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Umfrage in den USA: Unterstützung für Afghanistan-Einsatz sinkt dramatisch

AFPIn den USA wächst die Kriegsmüdigkeit: Einer Umfrage zufolge sind 69 Prozent der Bürger des Landes für ein Ende des Kampfeinsatzes in Afghanistan - so viele wie noch nie. Gleichzeitig sprechen sich die Afghanen mehrheitlich für eine Aussöhnung mit den Taliban aus.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...823912,00.html
  1. #50

    Nie wieder Krieg

    Eigentlich ist es doch ganz einfach. Man greift kein anderes Land an. Punkt.

    Nicht Afghanistan, Irak, Iran, Nordkorea, Somalia, Syrien, Libyen oder die Schweiz. Kein einziges Land der Welt.
    Und das meine ich nicht aus Pazifismus. Es kann Situationen geben, in denen man Verantwortung übernehmen muss, wenn man es kann.
    Seit dem 2. Weltkrieg gab es ein paar Situationen, wo man über ein militärisches Eingreifen diskutieren konnte. Dazu gehört z.B. der Völkermord in Ruanda und das Morden der Roten Khmer.
    Afghanistan und erst recht Irak gehören ganz sicher nicht dazu. Und das obwohl die Taliban schrecklich sind.
    Gegen Terrorismus helfen diese Kriege eh nicht. Vielleicht kann man selbst die Morde in Toulouse den Kriegen anlasten. In dem Fall hätte man sich sogar den Terror im eigenen Land gezüchtet.
    Tolle Bilanz.

    Also wie gesagt: einfach nicht angreifen. Punkt.
  2. #51

    Schweiz

    Zitat von manschu Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist es doch ganz einfach. Man greift kein anderes Land an. Punkt.

    Nicht Afghanistan, Irak, Iran, Nordkorea, Somalia, Syrien, Libyen oder die Schweiz. Kein einziges Land der Welt.
    Und das meine ich nicht aus Pazifismus. Es kann Situationen geben, in denen man Verantwortung übernehmen muss, wenn man es kann.
    Seit dem 2. Weltkrieg gab es ein paar Situationen, wo man über ein militärisches Eingreifen diskutieren konnte. Dazu gehört z.B. der Völkermord in Ruanda und das Morden der Roten Khmer.
    Afghanistan und erst recht Irak gehören ganz sicher nicht dazu. Und das obwohl die Taliban schrecklich sind.
    Gegen Terrorismus helfen diese Kriege eh nicht. Vielleicht kann man selbst die Morde in Toulouse den Kriegen anlasten. In dem Fall hätte man sich sogar den Terror im eigenen Land gezüchtet.
    Tolle Bilanz.

    Also wie gesagt: einfach nicht angreifen. Punkt.
    Hallo. Was ist mit Ihnen? Warum haben Sie in Reihe "Bose" Schweiz positioniert. Dieses Land wird niemand angreifen. Dort liegen Geld von alle Bandieten von dieses Welt.
  3. #52

    Zitat von jimknopf107 Beitrag anzeigen
    Die Bauern dort sollten lieber Weizen, Hirse und andere Hülsenfrüchte anbauen. Damit verdient man zwar nicht so viel Geld, aber die Menschen müssen dafür im nächsten Winter wenigstens nichts verdienen. Der Verdienst aus dem Opium-Verkauf ist doch Blutgeld,
    oder was denken Sie, machen die Leute mit der Kohle? Zum shoppen gehen und sich stylische Pumps kaufen? Es geht um viel Geld, und dieses Geld fliesst in bestimmten Strömen- und fehlt dafür wieder an anderer Stelle, z.B. für eine Kanalisation, um diesen Baktierensumpf mal wirksam zu begegnen, für vernünftige Strassen oder Schulen. Stattdessen werden Waffen gekauft, Waffen für noch mehr Blut und Leid.
    Dann sagen Sie das doch mal den Verantwortlichen in den USA. Die haben nach der Einnahme des Landes ja den Opiumanbau wieder erlaubt und angekurbelt und prächtig daran verdient.
    Unter den Taliban war der Opiumanbau nämlich verboten.
  4. #53

    jimknopf107 entschuldigung

    Zitat von jimknopf107 Beitrag anzeigen
    Nein, kann es nicht. Die Taliban wurden von den Amis im Kampf gegen die Sowjets nicht unterstützt, weil diese Gruppierung ja erst nach Abzug der Sowjets erstmalig in Erscheinung getreten ist. Und sie waren schon da, noch bevor sie mit Osama bin Laden gemeinsame Sache gemacht und sich geweigert haben, ihn an die USA auszuliefern, obwohl er nicht mal Afghanischer Staatsbürger war. Sie als Opfer zu stilisieren macht also keinen Sinn. Im Endeffekt sind die Taliban der verlängerte Arm Pakistans, um Afghanistan unter die eigene Kontrolle zu bekommen, so wie es früher schon öfter versucht haben.
    -----
    entschuldigung hab das was durcheinander gebracht. Aber die USA hatten dann Afghanistan unterstützt- bin ich da richtig?
  5. #54

    Etwas späte Erkenntnis !!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In den USA wächst die Kriegsmüdigkeit: Einer Umfrage zufolge sind 69 Prozent der Bürger des Landes für ein Ende des Kampfeinsatzes in Afghanistan - so viele wie noch nie. Gleichzeitig sprechen sich die Afghanen mehrheitlich für eine Aussöhnung mit den Taliban aus.

    Umfrage in den USA: Unterstützung für Afghanistan-Einsatz sinkt dramatisch - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wenn der letzte Operator in der Gegend um Nevada seinen Lap-Top schließt, nicht bevor er wenigstens die letzten Drohnen am Boden selbst zerstört hat , werden die USA mit ihren Nato-Verbündeten von dannen schleichen mit der bitteren Erkenntnis daß man in Afghanistan alles machen kann. NUR , keinen Krieg führen. Sie werden sich einreihen in die "RUHMREICHEN" Armeen die vor ihnen dort gescheitert sind. Gewarnd waren sie ja von allem Anfang an.

    Es soll jetzt bloß keiner kommen und behaupten daß man das so nicht wissen konnte.
  6. #55

    Ja, es ist zum heulen

    Zitat von AuchNurEinNick Beitrag anzeigen
    Mehr als 10 Jahre Krieg. Unzählige Tote und Verstümmelte. Ein großer teil davon unschuldige Zivilisten. Milliarden vom Steuerzahler an die Rüstungsindustrie umgeleitet. Aus Al-Qaida als ehemals kleiner Gruppe eine globale Ideologie gemacht. Den Ruf des Westens in der islamischen Welt komplett ruiniert. Den Chinesen die Chance gegeben sich in der Zwischenzeit ganz unkriegerisch überall auf der Welt einzukaufen. Super gelaufen das Ganze! Aber klar, wer schon immer gegen den Krieg war, der war "Gutmensch" und hatte keine Ahnung. Jetzt geht das ganze mit dem Iran weiter. Irgendwann muss doch auch mal der letzte Hurra-Patriot erkennen, dass das alles völlig kontraproduktiv ist und uns nicht hilft sondern schadet aber die Größenwahnsinnigen sterben wahrscheinlich nie aus.
    Die HurraPatrioten haben nicht die geistigen Kapazitäten das von ihnen selbst herbeigeführte Elend zu erkennen. Deshalb wiederholt sich Geschichte immer wieder auf's Neue.
  7. #56

    Edel, edel!

    Zitat von manschu Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist es doch ganz einfach. Man greift kein anderes Land an. Punkt.
    (...)
    Also wie gesagt: einfach nicht angreifen. Punkt.
    Klitzekleine Voraussetzung: keine Waffen mehr verkaufen und eigene Verteidigungsfähigkeit auf glaubwürdige Weise herstellen. Wer dann unbedingt immer noch Stress machen will, muß es eben mit den Fäusten machen.
  8. #57

    Ihnen ist offensichtlich entgangen,...

    Zitat von jimknopf107 Beitrag anzeigen
    Die Bauern dort sollten lieber Weizen, Hirse und andere Hülsenfrüchte anbauen. Damit verdient man zwar nicht so viel Geld, aber die Menschen müssen dafür im nächsten Winter wenigstens nichts verdienen. Der Verdienst aus dem Opium-Verkauf ist doch Blutgeld, oder was denken Sie, machen die Leute mit der Kohle? Zum shoppen gehen und sich stylische Pumps kaufen? Es geht um viel Geld, und dieses Geld fliesst in bestimmten Strömen- und fehlt dafür wieder an anderer Stelle, z.B. für eine Kanalisation, um diesen Baktierensumpf mal wirksam zu begegnen, für vernünftige Strassen oder Schulen. Stattdessen werden Waffen gekauft, Waffen für noch mehr Blut und Leid.
    ... daß die westliche Pharmaindustrie durch erfolgreiche Lobbyarbeit bewirkte, daß die Mohnerzeignisse Afghanistans nicht in unseren medizinischen Erzeugnissen landen. Folge: Drogenhandel. Weitere Folge: Kauf von Waffen von unseren Rüstungsfreaks. Damit werden dann unsere Jungs erschossen. Wachen Sie mal auf Kollege Forist.
  9. #58

    ...

    Zitat von berpoc Beitrag anzeigen
    ... daß die westliche Pharmaindustrie durch erfolgreiche Lobbyarbeit bewirkte, daß die Mohnerzeignisse Afghanistans nicht in unseren medizinischen Erzeugnissen landen. Folge: Drogenhandel. Weitere Folge: Kauf von Waffen von unseren Rüstungsfreaks. Damit werden dann unsere Jungs erschossen. Wachen Sie mal auf Kollege Forist.
    Würden die Opium-Produke in den westlichen Wirtschaftskreislauf gelangen, würden noch mehr und vor allem noch schneller westliche Devisen in den Osten gelangen, was die Unruhen noch fördern und die Kriminalität weiter steigern würde. Denken Sie halt Ihre laut ausgesprochenen Gedanken auch mal zu Ende, Herr Kollege..
  10. #59

    Zitat von berpoc Beitrag anzeigen
    Die HurraPatrioten haben nicht die geistigen Kapazitäten das von ihnen selbst herbeigeführte Elend zu erkennen. Deshalb wiederholt sich Geschichte immer wieder auf's Neue.
    Die Amerikaner haben keinen Mumm und keine Ausdauer. Wenn sie nicht leicht und ohne Mühe siegen können, sondern sogar trotz aller materiellen Überlegenheit noch Prügel beziehen, dann kneifen sie und flüchten. Die Bilder vom Rückzug aus der Saigoner Botschaft werden sich wohl bald wiederholen. Einfach afghanische Bauern mit schrottreifen alten Gewehren lehren eine "Weltmacht" das Fürchten.


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