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Ultra-Kultur: "Die Gruppe ersetzt meine Familie"

dapdDer Ultra, das unbekannte Wesen: Viele reden über die Ultra-Fans, aber kaum einer versteht sie. Die Pädagogen und Szenekenner Volker Goll und Michael Gabriel haben Einblicke hinter die Kulisse und versuchen, ein Phänomen der deutschen Fußball-Fankultur für alle verständlich zu erklären.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...830488,00.html
  1. #1

    auf die Knie..... ja es gibt noch echte Fußballfans, ja es gibt noch echte - bedingungslose Liebe. Wer einmal in Stadien wie Hoffenheim war, der wird kapieren wie eminent wichtig der Betrag ist, welchen diese Gruppierung zur Stimmung zum "Erlebnis Fußball" beträgt. Ich hoffe nur, dass sich unsere Vereine dieser Bedeutung endlich bewusst werden.
    Ich ziehe meine Hut vor dieser Lebenseinstellung und der bedingungslosen Liebe!
  2. #2

    Wie bitte?!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Ultra, das unbekannte Wesen: Viele reden über die Ultra-Fans, aber kaum einer versteht sie. Die Pädagogen und Szenekenner <i>Volker Goll</i> und <i>Michael Gabriel</i> haben Einblicke hinter die Kulisse und versuchen, ein Phänomen der deutschen Fußball-Fankultur für alle verständlich zu erklären.

    Ultras im Abseits Wissenschaftler schreiben Buch über Ultras - SPIEGEL ONLINE
    Ich halte es für eine abstruse Übertreibung, die Ultras als die größte Fangruppe zu identifizieren. In meinen Augen besteht diese aus den stinknormalen Fußballfreunden, die ins Stadion gehen, um Sport ihres Lieblings- oder auch Nachbarvereins zu sehen, und nicht, um Familienersatz oder Liebe zu finden. Diese sind auch nicht an spielverlaufsunabhängigen Gesängen interessiert, sondern unterstützen, wenn sie denn möchten, die Mannschaft, wenn sie Support braucht. Die Ultras haben ihre Nische, und da möchten sie bleiben. Ich bin auch kein besserer Bundesbürger, wenn ich überall Schwarz-Rot-Gold flagge. Was die beiden Analysten wahrnehmen, ist die uralte Cliquendynamik. Haben die Ultras sicherlich nicht erfunden.
  3. #3

    hüstel

    Zitat von timoknowsbest Beitrag anzeigen
    auf die Knie..... ja es gibt noch echte Fußballfans, ja es gibt noch echte - bedingungslose Liebe. Wer einmal in Stadien wie Hoffenheim war, der wird kapieren wie eminent wichtig der Betrag ist, welchen diese Gruppierung zur Stimmung zum "Erlebnis Fußball" beträgt. Ich hoffe nur, dass sich unsere Vereine dieser Bedeutung endlich bewusst werden.
    Ich ziehe meine Hut vor dieser Lebenseinstellung und der bedingungslosen Liebe!
    Ich glaube als Fan kann ich auf solche Unterstützung verzichten.
    Und als Verein auch.
    Euch beim Fussball ertragen zu müssen, ist wie 10 Minuten Werbung alle 5 Minuten Film.
    Da hab ich nix mehr vom Fussball.
  4. #4

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    Ich glaube als Fan kann ich auf solche Unterstützung verzichten.
    Und als Verein auch.
    Euch beim Fussball ertragen zu müssen, ist wie 10 Minuten Werbung alle 5 Minuten Film.
    Da hab ich nix mehr vom Fussball.
    Erstmal nicht "Euch" ich gehöre keine Ultra-Kultur an. Anhand Ihres Vergleiches schließ ich daraus, dass Sie eher "Fernseh-Fußball-Zugucker" sind. Wenn Sie Emotionen als störend empfinden kann ich Ihnen Damenfußball oder Stadien wie eben in Hoffenheim empfehlen. Business Seats sind dort gerade im Angebot.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Ultra, das unbekannte Wesen: Viele reden über die Ultra-Fans, aber kaum einer versteht sie. Die Pädagogen und Szenekenner <i>Volker Goll</i> und <i>Michael Gabriel</i> haben Einblicke hinter die Kulisse und versuchen, ein Phänomen der deutschen Fußball-Fankultur für alle verständlich zu erklären.

    Ultras im Abseits Wissenschaftler schreiben Buch über Ultras - SPIEGEL ONLINE
    Hirnamputierte Idioten. Genau das braucht dieses System. Für wirklich wichtige gesellschaftspolitische Anliegen bekommt man diese Menschen nicht aus dem Haus. Aber wenns um das Weltspiel Fussball geht, dann wird schon mal alles liegen gelassen.
  6. #6

    sprechen auch gerne von ihrer Gang als Familienersatz. Auffällig ist das die Ultras eine neue Generation von Graffitischmierern hervorgebracht haben. Hier in Westfalen wimmelt es nur so von "Tod dem BVB" oder "Scheiße 04" Wandmalerreien.
  7. #7

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    Ich glaube als Fan kann ich auf solche Unterstützung verzichten.
    Und als Verein auch.
    Euch beim Fussball ertragen zu müssen, ist wie 10 Minuten Werbung alle 5 Minuten Film.
    Da hab ich nix mehr vom Fussball.
    Was kann man denn gegen eine Choreo haben? Oder das ein ganzes Stadion aufsteht und klatscht/singt. Und das nicht in der 90. Min. beim Stand von 3:0 sondern auch zwischendurch mal. Die Impulse für solche Aktionen gehen von Ultras aus, ich kann da als "normaler" Fan nichts schlechtes dran sehen. Wenn der Support bei dem Verein, den Sie regelmäßig(?) besuchen so laut ist, das Sie sich nicht mehr aufs Spiel konzentrieren können würde ich mir das gerne mal anhören.
    Den Artikel finde ich in Ordnung. Ist wenigstens nicht wieder so ein Hetzding ala Bild, in denen Wortkonstruktionen wie "Ultra-Hool-Chaoten-Idioten" vorkommt nur weil ein Schal angezündet wurde.
  8. #8

    Mal sachte

    Zitat von Artikel
    Viele reden über die Ultra-Fans, aber kaum einer versteht sie.
    Das sagen sie jedenfalls gern von sich. Blöd nur, dass das bei manchem älteren Fußballfan sowie Leuten, die mal irgendeiner anderen "Subkultur" angehört haben, oft nur ein mildes Lächeln auslöst. ;-)
  9. #9

    Vorurteile?

    Zitat von king_pakal Beitrag anzeigen
    Hirnamputierte Idioten. Genau das braucht dieses System. Für wirklich wichtige gesellschaftspolitische Anliegen bekommt man diese Menschen nicht aus dem Haus. Aber wenns um das Weltspiel Fussball geht, dann wird schon mal alles liegen gelassen.
    Sie haben sicherlich noch nie einen Ultra persönlich kennengelernt. Ich habe zum Beispiel erst letzten Freitag an einem von den Ultras von Eintracht Braunschweig organisierten Skatturnier (Poker und Uno war auch im Angebot) teilgenommen. Das Startgeld von 10 EUR ging, wie in den letzten Jahren auch an einen guten Zweck (diesmal DKMS), die Preise wurden von den Ultras organisiert. In persönlichen Gesprächen hat man dann festgestellt, dass es sich durchaus auch um ernsthafte Jungs und Mädels handelt, die mit offenen Augen durch die Welt gehen. Alkohol wurd übrigens an dem Abend kaum getrunken, ich war mit 2 halben Bier da fast schon der Säufer.

    Das einzig Negative was mir da aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Jugend von heute kaum noch Skat spielen kann.








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