliberal. Die schwarzen Schafe dieser Regierung sind CDU/CSU.

    Wie Sie noch, wie diese Regierung gestartet ist? Bis Mai 2010 hat man erstmal eine ruhige Kugel geschoben, weil der Rüttgers eine Wahl zu bestehen hatte. Diese hatte er dann doch verloren. An diesem Punkt war Merkel, die ich vorher sehr schätzte aufgrund ihrer sachlichen und besonnenen Art, endgültig bei mir unten durch. Denn in diesem Zeitfenster hätte man gescheite Politik ohne Kompromisse machen können, wie beispielsweise eine Steuervereinfachung. Diese Chance hat man verstreichen wegen des Arbeitsführers in NRW. Die Bundesratsmehrheit war danach futsch.

    Und eigentlich ist es die CDU, die unter Merkel noch viel mehr leidet. Die CDU wird inhaltlich und intellektuell ausgezerrt.

    Die FDP steht eigentlich gut da. Die wirklich schlimmen Jahre waren die Kinkeljahre. 1998 flog man dann aus der Regierung und konnte sich dann inhaltlich und personell neu positionieren, ohne ständig auf einen Koalitionspartner Rücksicht zu nehmen. Die Kinkeljahre waren schlimmer als das, was die FDP jetzt erlebt. Jetzt sind vielleicht die Umfragewerte schlecht, aber es wird sich auszahlen und es zahlt sich bereits aus, dass die FDP liberales Rückgrat zeigt.
  9. #38

    Zitat von walter_e._kurtz Beitrag anzeigen

    Und wer von Liberalismus redet und darunter die fdP versteht, sollte sich mal einen lesenswerten Artikel der FAZ zu Gemüte führen:
    Ideengeschichte: Die Liberalen und der Staat - Wirtschaft - FAZ
    Interessanter Artikel. Er endet mit dem Satz: "Den Neoliberalen kann man den Vorwurf machen, dass sie vor der Krise ihre eigenen Prinzipien nicht ernst genommen haben."
    Wir brauchen also konsequenteren Liberalismus, weniger Staat.
    Natürlich haben die FDPler ihre Prinzipien schon oft verraten.
    Aber welcher Partei geht das anders?
    Wenigstens habe die Liberalen etwas mehr zu bieten als die Freiheit des kostenlosen Downloads oder Kommunismus-Ideen aus der Gruselkiste des vorigen Jahrhunderts.
  10. #39

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die FDP hat laut einer aktuellen Umfrage in der Wählergunst leicht zugelegt. Demnach kommen die Liberalen bundesweit auf fünf Prozent - erstmals seit dem vergangenen Sommer. Vom Aufwärtstrend profitiert die Partei auch im schleswig-holsteinischen Landtagswahlkampf.

    Umfrage: FDP bundesweit wieder bei fünf Prozent - SPIEGEL ONLINE
    Na, da hat Philipp ja mal amtlich geliefert.


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