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Umbau bei Schweizer Großbank: UBS streicht 10.000 Stellen

AFPDie UBS verschärft ihren Sparkurs deutlich: Nach SPIEGEL-Informationen will die Schweizer Großbank etwa 10.000 Stellen abbauen. Durch den Umbau des Geldhauses sollen wesentliche Teile des Investmentbanking abgespalten und abgewickelt werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-863866.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die UBS verschärft ihren Sparkurs deutlich: Nach SPIEGEL-Informationen will die Schweizer Großbank etwa 10.000 Stellen abbauen. Durch den Umbau des Geldhauses sollen wesentliche Teile des Investmentbanking abgespalten und abgewickelt werden.

    Schweizer Großbank: UBS streicht 10.000 Stellen - SPIEGEL ONLINE
    2000 Stellen in der IT-Abeilung. Da bin ich ja mal gepannt, wie viele neue Daten-CDs es da geben wird.

    Übrigens eine Frechheit bei gut laufenden Geschäften 1/6 der Belegschaft vor die Tür zu setzen. Sehr wahrscheinlich werden die Vorstandsboni um den eingesparten Betrag erhöht, für die tolle Leistung...
  2. #2

    Hellseher

    Sehr gut! Die "Hellseher" werden entsorgt. Sehr gut für die Gesellschaft, dass jetzt 10.000 Menschen in produktiven Branchen unterkommen. Jetzt noch die Steuerberater durch einfachere Gesetze usw. - Wir werden produktiver - ist eine gute Nachricht.
  3. #3

    Endlich, endlich ...

    ...trifft der Arbeitsplatzverlust einmal zumindest die Handlanger und Stiefelknechte der abzockenden Bankster !
    Wünsche Euch ob dieser für mich Hurrameldung ein " frohes Fest ",- auch ich erhielt meine Kündigung um diese Jahreszeit.
    Mein Sonntag ist versüßt.
  4. #4

    Damit werden also 10.000 Mitarbeiter aus staatlich überwachten und teilweise regulierten Finanzbereichen in die diffusen Zonen des Finanzmarktes verschoben. Klevere Methode der UBS, dass muss man ihr lassen! Werden andere "klassische" Banken wohl auch so machen oder haben es bereits.
  5. #5

    Einsicht durch Rechnen?

    Hat man bei der UBS evtl. nachgerechnet und eingesehen, dass eine Sparte, die seit 2005 ca. 44 Mrd. $ Verlust gemacht und zugleich über 30 Mrd. (!!) $ Boni kassiert hat, sich für eine Bank auf die Dauer "nicht lohnt"??

    Aber die Entlassung der IT-Leute wird lustig: Da kann Schäuble sein Stuerabkommen erst recht vergessen: Die Preise für CDs mit Daten von Steuerhinterziehern werden radikal einbrechen.

    Ich freu mich drauf!
    (Auch wenn es für einige der UBS-Angestellten sicherlich eher unbequem wird. Aber ihnen ging es jahrelang wirklich gut, während andere abstürzten. "Sellerie!", wie die Franzosen sagen, oder? …*Nur dass die wirlich Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen werden, also die, die jahrelang die fettesten Gehälter und Boni für ihre "schwere, schwere" Verantwortung kassierten, DAS würde mich als UBS-Angestellten "etwas" wurmen … vielleicht sollte man denen mal ganz privat einen Besuch abstatten, so mit 10'000 Leuten …?
  6. #6

    Ja mei, so eine Reinigung tut bestimmt gut...

    ...und führt in die richtige Richtung. Bei 10.000 abzubauenden Stellen sieht man eindrucksvoll, wieviel Luft da offenbar noch drin ist. Existenzgefährdend wird der Abbau ja wohl kaum sein. Schön, dass es ausnahmsweise mal keine deutschen Arbeitsplätze kostet.
  7. #7

    Kaufen, Kaufen, Kaufen

    Zitat von Wololooo Beitrag anzeigen
    2000 Stellen in der IT-Abeilung. Da bin ich ja mal gepannt, wie viele neue Daten-CDs es da geben wird.

    Übrigens eine Frechheit bei gut laufenden Geschäften 1/6 der Belegschaft vor die Tür zu setzen. Sehr wahrscheinlich werden die Vorstandsboni um den eingesparten Betrag erhöht, für die tolle Leistung...
    Dann wirds für die SPD-geführten Finanzministerien ein wahrer Käufermarkt - denn die Datensätze können nur einmal sinnvoll verwertet werden. Anbieter wirds jedoch zu Hauf geben. Wahrscheinlich wird man noch ganze Serverschränkte benötigten, denn dann wirds nicht nur um Kontostände, sondenr auch Kontobewegungen gehen.
  8. #8

    CD-Boom

    Zitat von Wololooo Beitrag anzeigen
    2000 Stellen in der IT-Abeilung. Da bin ich ja mal gepannt, wie viele neue Daten-CDs es da geben wird
    Mein erster Gedanke, also ich dies Meldung las. Dazu sind jetzt insgesamt 10.000 Mitarbeiter mit Bankinterna auf dem Markt. Für die Personaler der Konkurrenz beginnt jetzt die Fangsaison.
  9. #9

    Existenzgefährdend

    Zitat von privado Beitrag anzeigen
    Ja mei, so eine Reinigung tut bestimmt gut...
    ...und führt in die richtige Richtung. Bei 10.000 abzubauenden Stellen sieht man eindrucksvoll, wieviel Luft da offenbar noch drin ist. Existenzgefährdend wird der Abbau ja wohl kaum sein.
    Für die Vorstande der UBS, die damit die Höhe ihrer variablen Vergütungsbestandteile retten, nicht, für die UBS selber besteht die Existenzgefährdung langfristig schon. Das kann aber derzeit amtierenden Vorständen egal sein, da sie mit ihrer aktuellen und evtl. der nächsten Vertragslaufzeit bereits ausgesorgt haben.








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