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Ukraine: Opposition macht Timoschenko zur Spitzenkandidatin

AFPDie Opposition in Kiew hat Julija Timoschenko zur Spitzenkandidatin für die Parlamentswahl im Oktober gekürt. Die Nominierung ist allerdings nur ein symbolischer Akt - Inhaftierte dürfen in der Ukraine nicht bei Wahlen kandidieren.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...847112,00.html
  1. #1

    Opposition?

    sind denn alle Buerger bescheuert, verbloedet, eine Kriminelle zu Waehlen. Man darf vermuten, dass die Doktor KO/s, welch ein Begriff, da auch kraeftig inkl. Finanzhilfen anderer Laender kraeftig mitmischen.
  2. #2

    optional

    Man lese von den Aktivitäten der edlen Frau!
    Wir haben zwei Listen vorbereitet und sie an die USA und die EU-Länder übergeben“, sagte Nemyru dem Sender TVi. „Auf der einen Liste stehen 13 Namen von Beamten, Politikern, Richtern und Staatsanwälten, die unserer Ansicht nach die ersten Kandidaten für Sanktionen sind“.

    Auf der zweiten erweiterten Liste stehen laut den Angaben der Zeitung 54 Namen, darunter Personen, denen die Anhänger der verurteilten Oppositionsführerin eine „Verfolgung“ Timoschenkos vorwerfen. Die Partei fordert Sanktionen auch gegen Alexander Janukowitsch, den ältesten Sohn des Präsidenten, Präsidentenberater Nikolaj Asarow, Außenminister Konstantin Grischtschenko, Generalstaatsanwalt Viktor Pschonka und dessen Stellvertreter Renat Kusmin.
  3. #3

    Wohl gelitten...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Opposition in Kiew hat Julija Timoschenko zur Spitzenkandidatin für die Parlamentswahl im Oktober gekürt. Die Nominierung ist allerdings nur ein symbolischer Akt - Inhaftierte dürfen in der Ukraine nicht bei Wahlen kandidieren.

    Ukraine: Opposition macht Timoschenko zur Spitzenkandidatin - SPIEGEL ONLINE
    Hey! Da ist sie ja wieder! Nach Wochen und Monaten des Leidens ohne jede Schlagzeile... ja, ja, der Heilungsprozess dauert wirklich viel zu lange, darauf konnten die Medien nicht warten. Dass die Timoschenko-Tochter dabei von "Medienkampagne" spricht, ist wohl ein völliges Missverständnis der verordneten Kur. Nur eine umgekehrte Fieberkurve macht Frau T. interessant - Leiden für die eigene "Demokratie"!
  4. #4

    Spitzenkandidatin?

    Auch wenn man über den kriminellen Hintergrund Timoschenkos hinwegsieht, sollte man sich doch vor die Augen führen, dass die Opposition eine Frau die gerade mal drei Stunden am Tag sitzen kann zur Spitzenkandidatin aufgestellt hat bzw. aufstellen will. Verstösst das denn nicht gegen die Menschenrechte, eine eindeutig kranke Person zur schweren Arbeit zu zwingen? Wie gut jemand in der körperlichen Verfassung das Volk vertreten kann ist natürlich auch eine ganz andere Frage..
  5. #5

    Bislang sind nur 4 Kommentare veröffentlicht worden und jeder einzelne richtet sich gegen Timoschenko, interessant. Ich hätte ehe mit Kommentaren gerechnet wie: "Warum sollten deutsche Ärzte absichtlich die Behandlung verzögern", oder "Gilt den die Unschuldsvermutung nicht auch in der Ukraine". Was mich aber gerade zu fassunglos macht ist der Umstand, dass einer VERDÄCHTIGEN notwendige medizinische Hilfe verweigert wurde, erst auf Druck der jetzt verdammtem Medien kam es überhaupt dazu, dass sie untersucht und jetzt behandelt wird. Ein Vorgehen, wie es nichtmal bei einer VERUTEILTEN vorkommen darf. Die Ukrainische Regierung verstößt in ungeheuerlicher Weise gegen die Europäische Menschenrechtskonvention, welche sie 1997 ratifiziert haben.
  6. #6

    Abscheuliche Kommentare

    Wenn ich sehe, wie bezahlte Propagandisten aus der Ukraine im Spiegel und in anderen deutschen Medien die Leserkommentarfunktion missbrauchen, um Frau Timoschenko und andere Oppositionspolitiker in der Ukraine zu beschimpfen, dann finde ich das sehr traurig. Noch trauriger ist, wenn Forentrolle das aufnehmen und nachplappern. Ich kenne eine ganze Menge Leute aus der Ukraine, die politisch engagiert sind und nun wieder stasimethoden ausgesetzt sind. Da finde ich diesen Kommentar-Nonsense erbärmlich.
  7. #7

    Untersuchungen

    Zitat von Scorpio2002 Beitrag anzeigen
    Bislang sind nur 4 Kommentare veröffentlicht worden und jeder einzelne richtet sich gegen Timoschenko, interessant. Ich hätte ehe mit Kommentaren gerechnet wie: "Warum sollten deutsche Ärzte absichtlich die Behandlung verzögern", oder "Gilt den die Unschuldsvermutung nicht auch in der Ukraine". Was mich aber gerade zu fassunglos macht ist der Umstand, dass einer VERDÄCHTIGEN notwendige medizinische Hilfe verweigert wurde, erst auf Druck der jetzt verdammtem Medien kam es überhaupt dazu, dass sie untersucht und jetzt behandelt wird. Ein Vorgehen, wie es nichtmal bei einer VERUTEILTEN vorkommen darf. Die Ukrainische Regierung verstößt in ungeheuerlicher Weise gegen die Europäische Menschenrechtskonvention, welche sie 1997 ratifiziert haben.
    So kann man das wohl nicht stehen lassen. Frau Timoschenko war sehr wohl in ärztlicher ukrainischer Behandlung. Nur "vertraute" sie den Ärzten dort nicht - lassen wir mal offen, ob zurecht. Aber dass dann deutsche Ärzte von der Berliner Charité ihren "schweren" Bandscheibenvorfall untersuchen durften, müsste man den Behörden des Heimatlandes von Frau T. eigentlich hoch anrechnen. War sie doch im Untersuchungshaft... ):
  8. #8

    Re:"Bezahlte Propagandisten"

    Zitat von berliner2011 Beitrag anzeigen
    Wenn ich sehe, wie bezahlte Propagandisten aus der Ukraine im Spiegel und in anderen deutschen Medien die Leserkommentarfunktion missbrauchen, um Frau Timoschenko und andere Oppositionspolitiker in der Ukraine zu beschimpfen, dann finde ich das sehr traurig. Noch trauriger ist, wenn Forentrolle das aufnehmen und nachplappern. Ich kenne eine ganze Menge Leute aus der Ukraine, die politisch engagiert sind und nun wieder stasimethoden ausgesetzt sind. Da finde ich diesen Kommentar-Nonsense erbärmlich.
    Hoffen sie im SpON-Forum Wahrheiten zu erfahren?

    Bei jedem Krisenthema aus dem Ausland tauchen diese bezahlten Propagandisten auf um ihre Wahrheiten zu verbreiten.
    Das macht es erforderlich das Journalisten heute besser recherchieren müßten als vor unseeligen Webzeiten.

    (Defakto ist aber das Gegenteil der Fall, was daran liegt das ordentliche Recherchearbeit teuer und langwierig ist, zu teuer für "0815-News" für dessen Konsumenten, die Kicks suchen keine Fakten.)

    Was als dezentrale Informationsverwaltung für den Fall eines Kriegs in den USA entwickelt wurde, dient inzw. längst der kostengünstigen Desinformation politischer,kultureller und wirtschaftlicher Gegner oder Konkurrenten.

    Gerade die ehemalige "Sowjetunion und deren Kinder" dürften mit diesen Mechanismen noch bestens vertraut sein.

    Der kalte wird zum digitalen Krieg-die Wahrheit hat verloren.

    Ciao
    DerDemokrator
  9. #9

    Zitat von Izmi Beitrag anzeigen
    So kann man das wohl nicht stehen lassen. Frau Timoschenko war sehr wohl in ärztlicher ukrainischer Behandlung. Nur "vertraute" sie den Ärzten dort nicht - lassen wir mal offen, ob zurecht. Aber dass dann deutsche Ärzte von der Berliner Charité ihren "schweren" Bandscheibenvorfall untersuchen durften, müsste man den Behörden des Heimatlandes von Frau T. eigentlich hoch anrechnen. War sie doch im Untersuchungshaft... ):
    In ärztlicher Behandlung ??? Wenn es die ärzte nichteinmal geschafft haben einen Bandscheibenvorfall zu diagnostizieren, wie haben sie ihn dann behandelt ??? Ich kann mich noch sehr genau an die Bilder des Ukrainischen Sataatsfernsehens erinnern in welchem gezeigt wurde wie Timopschenko sich "schnell hinlegte wenn jemand kam und eine Verletzung simulierte". Es wurde sogar erklärt, dass ein Bandscheibenvorfall NICHT vorläge. Solchen Ärzten würde ich ebenfalls nicht "vertrauen" - weder persönlich noch fachlich. Und dass Ärzte aus Deutschland Timoschenko untersuchen durften und letztlich den Bandscheibenvorfall diagnostirieren ist nicht auf Bitten der Ukrainischen Regierung gewschehen sondern auf deren Nachgeben gegenüber INTERNATIONALEM (nicht rein deutschem) Druck. Ihnen blieb schlicht und ergreifend kein Ausweg mehr als unabhängige Ärzte zu ihr zu lassen. Was sie hier "hoch anrechnen" wollen, vermag ich nicht als Leistung irgendeiner Behörde der Ukraine zu erkennen. Und nochmals zur Widerholung: Die Menschenwürde der EMRK macht nicht vor den Toren der Untersuchungshaftanstalt halt. Eine ausreichende medizinische Grundversorgung steht jedem Menschen, selbst einem verurteilten Mörder zu; dann doch wohl erst Recht einem bislang UNVERURTEILTEM Menschen.








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