AFPDie inhaftierte ukrainische Oppositionsführerin Julia Timoschenko will ihren Hungerstreik beenden - das gab nun ihre Tochter Jewgenija bekannt. Ein deutscher Arzt hat die Ex-Regierungschefin am Mittag besucht, ab Mittwoch soll die Behandlung in einem Krankenhaus beginnen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...832095,00.html
Eine Milliardärin, Frau Timoschenko, bekommt den Beistand eines oder zweier deutscher Ärzte, die eigens dafür in die Ukraine fliegen.
Derweil sitzen hunderte Palästinenser in israelischen Gefängnissen im Hungersteik.Möchte dieser nette Doktor vielleicht auch diese hunderte Hungernden aus dem Hungerstreik führen?
Das sind Extravaganzen, die sich da die deutsche Regierung auf dem Rücken seines Volkes leistet, man nennt sowas politische Agitation.
Vielleicht möchte Frau Merkel ja Frau Timoschenko persönlich helfen, dann soll sie das gerne tun, ohne Öffentlichkeit: Frau Timoschenko bezahlt und Frau Merkel arrangiert das Treffen.
Da ist sicher viel dran, es fehlt aber ein Faktor, dass aus solchem Quatsch überhaupt erst ein Skandal wird. Nämlich: Maßgebliche Medien und Politiker müssen das Bashing-Opfer bereits auf dem "Kieker haben". Gern draufgehauen wird auf: Serbien, China, Syrien, Nordkorea, andere - und nun auch die "Verräter"-Nation (Stichwort: NATO-Rückzug) Ukraine.
Um den "Volkszorn" anzustacheln, gibt man gern eine attraktive Frau als Opfer aus. Es können auch geschlagene Hunde, verstümmelte Kinder oder missverstandene "Künstler" sein. Wichtig ist, dass die Vorurteile, die mitteilungsfreudige Menschen gern als "persönliche Meinung" verbal kennzeichnen, bestätigt werden.
Gucken Sie mal da:
Medwedew: Timoschenkos Inhaftierung "völlig inakzeptabel" - Ukraine - derStandard.at
Putin setzt sich für Timoschenko ein
...Putin betonte erneut, dass er die Strafe für seine frühere Amtskollegin für rechtswidrig halte...
Passen Sie bloss auf, dass Sie keinen Ärger mit Fleurs bekommen.
Der hat sich auch unsterblich in Julija verliebt und seither sein Denkvermögen abgeschaltet.
Aber noch einmal ganz langsam für Sie:
Timoschenkos verurteilter Deal hatte Vorteile für sie selber und für Russland (oder dortige Oligarchen)!
Was ist jetzt daran so unverständlich, wenn von dort jetzt Timoschenko in Schutz genommen wird?
Wo soll sie das entlasten?
Vielleicht liegt da auch der Grund für den frühen Abbruch des Hungerstreiks - so ganz knochig, mit eingefallenen Wangen etc., wer will sich denn so in seiner Zelle den Fotografen präsentieren? Da reißen dann auch hübsche Ohrringe und Moschino-Equipment nichts mehr raus.
Worüber sich manche Ukrainer auch schon aufregen, Wertgegenstände sind wohl für Normalsterbliche im Gefängnis verboten. Und wenn Janukowitsch jetzt noch publik macht, daß der ukrainische Staat für die Charité-Sperenzchen zahlt, weil Madame sich für ukrainische Ärzte zu fein war (trotz des eigens für sie modern eingerichteten Flügels), dann kann die PR-Aktion auch nach hinten losgehen.
Wobei ich mir auch wirklich Gedanken machen würde, ob ich allen Ernstes ein Staatsoberhaupt möchte, das aufgrund der "unmenschlichen Zustände" (angebliche Verweigerung eines Rollators etc.) folgendes von sich gibt:
»Ich will die demokratische Welt darauf aufmerksam machen, was in der Mitte Europas geschieht«, schreibt sie. »Ich bitte die demokratische Welt und alle gesunden Kräfte in der Ukraine darum, sofort etwas zu tun, um diese gesamteuropäische Bedrohung zu vernichten. Ich sage bewusst vernichten – denn die herkömmliche Diplomatie ist bereits unmöglich.«(Die Zeit)
Endlich wieder ein großer Krieg in Europa! Dann werden wohl bald ganz andere Schlachtenbummler gen Osten ziehen. Gauck, satteln Sie auf!
[QUOTE=peat53;10149251][QUOTE=DieterKühne;10148797] und glauben an die HEILIGE JULIA.
schreibt Das Timoschenko Schurkenstück, sie wollte gegen die Mafia kämpfen
Stattdessen hat sie Gasverträge für 450 Dollar je 1000 Kubikmeter statt wie auf dem Weltmarkt für rund 200 Dollar, mit Russland abgeschlossen und hat im Schweizer Kanton Zug, ein Nummernkonto eingerichtet.+++++
Was den Gasvertrag mit RU betrifft kann ich Frau Timoschenko verstehen. Sie hatte damals nur die Möglichkeit den Preis zu akzeptieren oder ihr Volk würde frieren. Sie hat zugestimmt. Ihr Fehler war, dass sie den Vertrag nicht dem Kabinett zur Genehmigung vorgelegt hat. Hinterher kann man die Absprache leicht kritisieren, besonders weil der Weltmarktpreis für Naturgas stark gefallen ist.