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Umfrage: Fast jeder dritte Deutsche ist Allergiker
DPAFast jeder dritte Deutsche leidet an einer Allergie - das hat eine repräsentative Umfrage ergeben. Ärzte kritisieren, dass Gesundheitspolitiker das Leid der Betroffenen unterschätzen. Zugleich scheue zahlreiche Betroffene den Weg zum Arzt - und behandeln sich lieber selbst.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...817467,00.html
- #1 24.02.2012 19:56 von
- #2 24.02.2012 19:57 von
Absoluter Quatsch!
Es ist allenalls ein absoluter Quatsch Menschen danach zu befragen, ob sie an einer Allergie leiden würden. Dass dabei allenfalls absurde Zahlen herauskommen MÜSSEN ist doch wohl klar. Es gibt jedoch tatsächlich seriöse Untersuchungen, die belegen, dass sich in einer Größenordnung von 2-3 % die "allergologischen Diagnosen" des Patienten dann auch tatsächlich bestätigen. Was wird da nicht alles als "Allergie" vermutet, von jeglichstem Pickel, über Juckreiz, Unverträglichkeitsreaktionen, "normalen" Nebenwirkungsreaktionen von Medikamenten, chronische Erkrankungen jeglichste Art, psychosomatische Reaktionen, psychiarische Symptome etc. etc. - Hauptproblem ist dabei zudem, dass es äußerst wenige Ärzte in Deutschland gibt, die sich ernsthaft und kompetent überhaupt auf dem Gebiet der Allergologie auskennen. Was man hier in der Praxis erlebt, wo die abstrusesten Diagnosen entweder selbst aufgestellt werden oder diejenigen von Patienten bestätigt werden, ist manchmal an Absurdität und Groteske kaum noch zu überbieten.
- #3 24.02.2012 21:26 von
- #4 24.02.2012 22:25 von
- #5 25.02.2012 02:48 von
- #6 25.02.2012 07:47 von
Amalgam wird doch schon seit ueber 100 Jahren verwendet. Aber erst seit den 60er Jahren "boomen" die Allergien. Ich wuerde sagen es liegt an der Verweichlichung des Immunsystems durch uebertriebene Sauberkeit. Wenn ich sehe, wie heutzutage manche Kinder aufwachsen (in geradezu klinisch reinen Umgebungen) wundert mich nichts mehr.
- #7 25.02.2012 08:14 von
Bei mir ist im Winter...
...2011 ein Augenbrennen und Nasenjucken als allergische Reaktion aufgetreten, dass 3 Wochen anhielt. Konnte fast schon einen Tropfenfänger unter die Nase binden.
Beim Arzt (ein Allergologe) gab es dann den den berühmten Test, der - schnell, einfach und vor allem billig - eine Allergie gegen Katze, Hund, Haselnuss und Birke, Eiche und Buche - ergab. Einen netten Händedruck und ein Kortisonpräparat gab es auch noch.
Durch Selbstversuche habe ich dann herausgefunden, dass ich gegen feinsten Holzstaub - ich habe zu der Zeit den Kaminofen in Betrieb gehabt - allergisch bin. Irgendwelche Schädlinge haben das Brennholz befallen, Gänge "gebaut" und feinsten Holzstaub hinterlassen.
Die Reaktion des Arztes beim nächsten Besuch: "Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen! Aber wenn Sie meinen!" Weitere Behandlungsvorschläge: Nichts. Auf meine Frage, ob ich denn das Kortisonpräparat zur Vorbeugung nochmal haben könnte, wäre der Doc fast ausgeflippt. Wer mit denn gesagt hätte, dass ich das nehmen soll?
Das war die Stelle, an der ich gegangen bin. Jetzt habe ich das befallende Holz verschenkt. Neues Holz gekauft und alles ist gut, wenn der Ofen brennt.
Bitte, was soll ich mit solchen Ärzten, die froh sind, wenn sie meine Karten durchziehen können und dann nur die Schultern zucken?
Dann lieber selbst behandeln (Eigenversuch) und das Holz dann meiden.
Arztbesuche - so mache ich das seit ich selbst darüber entscheiden kann - nur, wenn es wirklich nicht anders geht. So wie im Januar 2012, nach einer Woche üblen Halsschmerzen: HNO-Artz diagnostiziert bei mir eine Virusinfektion des Rachens "da kann ich Ihnen nicht helfen, damit muss der Körper allen fertig werden. Aber wenn Sie möchten können Sie ein Antibiotikum haben..." Da fiel ich fast hinten runter. Bei einem Virus ein Antibiotikum? Antwort des Arztes: "Naja, ich kann mich ja irren!"
Geirrt hat sich nur einer: Der, der diesen Mann Arzt hat werden lassen! - #8 25.02.2012 08:34 von
kann es sein, daß der vermehrte einsatz von desinfektionsmitteln bei haushaltsreinigern, handspülmitteln und bei waschmitteln für die wäsche dabei eine rolle spielt?
neuerding gibt es solche desinfektionsmittel auch in creme/lotionform für unterwegs, damit man sich immer und überall die hände desinfizieren kann.
der clou ist neuerdings eine handwaschlotion im spender, damit man nicht den bakterienverseuchten spenderknopf mit den händen bedienen muss. was natürlich quatsch ist, denn man betätigt den druckknopf zum entnehmen der waschlotion ja vor dem händewaschen... - #9 25.02.2012 08:54 von
Fraglich
Ihre Theorie ist wackelig.
1.) gab es trotz vorhandener Amalgam- Füllungen in der DDR weniger Allergien, als in der BRD, und
2.) bedeutet gleichzeitiges Auftreten von Ereignissen nicht automatisch deren Zusammenhang und
3.) ist gilt als gesichert, dass Allergien durch die Abwesenheit von Dreck gefördert werden. Hygiene fördert Allergien, weil das Immunsystem unterfordert ist.
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