DPADie FDP hat laut einer aktuellen Umfrage in der Wählergunst leicht zugelegt. Demnach kommen die Liberalen bundesweit auf fünf Prozent - erstmals seit dem vergangenen Sommer. Vom Aufwärtstrend profitiert die Partei auch im schleswig-holsteinischen Landtagswahlkampf.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830430,00.html
Die Politik hat leider auf die Meinung der Finanzindustrie gehört und die rot/grüne Bundesregierung hat dann mit dem "Lobbyisten" Amussen an der Spitze für eine Liberalisierung der Finanzmärkte gesorgt. Als Dank hat dann die Boniindustrie in ihrer Gier die Weltwirtschaft mit nicht mehr überschaubaren Giftpapieren gegen die Wand gefahren. Die Steuerzahler mussten dann dieses verkommene Gewerbe wieder herauslösen. All die kleinen Leute, die sie nur verachten, haben die Ärsche der nur von Gier geleiteten "master of Univers" mit 500 Milliarden guten Euros gerettet. Einem Gewerbe, welches für die Gesellschaft den Wert von anderen Gewerben wie Rauschgifthändlern und Auftragsmördern hat.
Da Sie in dem verkommenen Gewerbe tätig sind und ständig versprechen ihre Aktivitäten ins Ausland zu verlagern, möchte ich Sie inständig im Interesse dieses Landes und seiner Bewohner bitten, diesen Schritt endlich zu tun. Wenn Ihrem Schritt dann all die anderen Gierigen nachfolgen, wird dieses Land eine nie für möglich gehaltene Blüte erleben. Denn Schmarotzer braucht die Natur nicht und auch kein Staatswesen. Also verlassen Sie endlich das Land und machen Ihre Versprechen wahr. Danke dafür!!!
Ich bin selbstständig tätig und habe bisher noch keine Millionen an Steuergeldern sinnlos verbrannt. Ganz im Gegensatz zu Herrn Lindner, der sich sein Gehalt bei seinem vergeblichen Versuch der Selbstständigkeit vom Steuerzahler hat zahlen lassen. Der Mann ist wohl eher kein Leistungsträger.
Aber Sie haben natürlich recht. Es ist nicht so einfach immer selbstständig zu sein. Das erfordert schon manchmal Mühe und es gehören Ängste dazu.
Herr Lindner war offensichtlich nicht in der Lage diese Herausforderung zu meistern. Für einen Spitzenjob in der Politik reicht es aber noch. Da muss man offensichtlich nicht so leistungsfähig sein. … Ah ja … Keine weiteren Fragen ... Hauptsache der Steuerzahler blecht und Herr Lindner macht den dicken Max.
Nicht in der Lage selbstständig den eigenen Unterhalt zu finanzieren aber einen auf Vordenker machen ... Zum brüllen komisch wenn es nicht so ernst wäre.
Wo habe ich behauptet, RotGrün hätten nichts mit der Krisen zu tun?
Allerdings wollten Sie die Krise in Gänze RotGrün in die Schuhe schieben, indem Sie verschweigen, dass all die zur Krise führenden Maßnahmen und Gesetze auch, und das schon viel länger, von der FDP
befürwortet wurden.
MFG
jolip
Wenn man sucht, fände man sicherlich auch bei Ihnen genügend Ansatzpunkte für eine Ehrabschneiderei. Die Frage ist nur, wie tief man argumentativ sinken will. Kein Mensch würde wohl in seinem privaten Bereich auf die Idee kommen, jemanden, der einmal mit etwas gescheitert ist, bei seiner nächsten Tätigkeit deswegen zu diffamieren. Hoffe ich jedenfalls. In der öffentlichen Debatte ist dieses hingegen Usus, weil man ja vielleicht ein paar Meter Geländegewinn im politischen Grabenkampf erzielen kann. Da liegt der Hund begraben. Ein Faktor ist hierbei natürlich auch die Anonymität im Netz, die oft alle Hemmungen wegfallen lässt. Womit wir wieder bei den Piraten wären.
Würde nie auf die Idee kommen. Mir käme es nicht in den Sinn, anzunehmen, ein Gesetz in Deutschland hätte die Weltwirtschaftskrise auslösen könne. Das ist Großmannssucht im Negativen.
Ich versetze mich nur in die Ideenwelt derjenigen, die dieses Gesetz von RotGrün für mitverantwortlich halten. Hier dann ausgerechnet der kleinen Oppositionspartei von damals die Schuld in die Schuhe schieben zu wollen, ist vollkommen bizarr.
Wenn wir so argumentieren, dann müssten wir bitte auch erwähnen, dass die berühmte Mehrwertsteuersenkung für Hotels schon viel länger von allen anderen Parteien befürwortet wurde.
Wenn Sie bzw. die FDP auch nur halb so viel Empathie für die Opfer der Schlecker-Pleite aufbrächten, würden Ihre Sätze glaubwürdiger. So fallen sie in die Abteilung politische Rhetorik.
Es geht auch gar nicht darum, einem Politiker vergangenes Scheitern vorzuhalten. Sondern darum, dass, wer polemisch über die Staatsverschuldung herzieht, es sich gefallen lassen muss, dass ihm vorgehalten, selbst für private Zwecke Steuermillionen in den Sand gesetzt zu haben. Würde sich die NRW-FDP nicht so weit aus em Fenster lehnen mit mit ihrem Zweitmantra (das Erstmantra war bekanntlich "Steuersenkungen"), würde ihr Spitzenkandidat auch nicht so viel Prügel beziehen. Staatsknete ist gut, wenn der eigene Betrieb finanziert wird, schlecht, wenn sie zur Finanzierung von Bildung oder sozialen Einrichtungen benötigt wird. Das nenne ich Sozialneid. Und der Spitzenkandidat hat ein richtiges Glaubwürdigkeitsproblem.
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass der Anti-Schuldenwahlkampf auf Pump finanziert ist, dann fragt man sich, wie blöd man sein muss, um diese Partei des Wasserpredigens und Weinsaufens zu wählen.