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Umfrage: FDP bundesweit wieder bei fünf Prozent

DPADie FDP hat laut einer aktuellen Umfrage in der Wählergunst leicht zugelegt. Demnach kommen die Liberalen bundesweit auf fünf Prozent - erstmals seit dem vergangenen Sommer. Vom Aufwärtstrend profitiert die Partei auch im schleswig-holsteinischen Landtagswahlkampf.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830430,00.html
  1. #120

    Gehalt

    Zitat von Spekulant Beitrag anzeigen
    Haben Sie auch zu den anderen Punkten eine Meinung

    Bei Lindner sehen sie, wie schwer es ist unternehmerisch erfolgreich zu sein - nicht so einfach wie Gehalt zu kassieren und das wars.
    1) Ja, aber keine Gute bezüglich der Laienspielerschar der FDP.

    2) Herr Lindner hat doch sich selbst ein schönes Geschäftsführergehalt genehmigt und dann Konkurs gemacht.

    Klingt auch sehr einfach.
    MFG
    Jolip
  2. #121

    Ich

    Zitat von manschu Beitrag anzeigen
    Der Aufwärtstrend der FDP ist seit der Nominierung von Lindner zu beobachten. Und das Erfolgsrezept ist denkbar einfach: mund halten. Westerwelle hat das auch seit einiger Zeit verstanden.

    Ich sehe für die FDP eine gute Chance in beiden kommenden Wahlen über 5% zu kommen und vielleicht sogar richtige Überraschungserfolge einzufahren. Da bin ich sehr pessimistisch.
    bin sicherlich auch optimistisch, das die FDP knapp 3% in NRW schafft. Pessimistisch bin ich allerdings, das die FDPÖ in den nächsten 10 Jahren mal wieder die 5% Hürde schaffen wird. Sie haben vollkommen recht, mit der 5% Hürde pessimistisch zu sein!
  3. #122

    Danke dafür!!!

    Zitat von Spekulant Beitrag anzeigen
    Jedes Ministerium holt Meinungen der wichtigsten Stakeholder ein. Diese können auch ungefragt ihre Statements zu Gesetzesvorhaben einreichen. Es obliegt jedem Stakeholder, ob er auch gleich Vorschläge zu gesetzlichen Regelung mit einreicht.

    So wie das Europaparlament z.B. die fundierten Meinungen der Länder FL und LU bei der Verabschiedung des Beschlusses zu Steueroasen nicht berücksichtigt wurde, der von einem Linken Beligier unter Vorlage dubiose Zahlen des einseitig linken Tax Justice networks getroffen wurden, ist es dann Sache der Regierenden, die grundsätzlich frei entscheiden, ob Sie Vorschläge aufnehmen oder nicht. Und die H4 Gesetze waren ja so bestechend gut, wie man heute an der guten Situation in D im Vergleich zu anderen Ländern sieht, dass gar kein unmittelbarer Handlungsbedarf bestand. Ebenso die Arbeitsgesetzgebung.
    Die Politik hat leider auf die Meinung der Finanzindustrie gehört und die rot/grüne Bundesregierung hat dann mit dem "Lobbyisten" Amussen an der Spitze für eine Liberalisierung der Finanzmärkte gesorgt. Als Dank hat dann die Boniindustrie in ihrer Gier die Weltwirtschaft mit nicht mehr überschaubaren Giftpapieren gegen die Wand gefahren. Die Steuerzahler mussten dann dieses verkommene Gewerbe wieder herauslösen. All die kleinen Leute, die sie nur verachten, haben die Ärsche der nur von Gier geleiteten "master of Univers" mit 500 Milliarden guten Euros gerettet. Einem Gewerbe, welches für die Gesellschaft den Wert von anderen Gewerben wie Rauschgifthändlern und Auftragsmördern hat.
    Da Sie in dem verkommenen Gewerbe tätig sind und ständig versprechen ihre Aktivitäten ins Ausland zu verlagern, möchte ich Sie inständig im Interesse dieses Landes und seiner Bewohner bitten, diesen Schritt endlich zu tun. Wenn Ihrem Schritt dann all die anderen Gierigen nachfolgen, wird dieses Land eine nie für möglich gehaltene Blüte erleben. Denn Schmarotzer braucht die Natur nicht und auch kein Staatswesen. Also verlassen Sie endlich das Land und machen Ihre Versprechen wahr. Danke dafür!!!
  4. #123

    aaa

    Zitat von Spekulant Beitrag anzeigen
    ...
    Bei Lindner sehen sie, wie schwer es ist unternehmerisch erfolgreich zu sein - nicht so einfach wie Gehalt zu kassieren und das wars.
    Ich bin selbstständig tätig und habe bisher noch keine Millionen an Steuergeldern sinnlos verbrannt. Ganz im Gegensatz zu Herrn Lindner, der sich sein Gehalt bei seinem vergeblichen Versuch der Selbstständigkeit vom Steuerzahler hat zahlen lassen. Der Mann ist wohl eher kein Leistungsträger.

    Aber Sie haben natürlich recht. Es ist nicht so einfach immer selbstständig zu sein. Das erfordert schon manchmal Mühe und es gehören Ängste dazu.

    Herr Lindner war offensichtlich nicht in der Lage diese Herausforderung zu meistern. Für einen Spitzenjob in der Politik reicht es aber noch. Da muss man offensichtlich nicht so leistungsfähig sein. … Ah ja … Keine weiteren Fragen ... Hauptsache der Steuerzahler blecht und Herr Lindner macht den dicken Max.

    Nicht in der Lage selbstständig den eigenen Unterhalt zu finanzieren aber einen auf Vordenker machen ... Zum brüllen komisch wenn es nicht so ernst wäre.
  5. #124

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    Hat die FDP im Bundesrat den Gesetzesentwürfen der RotGrünen Regierung etwa nicht zugestimmt und dabei noch zusätzliche Deregulierungen, die die Krise noch mehr angefeuert haben, durchgesetzt?

    Haben die Deregulierungen des Finanzmarktes und die Zulassung von Hedgefonds nicht auch gerade den Wünschen der FDP entsprochen?
    MFG
    jolip
    Keine Ahnung. Aber inwiefern lässt sich das gegen die FDP wenden? So nach dem Motto: Rot und Grün können da nichts dafür. Die FDP hätte ja gegen ihr Gesetz stimmen können.

    Dieses ganze Eingedresche auf die FDP ist irgendwie überhaupt nicht mehr packbar.
  6. #125

    Wo

    Zitat von wb99 Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung. Aber inwiefern lässt sich das gegen die FDP wenden? So nach dem Motto: Rot und Grün können da nichts dafür. Die FDP hätte ja gegen ihr Gesetz stimmen können.

    Dieses ganze Eingedresche auf die FDP ist irgendwie überhaupt nicht mehr packbar.
    Wo habe ich behauptet, RotGrün hätten nichts mit der Krisen zu tun?

    Allerdings wollten Sie die Krise in Gänze RotGrün in die Schuhe schieben, indem Sie verschweigen, dass all die zur Krise führenden Maßnahmen und Gesetze auch, und das schon viel länger, von der FDP
    befürwortet wurden.
    MFG
    jolip
  7. #126

    Zitat von AuchNurEinNick Beitrag anzeigen
    Ich bin selbstständig tätig und habe bisher noch keine Millionen an Steuergeldern sinnlos verbrannt. Ganz im Gegensatz zu Herrn Lindner, der sich sein Gehalt bei seinem vergeblichen Versuch der Selbstständigkeit vom Steuerzahler hat zahlen lassen. Der Mann ist wohl eher kein Leistungsträger.
    Wenn man sucht, fände man sicherlich auch bei Ihnen genügend Ansatzpunkte für eine Ehrabschneiderei. Die Frage ist nur, wie tief man argumentativ sinken will. Kein Mensch würde wohl in seinem privaten Bereich auf die Idee kommen, jemanden, der einmal mit etwas gescheitert ist, bei seiner nächsten Tätigkeit deswegen zu diffamieren. Hoffe ich jedenfalls. In der öffentlichen Debatte ist dieses hingegen Usus, weil man ja vielleicht ein paar Meter Geländegewinn im politischen Grabenkampf erzielen kann. Da liegt der Hund begraben. Ein Faktor ist hierbei natürlich auch die Anonymität im Netz, die oft alle Hemmungen wegfallen lässt. Womit wir wieder bei den Piraten wären.
  8. #127

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    Wo habe ich behauptet, RotGrün hätten nichts mit der Krisen zu tun?

    Allerdings wollten Sie die Krise in Gänze RotGrün in die Schuhe schieben,
    Würde nie auf die Idee kommen. Mir käme es nicht in den Sinn, anzunehmen, ein Gesetz in Deutschland hätte die Weltwirtschaftskrise auslösen könne. Das ist Großmannssucht im Negativen.

    Ich versetze mich nur in die Ideenwelt derjenigen, die dieses Gesetz von RotGrün für mitverantwortlich halten. Hier dann ausgerechnet der kleinen Oppositionspartei von damals die Schuld in die Schuhe schieben zu wollen, ist vollkommen bizarr.


    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    indem Sie verschweigen, dass all die zur Krise führenden Maßnahmen und Gesetze auch, und das schon viel länger, von der FDP
    befürwortet wurden.
    Wenn wir so argumentieren, dann müssten wir bitte auch erwähnen, dass die berühmte Mehrwertsteuersenkung für Hotels schon viel länger von allen anderen Parteien befürwortet wurde.
  9. #128

    Gleiches Recht für Alle

    Zitat von wb99 Beitrag anzeigen
    Wenn man sucht, fände man sicherlich auch bei Ihnen genügend Ansatzpunkte für eine Ehrabschneiderei. Die Frage ist nur, wie tief man argumentativ sinken will. Kein Mensch würde wohl in seinem privaten Bereich auf die Idee kommen, jemanden, der einmal mit etwas gescheitert ist, bei seiner nächsten Tätigkeit deswegen zu diffamieren. Hoffe ich jedenfalls. In der öffentlichen Debatte ist dieses hingegen Usus, weil man ja vielleicht ein paar Meter Geländegewinn im politischen Grabenkampf erzielen kann. Da liegt der Hund begraben. Ein Faktor ist hierbei natürlich auch die Anonymität im Netz, die oft alle Hemmungen wegfallen lässt. Womit wir wieder bei den Piraten wären.
    Da widersprechen Sie sich doch selbst.

    Gerade Herr Lindner und seine Spießgesellen diffamieren doch ständig Menschen, die gescheitert sind und z.B. Hartz IV beziehen.
    MFG
    jolip
  10. #129

    Tränendrüsenappell

    Zitat von wb99 Beitrag anzeigen
    Kein Mensch würde wohl in seinem privaten Bereich auf die Idee kommen, jemanden, der einmal mit etwas gescheitert ist, bei seiner nächsten Tätigkeit deswegen zu diffamieren. Hoffe ich jedenfalls. In der öffentlichen Debatte ist dieses hingegen Usus, weil man ja vielleicht ein paar Meter Geländegewinn im politischen Grabenkampf erzielen kann. Da liegt der Hund begraben. Ein Faktor ist hierbei natürlich auch die Anonymität im Netz, die oft alle Hemmungen wegfallen lässt.
    Wenn Sie bzw. die FDP auch nur halb so viel Empathie für die Opfer der Schlecker-Pleite aufbrächten, würden Ihre Sätze glaubwürdiger. So fallen sie in die Abteilung politische Rhetorik.

    Es geht auch gar nicht darum, einem Politiker vergangenes Scheitern vorzuhalten. Sondern darum, dass, wer polemisch über die Staatsverschuldung herzieht, es sich gefallen lassen muss, dass ihm vorgehalten, selbst für private Zwecke Steuermillionen in den Sand gesetzt zu haben. Würde sich die NRW-FDP nicht so weit aus em Fenster lehnen mit mit ihrem Zweitmantra (das Erstmantra war bekanntlich "Steuersenkungen"), würde ihr Spitzenkandidat auch nicht so viel Prügel beziehen. Staatsknete ist gut, wenn der eigene Betrieb finanziert wird, schlecht, wenn sie zur Finanzierung von Bildung oder sozialen Einrichtungen benötigt wird. Das nenne ich Sozialneid. Und der Spitzenkandidat hat ein richtiges Glaubwürdigkeitsproblem.

    Wenn man dann noch berücksichtigt, dass der Anti-Schuldenwahlkampf auf Pump finanziert ist, dann fragt man sich, wie blöd man sein muss, um diese Partei des Wasserpredigens und Weinsaufens zu wählen.


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