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Ukrainische Studenten vor der Fußball-EM: Renoviert - und dann haut ab

Masha StahlbergFür die Fußball-EM müssen Studenten in der Ukraine ihre Wohnheime räumen. Der Reisekonzern TUI hat die Zimmer für Touristen gebucht. Die Studenten sollen ihre Miete trotzdem weiter zahlen. Wer Glück hat, darf bleiben - wenn er ein paar Stunden pro Tag umsonst arbeitet.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...828096,00.html
  1. #1

    Das sind unerträgliche Zustände.
    Selbst würde ich mich dort nicht wohlfühlen mit dem Gedanken, dass ein Student jetzt dafür "unter der Brücke wohnt". Eine Regierung,die so was zulässt, muss ja korrupt bis unter die Haut sein......
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die Fußball-EM müssen Studenten in der Ukraine ihre Wohnheime räumen. Der Reisekonzern TUI hat die Zimmer für Touristen gebucht. Die Studenten sollen ihre Miete trotzdem weiter zahlen. Wer Glück hat, darf bleiben - wenn er ein paar Stunden pro Tag umsonst arbeitet.

    Studenten vor der Fußball-EM: Renoviert -*und dann*haut ab - SPIEGEL ONLINE
    Nunja in Großbritannien werden die Studenten in der Vorlesungsfreien Zeit auch rausgeschmissen, wenn die Uni ihre Räumlichkeiten vermietet hat ... ob die Studenten aber zu Renovierungsarbeiten verpflichtet sind oder gar in der Zeit weiterbezahlen müssen, müsste ja Vertraglich geregelt sein ...
  3. #3

    Das kommt eben dabei raus, wenn man die EM in einem Entwicklungsland ohne Rechtsstaat austrägt. Da fährt nicht nur der Justizminister eine in Deutschland geklaute G-Klasse. Zwangsarbeit gibts neben der umfangreichen Prostitution, Korruption und der Mafia auch noch. Viel Spaß allen die freiwillig dahin fahren wollen!
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die Fußball-EM müssen Studenten in der Ukraine ihre Wohnheime räumen. Der Reisekonzern TUI hat die Zimmer für Touristen gebucht. Die Studenten sollen ihre Miete trotzdem weiter zahlen. Wer Glück hat, darf bleiben - wenn er ein paar Stunden pro Tag umsonst arbeitet.

    Studenten vor der Fußball-EM: Renoviert -*und dann*haut ab - SPIEGEL ONLINE
    Großveranstaltungen in Diktaturen sind noch niemals eine gute Idee gewesen. Und die Beteiligung eines Tourismuskonzern an den miesen machenschaften ukrainischer Verbrecher sollte nur eine Antwort kennen: Boykottiert TUI!
  5. #5

    .

    Und das mit den Hotels in Charkiw hatten wir ja schon - die unverschämten Hoteliers die 300 Euro pro Nacht verlangen, oder wie in Ihrem letzten Artikel ausführten die Preise um 300% erhöht haben. Ja die ukrainischen Hoteliers sind schon besonders unverschämt. Ich kann diesbezüglich nur wieder auf den Ihnen bereits gesendeten Link der Nürnberger Hotels verweisen. Zimmerpreis jetzt 79,- Euro, zum touristischen weltberühmten Christkindelsmarkt kostet das gleiche Zimmer 189,- Euro, währen der global wichtigen Spielwarenmesse 529,- Euro. Aber in Deutschland ist das nicht unverschämt sondern freie Marktwirtschaft. Die Preise die dort während der Fußball EM aufgerufen wurden konnte ich übrigens leider nicht mehr recherchieren.

    Ich kann nur hoffen das der Spiegel wieder zu seiner journalistischen Stärke zurückfindet, sich vielleicht auch mit Probleme vor der eigene Haustüre beschäftigt davon gibt es nämlich genug. Oder - entschuldigen Sie das ich das so direkt sage Länder wie Russland und die Ukraine - "Journalisten" wie Ihnen und Ihrem Kollegen die ein Land (in dem es sicherlich auch viele Probleme gibt) versucht bewusst negativ darzustellen die Einreise versagt. Das Studenten Ihre Wohnheime verlassen sollen ist sicherlich nicht gut, aber vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken wer da den Reibbach macht und verdient! Die TUI. Sie zahlt 25% Provision, den Rest streicht Sie ein? Wo dachten den die Manger der TUI das die Studenten die dort leben in der Zeit wohnen werden - Wahrscheinlich haben Sie überhaupt nicht gedacht vor lauter Dollarzeichen in dem Augen. Ja wenn König Fußball kommt gelten eben andere Gesetzte.

    Das Problem liegt nicht in der Ukraine, das Problem liegt meiner Meinung ganz woanders aber das will ja keiner hören. In den Spiegel schaut man nur gerne wenn dieser - was er normalerweise eigentlich
  6. #6

    Wie sagte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die Fußball-EM müssen Studenten in der Ukraine ihre Wohnheime räumen. Der Reisekonzern TUI hat die Zimmer für Touristen gebucht. Die Studenten sollen ihre Miete trotzdem weiter zahlen. Wer Glück hat, darf bleiben - wenn er ein paar Stunden pro Tag umsonst arbeitet.

    Studenten vor der Fußball-EM: Renoviert -*und dann*haut ab - SPIEGEL ONLINE
    Jean Todt zum F1 Rennen in Bahrein:
    "Wir wollen nur unseren Sport machen"
    Ja das hehre Ziel des Sports "Friede Freude Eierkuchen"
    dem hat sich natürlich alles unter zu ordnen.
    Und dem Geld verdienen.

    Das müssen die Studenten in der Ukraine doch einsehen.
    Und ein paar Nächte unter der Brücke mit anderen Mitstudenten
    ist doch ein Event, das schweisst zusammen, das hat doch was.

    Dieses ganze verlogene Getue um den Sport widert mich nur noch an.
    Und dann gibt es doch tatsächlich Mitbürger, die so heiss drauf sind.
    Alles ist egal Hauptsache das F1-Rennen findet ja statt und die EM
    wird auch in HD-TV übertragen, natürlich bis in die Umkleidekabinen hinein.
    Was interessiert da schon der Kollateralschaden, gegen den kann man
    wieder lautstark protestieren wenn eine amerikanische Drohne wilde Sau gespielt hat.
    Es lebe der Sport.
    Hurra hurra hurra
  7. #7

    Zitat von cato. Beitrag anzeigen
    Nunja in Großbritannien werden die Studenten in der Vorlesungsfreien Zeit auch rausgeschmissen, wenn die Uni ihre Räumlichkeiten vermietet hat ... ob die Studenten aber zu Renovierungsarbeiten verpflichtet sind oder gar in der Zeit weiterbezahlen müssen, müsste ja Vertraglich geregelt sein ...
    Ist an sich eine Sauerei - obschon wir natürlich bedenken müssen, dass nur in Deutschland es wirklich ein Mieterrecht gibt. Nahezu überall sonst auf der Welt ist das Vermieten eine Dienstleistung, der Vermieter ist ein Dienstleister und kann als solcher sein Geschäft so ausrichten, dass er den größtmöglichen Umsatz macht. Der Mieter ist eben nur ein Kunde, und wenn der vergrault ist - bei genügend Wohnungsknappheit kommt sein Nachfolger.

    So wird da eben gedacht vor solchen Megaevents.

    Meine Meinung hierzu: wenn schon der Vermieter menschlich ein "Dreckschwein" sein soll, dann sollten eben die Organisatoren solcher Megaevents die Zeche zahlen. Die Geschädigten sollten kurzerhand dort ihr Geld einfordern; wenn der Imageschaden groß genug ist, wird es schon Konsequenzen geben.
  8. #8

    Zitat von cato. Beitrag anzeigen
    Nunja in Großbritannien werden die Studenten in der Vorlesungsfreien Zeit auch rausgeschmissen, wenn die Uni ihre Räumlichkeiten vermietet hat ... ob die Studenten aber zu Renovierungsarbeiten verpflichtet sind oder gar in der Zeit weiterbezahlen müssen, müsste ja Vertraglich geregelt sein ...
    Wenn dem in GB mal so ist, dann steht das 100% sicher vorher im Vertrag. Pacta sunt servanda in einem Rechtstaat. Insofern ein falscher Vergleich/Relativierungsversuch.

    Aber die korrupten Univerwaltungs-Angestellten in der Ukraine in stecken das Geld lieber in die eigene Tasche, sonst könnte die Uni selbst renovieren. Skrupel kennt man nicht.
    An der Korruption hat sich in der Region seit Soviet-Zeiten scheinbar nichts gändert.
    Peinlich.
  9. #9

    Zitat von L_Kaiser Beitrag anzeigen
    Und das mit den Hotels in Charkiw hatten wir ja schon - die unverschämten Hoteliers die 300 Euro pro Nacht verlangen, oder wie in Ihrem letzten Artikel ausführten die Preise um 300% erhöht haben. Ja die ukrainischen Hoteliers sind schon besonders unverschämt. Ich kann diesbezüglich nur wieder auf den Ihnen bereits gesendeten Link der Nürnberger Hotels verweisen. Zimmerpreis jetzt 79,- Euro, zum touristischen ....
    Ein Mega-Peinlicher, hilfloser Relativierungsversuch!
    Es IST negativ wenn ein Land so überfordert ist, wie die Ukraine und seine korrupten Kleptokraten. Diese waren es, die die Studenten verraten haben.


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