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Umfrage: Deutsche sind genervt von kaputten Straßen

Sanierte Straßen sind ihnen*wichtiger als ICE-Trassen: Wenn es um Verkehrspolitik geht, ist den*Deutschen ihr Auto am nächsten. Einer Umfrage zufolge sehen sie die Reparatur von Straßen in ihrer Gemeinde am drängendsten an. Aufreger sind auch kaputte Autobahnen und tote Baustellen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...802929,00.html
  1. #1

    KFZ- Steuer zurück an Länder und Gemeinden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sanierte Straßen sind ihnen*wichtiger als ICE-Trassen: Wenn es um Verkehrspolitik geht, ist den*Deutschen ihr Auto am nächsten. Einer Umfrage zufolge sehen sie die Reparatur von Straßen in ihrer Gemeinde am drängendsten an. Aufreger sind auch kaputte Autobahnen und tote Baustellen.

    Umfrage: Deutsche sind genervt von kaputten Autobahnen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    Seit dem 1. Juli 2009 ist die Kfz-Steuer eine Bundessteuer, die vom Bundesministerium der Finanzen übergangsweise weiterhin mit Hilfe der Landesfinanzbehörden verwaltet wird.

    Ist doch klar, dass das Geld den Ländern fehlt und dass klamme Gemeinden Probleme mit der Instandhaltung ihrer Strassen haben, wenn die Gelder aus KFZ- Steuer und Minetralölsteuer vom Bund für sonst was verbraten werden.......
  2. #2

    Zustand der Straßen

    Der Zustand der deutschen Straßen ist teilweise katastrophal.
    Ich kenne kaputte Straßen mit riesigen Löchern, die seit Jahren nicht repariert werden. Es fehlt wohl einfach am Geld.

    Man sieht jetzt, wo das ganze Geld fehlt, das in andere Kanäle fließt. Ich komme mir vor, wie in einem 3.Welt Land.
  3. #3

    Wozu Hochgeschwindigkeitstrassen?

    den Bau neuer ICE-Hochgeschwindigkeitstrassen zwischen deutschen Städten sogar lediglich 15 Prozent.
    Auch als Nicht-Autofahrer frage ich mich manchmal, was dieser Hochgeschwindigkeitswahn eigentlich soll.
    Abgesehen von einigen Geschäftsleuten fahren die meisten Bahnnutzer eher selten lange Strecken. Und ob ich dann fünf oder sechs Stunden brauche, ist mir eher egal. Zumal sich die Zeit in der Bahn, anders als die am Steuer eines Autos, auch sinnvoll zum Arbeiten nutzen lässt. Viel wichtiger als hohe Geschwindigkeiten (deren Vorteil von den Zwischenstopps und den Wartezeiten wegen der Anschlusszüge sowieso meist aufgefressen wird), wären mir häufigere Anschlüsse, attraktivere Preise und ein flächendeckenderes öffentliches Verkehrsnetz.

    Um es mal so auszudrücken: Wenn ich, um von meinem kleinen Wohnort zu meinem Arbeitsplatz in einem anderen kleinen Ort zu kommen, jeden Tag durch riesige Schlenker in der Streckenführung der öffentlichen Verkehrsmittel zwei Stunden Zeit verliere, ist es mir eher unwichtig, ob ich bei meinen zwei Fernreisen im Jahr jeweils eine Stunde einsparen kann.
  4. #4

    22% kennen den Baustellenmelder, soso

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sanierte Straßen sind ihnen*wichtiger als ICE-Trassen: Wenn es um Verkehrspolitik geht, ist den*Deutschen ihr Auto am nächsten. Einer Umfrage zufolge sehen sie die Reparatur von Straßen in ihrer Gemeinde am drängendsten an. Aufreger sind auch kaputte Autobahnen und tote Baustellen.

    Umfrage: Deutsche sind genervt von kaputten Autobahnen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    >> Die seit Anfang Oktober aktive Website "bmvbs.de/baustellenmelder" des Bundesverkehrsministeriums, auf der solche Baustellen gemeldet werden können, kennen aber 78 Prozent nicht, wie die Studie ergab. <<

    Eine Studie, bei der herauskommt, daß 22 Prozent den Baustellenmelder kennen würden -- ich glaube kaum, daß diese Studie auf festen Beinen steht, so plausibel auch andere Werte erscheinen mögen.

    Jedenfalls wurde über den Baustellenmelder in den Medien nahezu genau gar nicht berichtet:
    Baustellenmelder - Google-Suche

    Eher deutet das darauf hin, daß 22% der Teilnehmer falsche Angaben machten
  5. #5

    Waren....

    Zitat von marcobb Beitrag anzeigen
    Der Zustand der deutschen Straßen ist teilweise katastrophal.
    Ich kenne kaputte Straßen mit riesigen Löchern, die seit Jahren nicht repariert werden. Es fehlt wohl einfach am Geld.

    Man sieht jetzt, wo das ganze Geld fehlt, das in andere Kanäle fließt. Ich komme mir vor, wie in einem 3.Welt Land.
    ....sie schonmal in einem 3. Welt Land? Ich schon. Und ich sage Ihnen: Seien sie froh über unsere Infrastruktur. Klar, Löcher sind nicht schön. Und große Löcher gehören gestopft. Aber ein bisschen rauhe Oberfläche hier und da stört nicht. Dann eben runter vom Gas. Man muss nicht überall rasen können...
  6. #6

    Kaputte Schulen,Universitäten,Schwimmbäder

    Man muß wählen: das geliebte Auto oder die Zukunft unserer Kinder. Die Wahl ist klar: das Auto geht vor...
  7. #7

    3.-Welt-Niveau

    Zitat von marcobb Beitrag anzeigen
    Der Zustand der deutschen Straßen ist teilweise katastrophal.
    Ich kenne kaputte Straßen mit riesigen Löchern, die seit Jahren nicht repariert werden. Es fehlt wohl einfach am Geld.

    Man sieht jetzt, wo das ganze Geld fehlt, das in andere Kanäle fließt. Ich komme mir vor, wie in einem 3.Welt Land.
    Geht mir genauso. Ich schäme mich vor Gästen aus den europäischen Nachbarländern für das 3.-Welt-Land-Niveau der deutschen Straßen. Ob Kommunale-, Landes- oder Bundestraßen - überall in Deutschland herrscht ein riesiger Investitions- und Instandhaltungsstau.

    Am mangelnden Geld kann es nicht liegen - wir sind ja eines der reichsten Länder der Welt, und nicht ärmer als Österreich, Niederlande oder Tschechien. Für reiche Städte wie Frankfurt ist es eben wichtiger ein "Haus der Weltkulturen" für 50 Mio. zu bauen als ein paar Mio mehr pro Jahr in die Sanierung der Straßen zu stecken.....
  8. #8

    nachfrage

    Zitat von trafozsatsfm Beitrag anzeigen
    Auch als Nicht-Autofahrer frage ich mich manchmal, was dieser Hochgeschwindigkeitswahn eigentlich soll.
    Abgesehen von einigen Geschäftsleuten fahren die meisten Bahnnutzer eher selten lange Strecken. Und ob ich dann fünf oder sechs Stunden brauche, ist mir eher egal. Zumal sich die Zeit in der Bahn, anders als die am Steuer eines Autos, auch sinnvoll zum Arbeiten nutzen lässt. Viel wichtiger als hohe Geschwindigkeiten (deren Vorteil von den Zwischenstopps und den Wartezeiten wegen der Anschlusszüge sowieso meist aufgefressen wird), wären mir häufigere Anschlüsse, attraktivere Preise und ein flächendeckenderes öffentliches Verkehrsnetz.

    Um es mal so auszudrücken: Wenn ich, um von meinem kleinen Wohnort zu meinem Arbeitsplatz in einem anderen kleinen Ort zu kommen, jeden Tag durch riesige Schlenker in der Streckenführung der öffentlichen Verkehrsmittel zwei Stunden Zeit verliere, ist es mir eher unwichtig, ob ich bei meinen zwei Fernreisen im Jahr jeweils eine Stunde einsparen kann.
    Leute die nur 1-2 fernreisen machen interessiert die bahn auch nicht und wenn sie auf dem flachen Land wohnen kommen sie so oder so nicht am flexiblen Verkehrsmittel Auto vorbei. Die paar Geschäftsleute sind eben nicht nur ein paar. Seitdem ich selbst in so einem Umfeld arbeite sehe ich, wie oft die Bahn genutzt wird, von vielen jeden Tag und das auf längeren Strecken. Da ist es nichts ungewöhnliches aneiem Tag von Frankfurt nach München und zurück zu fahren und am nächsten Tag in Berlin zu sein. Gerade wenn man auf der fahrt die Zeit nutzen möchte, ist das besser als in einem Flugzeug oder gar Auto.

    Das ist ein Gewinnorientiertes Unternehmen und das ist auch gut so. Dort wo die Nachfrage ist, wird auch angeboten. Das ist vielleicht nicht im Sinne aller Bahnkunden, aber stets im Sinne derer, die das Produkt am intensivsten nutzen.
  9. #9

    Zitat von trafozsatsfm Beitrag anzeigen
    Auch als Nicht-Autofahrer frage ich mich manchmal, was dieser Hochgeschwindigkeitswahn eigentlich soll.
    Damit will man dem Flugverkehr Kokurrenz machen.
    Funktioniert aber nur in Ländern, in denen das Netz wirklich ausgebaut ist.

    Den Rest sehe ich genauso. Nahverkehr ist wichtiger.


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