Konnte man bei der Befragung die bewertete Berufsgruppe frei nennen, oder waren die vorgegeben? Ich vermisse z. B. (vermutlich eher am untersten Ende der Skala) noch Immobilienmakler, Hausverwalter und Anwälte.
Banker und Priester haben Imageprobleme, Soldaten und Richter sind beliebter als im Vorjahr: Eine Studie zeigt, in welche Berufe die Bürger das meiste Vertrauen haben - auf dem letzten Platz landen Politiker. SPIEGEL ONLINE stellt alle Ergebnisse vor.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...700133,00.html
Konnte man bei der Befragung die bewertete Berufsgruppe frei nennen, oder waren die vorgegeben? Ich vermisse z. B. (vermutlich eher am untersten Ende der Skala) noch Immobilienmakler, Hausverwalter und Anwälte.
Die Überschrift ist auf ärgerliche Weise irreführend.
Ich wollte lesen, welche Berufe die Deutschen lieben - und nicht, welchen sie am meisten vertrauen. Uncool, SPON.
Den Eindruck habe ich auch. Bin Diplomingenieur. Leider hat unsereins mit einem schlechten Image zu kämpfen. Es gibt Arztserien, Polizeiserien, Anwaltsserien etc. pp. aber nichts über Ingenieure. Ingenieure geraten eher negativ in die Schlagzeilen, wenn etwas passiert: Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall oder das ICE-Unglück vor 12 Jahren.
„Deutschlands Schicksal: Vor dem Schalter zu stehen. Deutschlands Ideal: Hinter dem Schalter zu sitzen.“ (Kurt Tucholski, 1890-1835)
Dieses althergebrachte Beamten(feind)bild scheint auch heute noch fest in den Köpfen verankert zu sein: Ein vermickerter Ärmelschoner in einem verstaubten wilhelminischen Bureau…;-)
Die Bezeichnung „Beamte“ stellt eher einen Status dar und keine Berufsgruppe. Folgende Berufe werden u. a. auch von Beamten ausgeübt:
Krankenschwester,
Pfleger,
Lokomotivführer,
Fachlehrer,
Erzieher,
Botschafter,
Konservator,
Konsul,
Arzt, Chefarzt,
Techniker,
Ingenieur (FH, TH)
Journalist,
Wissenschaftler,
Professor,
Staatsanwalt,
u.v.a.m.
Was nun der Hochschulprofessor mit einem Lokomotivführer oder einem Journalisten gemeinsam haben soll, wird wohl das Geheimnis der GfK bleiben.
Gerade auf Intensivstationen, wo akut Leben gerettet werden, kommt dem Pflegepersonal eine viel höhere Verantwortung zu. Auf vielen Stationen haben die Pflegekräfte Verantwortung für Beatmungsparameter, für die Laufraten verschiedener Medikamente. Augen, Ohren und Hände der Ärzte.
Bei einem Unfall wären sie froh einen Intensivpfleger in der Nähe zu haben, und keinen Allgemeinmediziner, Radiologen, Nephrologen, etc.pp..
Vielleicht finden Sie hier etwas. Die Untersuchung ist zwar zwei Jahre alt, aber doch informativ.http://www.ifd-allensbach.de/news/prd_0802.html