REUTERSEin Jahr nach der Katastrophe von Fukushima kippt die Haltung der Japaner zur Nutzung der Kernenergie. Laut einer aktuellen Umfrage ist inzwischen die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung für einen Ausstieg aus der Atomkraft.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...822093,00.html
Wenn Japan in einer schwierigen Situation steckt, dann doch wohl durch die Kernschmelzen ihrer heiligen Schrottmeiler, die immer noch das Land bedrohen, denn jahrelang kann der ganze Müllhaufen noch in die Luft fliegen.
Nach ihrer unmaßgeblichen Meinung geht allerdings ohne Atomenergie mal wieder die Welt unter (anhaltendes Gähnen im Saal).
Wenn ihnen die gleichmäßige Stromversorgung der Industrie so sehr am Herzen liegt, dann sollten sie sich auch mal um die Versorgungssicherheit der Atomenergie gedanken machen, denn der geht sehr bald der Saft aus. Natürlich bestreitet die Atommafia vehement die Tatsache, weil sie die Hoffnung nicht aufgibt, sich doch noch mit der hochgefählichen Brütertechnologie durchsetzen zu können. Atomenergie ist ja noch nicht gefährlich genug.
Auch in Japan ist Atomenergie nur durch Milliarden-Subventionen bezahlbar und mit dem Geld lässt sich auch dort eine nachhaltige EE-Struktur aufbauen. Atomenergie ist wirklich ein schädlicher Energieirrtum, den niemand wirklich braucht und auch niemand mehr haben will.
Die meisten Küsten fallen zu steil ab, als dass dort WKA auf dem Meeresboden verankert werden können.
Allerdings arbeitet/forscht man auch kräftig an schwimmenden Anlagen:
Schwimmende Offshore-Turbinen vor Fukushimas Kste geplant
Ein KKW-Experte ist allerdings der Meinung, dass sich dadurch die Säuglingssterblichkeit in Japan drastisch erhöhen wird.
Sie haben wohl gar nichts verstanden und gelesen sowie gesehen..
Aber gut.... es gibt dort rund um Fukushima Quadratkilometer Land das zum Verkauf steht.
Erwerben sie ein Stück davon, ziehen dort hin und helfen den Kollegen im AKW beim aufräumen. Ist ja ungefährlich...oder?
Und es ist allemal besser und effektiver von ihnen als diese Atomkraftjubelrufe die eh kaum noch jemand hören und lesen will.
Warten Sie es ab. wir werden von den "Fachleuten" hier (also die, die schon immer wussten, dass in Fukushima eine Kernschmelze unmöglich ist und das die Strahlung wegen Evolution und so sogar gut ist!) aufgeklärt werden. Diese 80% in Japan, das sind bestimmt alles Kommunisten und bald sieht's dort aus wie in Nord-Korea. :-)
Oberbayuwarisches ist Lobbydurchsetzt :P - und auch die hiesige, sowie die US-amerikanische Atomlobby sieht und sah vieles sehr kritisch bei der Umsetzung der Atomkraft in Japan - feudalstaatliche Strukturen sind vieleicht für BWLer faszinierend - aber was die Technik betrifft, den Aufwand und die jetzigen Folgen - ungut - ich hoffe mal nicht, dass sie auch zu der Klientel gehören, die die hiesigen Grenzwerte, was Strahlung betrifft, anzweifelt, ansonsten... Prost....
Noch so ein absolut unnötiger Krawallbeitrag, der durch ein wenig Lesekompetenz verhindert werden könnte.
"Meine Kollegen dort sagten mir, dass sie mittelfristig entweder auf Schwerindustrie verzichten oder auf Kernspaltung zurück gehen müssen."
Wissen Sie was 'mittelfristig' bedeutet? 3-5 Jahre!
D.h. in den nächsten 3-5 Jahren stehen nicht genug EE zur Verfügung um auf altem Niveau weiterzumachen, dann Aufbau von Generatoren und Netz benötigt Zeit.
Aber ihre ideologische Brille verhindert wohl, dass sie sowas lesen geschweigen denn einsehen könnten.
Juhu, Strahlung ist ja komplett ungefährlich für die Zivilsation. Wozu dann überhaupt noch Sicherheitsvorkehrungen? Lasst uns doch gleich Reaktoren unter freiem Himmel betreiben.
Diese Relativierungen der Atombefürworter sind schon lustig. Erst heißt es, Atomkraftwerke seien sicher, Radioaktivität kann nicht austreten. Jetzt tritt in Japan doch welche aus, schon wird diese postwendend als "weniger schlimm" oder sogar "ungefährlich" erklärt. Lustig