[...] Was genau in den nächsten Jahren passieren wird und wie sich die Fanszenen
präsentieren werden, hängt auch davon ab, ob und inwieweit eine "bespassungswillige und konsumfreudige Klientel" eine Alternative neben sich erlaubt. Ich bin da leider pessimistisch. Die Anzahl derer, die an den Zustand der Gewaltlosigkeit glauben, selbst jedoch mit der Absicht der Schädigung, knurrend um sich schlagen, scheint mir zu mächtig. Dabei verstehe ich den Elan dabei gar nicht. EUCH gehört doch schon alles. Die Definitionsmacht, die rechtliche Absicherung der Eigentumsansprüche, der Raum......recht viel also. Warum verzichtet man nicht auf Spiele wie Dresden vs Lok, Rostock vs St.Pauli und vielleicht noch (maximal) 20 andere Spiele in den ersten drei Ligen (wenn man nicht zumindest ein Voyeur ist!), bei denen es Verletztenzahlen gibt, die unter der Anzahl der Verletzten eines Oktoberfestes liegen und versucht seine Angst, seinen Kontroll- und Sicherheitsfetish in den Griff zu kriegen. Viele der "jungen Leute" haben im Moment einen schweren Stand da draußen. Echt! Vielleicht nicht die Söhne und Töchter der VIP Lounge Mieter, aber bereits die Kinder des Tribünensitzers haben ne Menge auszuhalten." Herrschaft über den Raum bildet eine der privilegiertesten Formen von Herrschaftsausübung." [...]