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Ukraine: Der aussichtslose Kampf gegen Alkohol und Tabak

In kaum einem anderen Land*Europas wird so viel geraucht und getrunken wie in der Ukraine. Eine Studie*belegt jetzt eine der Folgen: Ukrainische Männer erreichen im Durchschnitt kaum das Rentenalter. Doch die Suchtbekämpfer in den Behörden stehen auf verlorenem Posten.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...748118,00.html
  1. #20

    Geht zum Teufel!

    Na, meine Damen und Herren!

    "Depressive und aussichtlose" Ukraine? Was für Quatsch! So was kann nur derjenige sagen, der nie in der Ukraine selbst gewesen ist und diese offene, lebenslustige und spontane Menschen nicht kennengelernt hat. Deutsche sind depressiver allermal!

    Ja klar, man will hier, das alles wie im langweiligem und arrogantem Westeuropa läuft. Lasst den Menschen ihr Recht das Leben zu genissen und zu verbrennen. Sie werden selbst zurecht kommen. Lieber verändert sich selbst, statt neidisch auf einfache zwischenmenschliche zu sein.
  2. #21

    .

    Die letzten Jahre eines Rauchers und Alkoholikers sind grausam, kein schneller Tod. Und drumherum sind immer einige, die unschuldig mitleiden und geschädigt werden. Kinder werden behindert geboren. Bei alkoholkranken Eltern kann ein Kind nicht seelisch gesund aufwachsen.
    Zu Alkohol gehört oft Enthemmung, Verrohung und Gewalt.
    Verbote sind nicht sinnvoll.
    Bei uns hat sich in der Bürowelt viel getan. Kettenraucher gelten nicht mehr als gesellig und man trifft kaum noch Kollegen mit Fahne. Die wurden seit den 90ern bei den Entlassungwellen regelmäßig aussortiert. Auch auf dem Bau soll nicht mehr gesoffen werden.
  3. #22

    Titelzwang nervt

    Alkoholprobleme in der Ukraine?
    Dabei nimmt die doch mit 15,6 Litern reinen Alkohol pro Kopf und Jahr nur Platz fünf auf der WHO-Hitliste ein.... (Die Silber- und die Bronzemedaille gehen übrigens an 2 EU-Staaten, Tschechien und Ungarn. Weltmeister ist ... nein, nicht Russland sondern Moldawien, ein Land mit reichlich EU-Bürgern(viele rumänischstämmige Moldawier haben auch einen rumänischen Pass... Rumänien selbst liegt auf Platz 8)) Wir EU-Bürger müssen da also nicht auf die Ukraine schielen, wir sind auch in dieser Disziplin Weltspitze.
  4. #23

    Ein Vergleich

    Ich dachte die Finnen saufen am meisten, da würde ich es ja noch verstehen, wegen dem halben Jahr Dunkelheit. Es muß aber noch etwas anderes geben, als geografische Umstände fürs Zuviel an Alkohol. Und machen wir uns nichts vor: Alkoholabhängigkeit hat gar nichts mit Spaß zu tun. Wer das sagt, hat selber schon ein Trinkproblem ( ja, auch eine Flasche Wein jeden Abend wird als Sucht gerechnet).
    Die Umstände in der Ukraine gleichen ja denen in Rußland und ich könnte mir vorstellen, daß das Problem jahrzehntelang richtiggehend gezüchtet wurde. Betrunkene fangen keinen Staatsstreich an, insofern konnte es den Machthabern in der Sowjetunion nur recht sein, wenn weite Teile der Bevölkerung alkoholabhängig sind.
  5. #24

    Selber entscheiden.

    Zitat von seikor Beitrag anzeigen
    Wenn es das ukrainische Volk so will (dann und nur dann), dann muss es so leben können sollen.
    Umgekehrt kann ein Mensch (ob Ukrainer oder nicht) sich ja auch ohne staatliche Bevormundung gegen Rauchen und Saufen entscheiden.
  6. #25

    Alkkonsum

    ... ist meines Wissens in Tschechien am höchsten. Ukraine ist laut der letzten Statistik "nur" am Platz 5. Auch beim Rauchen ist nicht die Ukraine sondern Griechinland die Nummer Eins. Was die Jugend angeht - aus eigener Erfahrung saufen die Engländer und die Spanier viel häftiger. Aber es stimmt - das Problem ist da.
  7. #26

    Ami-Dreck von wegen 'addiction and recovery' - vermeiden

    Zitat von fridolin115 Beitrag anzeigen
    hat aber einer seine Zigarette nötig.... armer Suchttropf
    au ja, wir sind alle suechtig und muessen alle in 'recovery' um unsere Suenden auszubeichten nachdem wir 'grandiose will disorder' haben. Und wenn wir dann alle platt wie Spiegeleier sind und gleich blank froehlich daherstarren, dann sind wir bereit von unseren Gegenmenschen beeinflusst zu werden und richtig 'interdependent' leben. Nachdem es den lieben Gott nicht mehr gibt, muessen wir uns der Gruppe unterwerfen.

    Die Reformation haette nie stattgefunden wenn dieser Abfall vor 500 Jahren kursiert haette. Nachdem die Probleme die gleichen sind - eine korrupte Gesellschaftsstruktur die auf ungleichen Machtanmengungen basiert ist und sie ueber alles verteidigt, und die darausstammende Korruption. Und die Menschen reagieren halt damit dass sie das Unrecht bemerken und sich ihren Bewusstseinszustand veraenderen so dass es nicht ganz so piekt. Dann sollen sie auch das noch aufgeben, und einfach akzeptieren dass das Leben verschissen ist, auf Grund der Dummheit, Einbildung und Gier anderer.

    Wenn nur nicht so viel Ungut in richtung gesellschaftliche Homogenisierung angerichtet wuerde mit der ganzen Herumseelerei und 'Heilung' dann wuerden erstens weniger Leute suechtig sein, und zweitens die die ja eine biologische veranlassung dazu haben, schneller geheilt werden.

    So, jetzt genug geschrieben, ich geh mir mal eine anzuenden und sie mit einem Glaesschen Schnaps geniessen. Prost !!


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