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Umbau beim HSV: Jugend patzt

Der Hamburger SV gehörte zu den Großen, mittlerweile sind die Ansprüche stark geschrumpft. Jetzt soll eine Radikalverjüngung das Comeback einläuten. Doch das Experiment birgt enorme Risiken: Dem Liga-Dino droht in dieser Saison der Abstiegskampf.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...780212,00.html
  1. #30

    Meister ist auch nur ein Titel

    Nach dem 2. Spieltag eine derartige *hüstel* Analyse.
    Wow, da traut aber jemand seiner Glaskugel viel zu.
    Richtig ist, der HSV hat sich sehr viel vorgenommen, die jetzige Spielzeit mit diesem Kader zu bestreiten. Aber wenn man mal auf die derzeitige Konkurrenz guckt, muss man sich schon die Frage stellen, wenn nicht jetzt verjüngen, wann dann?
    Die Mitkonkurrenten strotzen in dieser Saison auch nicht gerade vor Kraft.

    Das wird eine harte Nummer für den Verein und vor allem auch für die HSV Fans, welche die 2. Liga bislang wohl nur als St. Pauli Spielplatz denn als möglichen Spielort für den HSV kennen.
    Ich denke nicht, das der Hamburger Vorstadtverein absteigen wird. Obwohl... Vielleicht... Man weiß es einfach nicht. Noch nicht...
  2. #31

    re

    Zitat von Barksdale Beitrag anzeigen
    Raumschiff Enterprise, Wirtschaftskompetenz von Sozis und Fußball Expertise von SPON haben eins gemeinsam: Sie sind Fiktion.

    Sicher spielt der HSV diese Saison nicht um Championsleague Plätze. Nach zwei Spieltage einen Abstiegskampf zu prophezeien, entbehrt sich allerdings jeglicher Grundlage.
    bei der Aussage über die Wirtschaftskompetenz der Sozis muss ich widersprechen, sonst hab ich die gleiche Meinung!

    Ausserdem: die Mannschaft ist noch so neu, gebt den Jungs doch erst mal 7-8 Spiele Zeit, sich zu sammeln! Das ist ähnlich wie bei der Nationalmannschaft: viele positive Details, jetzt muss noch was großes draus wachsen!
  3. #32

    Alles hat ein Ende...

    ...muss aber auch nicht sein! ;-)

    Übertrieben gesehen befindet sich der HSV seit dem Europapokalgewinn 1983 in einem langsamen Sinkflug. Mit den (menschlichen) Fehlgriffen Schatzschneider und Wuttke (als Ersatz für Hrubesch und Bastrup) begann eine 28 jährige Irrfahrt durch das Transferlabyrinth. Beim Pokalsieg 1987 und dem Ende der Happel-Ära waren immerhin noch mit Stein, von Heesen, Kaltz, Jakobs u. Okonski noch exzellente Kicker auf dem Platz. Der Rest erreichte selten bis nie die Qualität der Abgänge (Magath, Rolff, Groh, Hartwig, Wehmeyer, Milewski, Hieronymus), geschweige dass sie eine neue leistungsstarke Generation einläuteten.

    Wenn man sich die Fluktuation der Spielertransfers in den letzten 24/25 Jahren vor Augen hält, kann einem schwindelig werden. Was hat man zum Teil für Gurken und Auslaufmodelle geholt. Den Anschluss, um kontinuierlich sowohl national als auch international oben mitzumischen, hat man schon lange verloren ...

    Sicherlich, es keimte immer wieder Hoffnung auf, sei es z.B. mit Okonski, Bein, Lappadia, Spörl, Furtok, Doll, Letchkov, Albertz, Ivanauskas, Cardoso, van der Vaart, aber ein starkes Korsett um diese Spieler zu bilden, misslang fast immer. Und eins sollte man auch mal festhalten. Die richtig großen Trainer waren seit Happel auch nicht mehr da. So richtig mit internationalem Ruf. Hatte sich das „Schatzschneider/Wuttke Syndrom“ (Fehleinkäufe) beim HSV breit gemacht, folgte das nächste Ungemach in der Gestalt von Skoblar/Pralija. Wobei es Skoblar nach Happel auch wirklich alles andere als leicht hatte. Zudem gleich noch vor Punktspielbeginn der Stein-Ausraster gegen Wegmann...
    Reimann, Schock, Coordes, Möhlmann, Magath, Pagelsdorf, Jara, Toppmöller, Doll, Labbadia, Stevens, Jol, Veh. Bei vielen dieser Trainer wurde für eine kurze Zeit guter Fussball gespielt. Aber immer wieder stand der HSV am Ende sich selbst im Wege. Die Probleme sind ja allseits seit Jahren bekannt. Die vereinzelten positiven Europapokalmomente in den letzten Jahren kaschierten nur einen langsamen Abschied vom Spitzenfußball.

    Die Führungsetage und Trainer Oenning scheinen mir schon jetzt ratlos und überfordert zu sein. Da hilft auch nicht die hervorragende Dialektik des Trainers. Denn damit lügt man sich selbst nur in die Tasche. Es muss auf dem Platz auch was erkennbar sein...
  4. #33

    haha ..und das nach nicht mal einem Monat

    Zitat von decebalus911 Beitrag anzeigen
    Der HSV gehörte zu den Großen, ja, vor fast 30 Jahren. Ein Verein, der es seit den 80er nichtmal zur Vizemeisterschaft schaft, ist ein Witz. Da ist für mich Bayer Vizekusen ein Großer, die spielen wenigstens regelmäßig 'Fussball'.

    Der HSV ist für mich gefühlte Eintracht Frankfurt!
    Mein Beitrag vom 19.7.2011:

    Ich befürchte, das wird auch dieses Jahr nix gutes. Am Anfang wird die Mannschaft die (Hamburger) Medien vielleicht begeistern (Sie gewinnt irgendein Turnier in der Wüste), dann wird sie einbrechen (Die Spieler glauben den Mist, der gedruckt wurde) und bald darauf wird sie von den drei Hamburger presseähnlichen Produkten niedergeschrieben (Denn - Achtung: Der HSV ist ja „Bundesliga-Dino“ und somit generell schon am dritten Spieltag mit 7 Punkten der kommende Deutsche Meister!).

    Aus Not (und des wachsenden Widerstands innerhalb irgendwelcher Fangruppierungen vor der nächsten Aufsichtsratswahl) werden in der Winterpause irgendwelche (satten) Altstars verpflichtet werden und im Gegenzug junge Talente abgegeben, damit hier dann wieder neue Hoffnung an der Euro-Ligue (UI-Cup gibt's ja nicht mehr) genährt wird. Wenn das aber auch nicht so richtig hilft, wird der Trainer gegen Ende der Saison (so um den 25. Spieltag herum - also nach den AR-Wahlen) ausgewechselt und der Nachfolger (der bisherige Co-Trainer) darf sich als „Retter“ (Platz 10) oder als „Vollniete“ (Drittletzter und in der Relegation durchgemogelt) bezeichnen lassen. Wenn kein Abstieg erfolgt: nächste Saison („Jetzt erfolgt endlich der Umbruch!“) dann das gleiche Spiel wieder von vorn.

    War so, ist so, bleibt so.

    Und wer das jetzt nicht glaubt, sollte sich meinen Kommntar bookmarken und wir reden in einem Jahr darüber.
    MikeNaeheHamburg ist gerade online Beitrag melden Mit Zitat antworten
  5. #34

    Holländer

    Zitat von Karabiner Beitrag anzeigen
    Reimann, Schock, Coordes, Möhlmann, Magath, Pagelsdorf, Jara, Toppmöller, Doll, Labbadia, Stevens, Jol, Veh. Bei vielen dieser Trainer wurde für eine kurze Zeit guter Fussball gespielt. Aber immer wieder stand der HSV am Ende sich selbst im Wege. Die Probleme sind ja allseits seit Jahren bekannt. Die vereinzelten positiven Europapokalmomente in den letzten Jahren kaschierten nur einen langsamen Abschied vom Spitzenfußball.
    Also einige Trainer sind dabei, die bis zum Schluss ihre Mannschaft gut im Griff hatten und auf Erfolgskurs waren.
    Sowohl Stevens, als auch Jol sind aus persönlichen Gründen gegangen. Mit beiden Trainern hat man sich für die Europaleaque qualifiziert und ist weit gekommen.

    In diesem Jahr sollte man mit einem einstelligen Tabellenplatz zufrieden sein. Abstieg dürfte kein Thema sein, dafür sind noch einige andere Vereine viel viel schlechter.
  6. #35

    Schwachsinn!

    Natuerlich muss die Mannschaft des HSV erst noch zusammenfinden. Das man das kommende Ziel gegen den FC Bayern dennoch mit dem Ziel angeht zu gewinnen, auch wenn das sicherlich schwer werden wird, ist doch aber selbstverstaendlich!! Ich kann nicht verstehen, wie man das kritisieren kann! Was waere denn bitte die Alternative? Zu sagen wir gehen da hin und wollen verlieren??
  7. #36

    Hsv

    Zitat von City Nord Beitrag anzeigen
    Vor der Saison habe ich behauptet, dass ist in der nächsten Saison wieder zwei Derby`s zwischen Pauli und dem HSV geben wird... und zwar in der zweiten Liga.

    Daran glaube ich nun nicht mehr, da der FC St. Pauli dann wieder in der ersten Liga spielen wird. Bye HSV.
    Ja,in der Relegation gibts ein Hamburg Derby und St. Pauli steigt auf und Herr Oenning spielt nächstes Jahr Montags live im TV mit seinem HSV!Und der glorreiche Herr Jarchow als VV redet weiter Politikerunsinn und träumt wie viele andere beim HSV von Titeln!
    PS:Ich bin HSV Fan und kein Pauli Fan!
  8. #37

    hüstel:

    Zitat von nairobi Beitrag anzeigen
    Abstieg dürfte kein Thema sein, dafür sind noch einige andere Vereine viel viel schlechter.
    Welche denn? Köln? Die werden ruckzuck die Reisleine ziehen, Poldolski wieder inthronisieren und zack sind auch die am HSV vorbei.
  9. #38

    ^^^^

    Zitat von Barksdale Beitrag anzeigen
    Raumschiff Enterprise, Wirtschaftskompetenz von Sozis und Fußball Expertise von SPON haben eins gemeinsam: Sie sind Fiktion.
    weise worte :D
  10. #39

    Geheimtipp für den Abstieg

    Zitat von nairobi Beitrag anzeigen
    In diesem Jahr sollte man mit einem einstelligen Tabellenplatz zufrieden sein. Abstieg dürfte kein Thema sein, dafür sind noch einige andere Vereine viel viel schlechter.
    Der HSV muss sehr vorsichtig sein. Die Leistung gegen Hertha war unterirdisch und nur mit viel Glück hat es zu einem Punkt gereicht. Ich sehe nicht viele schwächere Mannschaften in der Liga und die wissen, im Gegensatz zum HSV, dass es gegen den Abstieg geht. Wer sagt den, dass junge Spieler von der Ersatzbank Chelseas gut genug für die Bundesliga sind?








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