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Überwältigende Mehrheit: Der glückliche Präsident

DPADie Anspannung war ihm anzumerken - aber am Ende des Tages ist Joachim Gauck ein glücklicher Mann: Mit überwältigender Mehrheit wurde er zum Bundespräsidenten gewählt. Nun will das neue Staatsoberhaupt selbst seine Gegner überzeugen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...822065,00.html
  1. #10

    Zitat von anderton Beitrag anzeigen
    Leider haben nur "Prominente" und Politdarsteller "gewählt". Das Volk durfte wie immer nur zuschauen! Die "überwältigende Mehrheit" wurde letztlich doch wohl eher von den Parteien organisiert, oder?
    Klar, aber verwerflich sind solche Vorgänge nur in Syrien oder Russland (beliebigen anderen Staat einsetzen der "uns" nicht gefällt).
  2. #11

    ..

    Zitat von l.augenstein Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir diesen ganzen Hype um den neuen BP anschau drängt sich mir der Gedanke auf, dass wir gar nicht weit von einer Monarchie entfernt sind!
    Duckmäuserische Bürger, einen "Monarchen", den ca. 80 % fast schon bedenkenlos anhimmeln, Politiker, die ihn fast als Heilsbringer hinstellen .....
    Was unterscheidet uns da noch von einer Monarchie?
    Na, wenn Sie da nicht selbst drauf kommen, haben Sie entweder in der Schule nichts gelernt oder sind wohl ein anarchistischer Möchtegernheilsgläubiger.
  3. #12

    ..

    Zitat von anderton Beitrag anzeigen
    Leider haben nur "Prominente" und Politdarsteller "gewählt". Das Volk durfte wie immer nur zuschauen! Die "überwältigende Mehrheit" wurde letztlich doch wohl eher von den Parteien organisiert, oder?
    Was haben Sie davon, ein Staatsoberhaupt zu wählen, das nicht das geringste politische Gewicht hat? Oder wollen Sie als guter Michel einfach nur traditionsgemäß meckern?
  4. #13

    [QUOTE=l.augenstein;9846444]Wenn ich mir diesen ganzen Hype um den neuen BP anschau drängt sich mir der Gedanke auf, dass wir gar nicht weit von einer Monarchie entfernt sind!
    Duckmäuserische Bürger, einen "Monarchen", den ca. 80 % fast schon bedenkenlos anhimmeln, Politiker, die ihn fast als Heilsbringer hinstellen .....
    Was unterscheidet uns da noch von einer Monarchie?[/QUOTE

    Ganz einfach, die Verteilung der Macht im Staat oder das Vertrauen bzw. der Hass zum Monarchen.
    Die Bundespräsidenten haben 3 mal in der Geschichte den Bundestag aufgelöst. Der Monarch meines Gastlandes hat 3 mal die amtierenden Politiker aus dem Amt entlassen, seit ich mich mit diesem Land (Kultur) beschäftige.
    Das Vertrauen zu einer Vorbild Person ist in Deutschland ausschliesslich auf Meinungsumfragen und Prognosen gestützt, welche von der Presse bzw. den Medien geformt werden. In meinem Gastland gibt es keine Partei oder politische Richtung welche nicht zu 100% hinter ihrem Monarchen steht und ihn verehrt.
    Sollte der Monarch gehasst werden vom Volk, so zeigt die Geschichte, das viele Generationen leiden und eine davon dann irgendwann eine Revolution beginnt.
    Dies war allerdings nicht der Unterschied zwischen Demokratie und Monarchie, sondern zwischen einer parlamentarischen Demokratie und einer konstitutionellen Monarchie.
    Ein Weltenbummler.
  5. #14

    Welche Demokratieform?

    Herr Gauck sollte sich erklären, was er unter Demokratie versteht. Die Aristotelische und sollen wir Männer alle auf der Agora sitzen, um über Politik zu reden? Gauck ist immer noch ein Wanderprediger, der irgend etwas vermitteln will, was es so heute nicht mehr gibt. Oder will er uns weis machen, dass wir in Zukunft über Verträge, wie z.B. den von Lissabon abstimmen können. Gauck muß doch über die Richtkompetenzen aus Brüssel Bescheid wissen. Das Thema Demokratie und Freiheit ist toll, nur wir leben bereits seit 1945 in dieser Form - natürlich mit einigen Macken.
  6. #15

    Rücktritt

    Zitat von Lekcad Beitrag anzeigen
    Klar, aber verwerflich sind solche Vorgänge nur in Syrien oder Russland (beliebigen anderen Staat einsetzen der "uns" nicht gefällt).
    Wenn der nächste Woche zurück tritt, um die Absurdität dieses "Amtes" zu offenbaren, hätte er in mir einen wirklichen Fan!
  7. #16

    Der feige Deutsche

    Zitat von l.augenstein Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir diesen ganzen Hype um den neuen BP anschau drängt sich mir der Gedanke auf, dass wir gar nicht weit von einer Monarchie entfernt sind!
    Duckmäuserische Bürger, einen "Monarchen", den ca. 80 % fast schon bedenkenlos anhimmeln, Politiker, die ihn fast als Heilsbringer hinstellen .....
    Was unterscheidet uns da noch von einer Monarchie?
    Das hat Tradition; der typische Deutsche, ist nur mutig vom Sofa und gegenüber Schwachen, sein eigenes Wohl steht für ihn an erster Stelle, seine Gemütlichkeit. Und seine Gemütlichkeit wird unser neues Staatsoberhaupt mit pastrolen Reden und Rückwärtsblicken sicherlich umfänglich bedienen. Das Amt gehört vom Volk gewählt; dazu muss aber das Volk was tun. Wird es nicht. Nur in Foren rumkläffen aus der Wohnstube.
  8. #17

    Es hat sich was verändert:

    Zitat von mikjall Beitrag anzeigen
    Bei der Auswahl der Kandidaten wird angeblich immer so viel Wert auf die Mitte gelegt...nicht zu katholisch...nicht so evangelisch...nicht zu rechts....nicht zu links usw.
    Nun sitzen wir da mit einer Bundeskanzlerin und einem Bundespraesidenten aus der ehemaligen DDR, beide mit christlichem Hintergrund und beide mit einem guten Gespuehr, dass zu bekommen was sie wollen.
    Nur eines hat sich nicht geaendert. Der Westen zahlt.
    Der Preis für einen aktiven Präsidenten hat sich verdoppelt!
    Dank Ossi (SED) Tante Merkel zahlt jetzt der Westen den Preis für 2 Präsidenten für 1 Präsidenten .Nämlich die vollen Kosten für den Versager Wulff und die Kosten für den Quereinsteiger Gauck. Westdeutschland hat es eben (glaubt Merkel)!
  9. #18

    Ja, blödes Volk...

    Zitat von sarandanon Beitrag anzeigen
    Na, wenn Sie da nicht selbst drauf kommen, haben Sie entweder in der Schule nichts gelernt oder sind wohl ein anarchistischer Möchtegernheilsgläubiger.
    Ich hab in der Schule vor allem gelernt, dass "Wählen" auch etwas mit entsprechender Auswahl zu tun hat.
    Wenn das Wahlergebnis von vornherein feststeht, ist das das Selbe wie Rußland mit Putin, obwohl dort ja sogar noch die Bürger wählen dürfen!
    Die Farce ist ja damit perfekt, dass bei uns lediglich die Parteien und ein paar von ihnen gewählte "Wahlmänner/innen" den BP ins Amt hieven!
    Früher haben die Adeligen ihrn König gewählt und das blöde Volk durfte das Ergebnis bejubeln.
    Und heute?
  10. #19

    ???

    Zitat von leser-fan Beitrag anzeigen
    Das hat Tradition; der typische Deutsche, ist nur mutig vom Sofa und gegenüber Schwachen, sein eigenes Wohl steht für ihn an erster Stelle, seine Gemütlichkeit. Und seine Gemütlichkeit wird unser neues Staatsoberhaupt mit pastrolen Reden und Rückwärtsblicken sicherlich umfänglich bedienen. Das Amt gehört vom Volk gewählt; dazu muss aber das Volk was tun. Wird es nicht. Nur in Foren rumkläffen aus der Wohnstube.
    Was hat denn das mit Feigheit zu tun?
    Gauck ist vor zwei Jahren von dem Chefredakteur der Welt "erfunden" worden, um die Linken bei der letzten Präsi-Wahl vorzuführen. Nunja, und diesmal hat halt die komplette Springer-Presse eine Medienkampagne gefahren. Daher überrascht es wenig, dass plötzlich 80% der Deutschen "Vati" supi finden. Zum Totlachen ist allerdings, dass sich jetzt sogar die SPD darüber freuen muss, dass sie so einen tollen, erzkonservativen Betonschädel ins Amt befördert haben.
    Man bloß gut, dass es eigentlich Wurscht ist.








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