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Überschüsse der Krankenkassen: AOK verweigert Geldsegen für Versicherte

DPAGinge es nach dem Willen der Bundesregierung, sollen Versicherte von den Überschüssen der Krankenkassen profitieren. Doch AOK-Chef Jürgen Graalmann denkt nicht an die Ausschüttung von Prämien. Stattdessen will er mit dem Finanzpolster die Leistungen für Patienten verbessern.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...835613,00.html
  1. #1

    Das ist eine

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ginge es nach dem Willen der Bundesregierung, sollen Versicherte von den Überschüssen der Krankenkassen profitieren. Doch AOK-Chef Jürgen Graalmann denkt nicht an die Ausschüttung von Prämien. Stattdessen will er mit dem Finanzpolster die Leistungen für Patienten verbessern.

    AOK verweigert Ausschüttung von Prämien für Versicherte - SPIEGEL ONLINE
    absolute Frechheit! Nach Belieben und (natürlich!) vorangegangenen Jammerarien über zu erwartende Defizite hochgesetzte Beiträge und dann plötzlich riesige Überschüsse! "Stattdessen will er mit dem Finanzpolster die Leistungen für Patienten verbessern"....o.k., noch mehr Verwaltungswasserköpfe, höhere Prämien für den Vorstand, mehr bunte Werbung und weitere, nicht in Wirkung "zum Wohle des Patienten" nachprüfbare Massnahmen" ..und was hat der Versicherte davon??? Das Geld gehört unverzüglich zurückverteilt! Hier muss die Politik reagieren und ein Gesetz schaffen die die Selbstherrlichkeit der Kassenvorstände beednet!! Wir hatten solche fairen Regelungen früher in der KFZ-Versicherung; war der Aufwand geringer als kalkuliert gab es direkt Geld zurück an die Versicherten! Das ist Gerechtigkeit.
  2. #2

    Auszahlen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ginge es nach dem Willen der Bundesregierung, sollen Versicherte von den Überschüssen der Krankenkassen profitieren. Doch AOK-Chef Jürgen Graalmann denkt nicht an die Ausschüttung von Prämien. Stattdessen will er mit dem Finanzpolster die Leistungen für Patienten verbessern.

    AOK verweigert Ausschüttung von Prämien für Versicherte - SPIEGEL ONLINE
    Die gesetzlichen Versicherungen verhalten sich wie der Staat. Was da ist, ist alles uns, nichts wird ausgeschüttet. Zudem bedient sich Schäuble an der Reserve, um seinen Zuschüsse für versicherungsfremde Leistungen zurück zu fahren. Pensionen und staatliche Beilhilfe kosten bekanntlich viel Geld.

    Welche Leistungen sollen denn besser werden? Wer kann das kontrollieren? Führt das nur wieder zu Sonderkonjunkturen bei einzelnen neu zugelassenen Arztleistungen?

    Die Überschüsse sollen an die ausbezahlt werden, die sie aufgebracht haben.
  3. #3

    optional

    Klar das die AOK Nordwest so viel Überschuss hat. Sie diktiert Leistung auf die Angehörigen, eine/s Pflegebedürftigen.In ds Fall ging es um das Ausziehen von Stützstrümpfen, als Angehöriger kann ich es nicht, da die Beine der Pflegenden hoch schmerzempfindlich sind, also blieb nur noch Widerspruch, der abgelehnt worden ist, nun Klage vor dem Sozialgericht in Itzehoe. Als Angehöriger bin ich nicht mal gefrag worden, ob ich es machen könnte, sonder es wurde befohlen. Nur so kann die AOK Nordwest jede Menge Geld einsparen, wenn Druck auf Patienten und Anheghörige ausgeübt wird
  4. #4

    Zitat von tob99 Beitrag anzeigen
    Klar das die AOK Nordwest so viel Überschuss hat. Sie diktiert Leistung auf die Angehörigen, eine/s Pflegebedürftigen.In ds Fall ging es um das Ausziehen von Stützstrümpfen, als Angehöriger kann ich es nicht, da die Beine der Pflegenden hoch schmerzempfindlich sind, also blieb nur noch Widerspruch, der abgelehnt worden ist, nun Klage vor dem Sozialgericht in Itzehoe. Als Angehöriger bin ich nicht mal gefrag worden, ob ich es machen könnte, sonder es wurde befohlen. Nur so kann die AOK Nordwest jede Menge Geld einsparen, wenn Druck auf Patienten und Anheghörige ausgeübt wird
    Wenn eine professionelle Pflegekraft die Stützstrümpe auszieht, ist der zu Pflegende nicht schmerzempfindlich? Lassen Sie es sich doch einfach einmal zeigen, wie das gemacht wird. Dafür muss doch keine teuere Pflegekraft kommen.
  5. #5

    .

    Also ich bin immer gern kritisch gegenüber den KKs (GKK und PKK).

    Ich glaube da muß ein riesen Wasserkopf abgeschlagen werden.
    Ich denke ein Großteil der BKKs sollte man ganz schnell schließen /Bankrott gehen lassen...etc.. pp..

    ABER... Da die Krankenkassen im Wesentlichen einen Solidarpakt zwischen Kranken und Gesunden, Jungen und Alten, Erwerbstätigen (Beiträge) und Erwerbslosen (Rentner, H4 etc..) organissieren müssen, ist die Limitierung der Rücklagen auf 1,5 Monatsvolumen ein Witz.
    Die haben also maximal 150% ihres aktuellen Volumens als 'Notgroschen'.

    Meine KK kann mein Geld gern behalten!
    Statt auf den Krankenkassen an dieser Stelle rumzuschlagen und populistisch 'Entlastung' zu fordern die unsinnig sind, sollen besagte Politiker lieber strukturell was ändern.
    Denn was nutzen ein Paar Euro Beitragssenkung, das merken die meisten doch nichtmal, oder selbst ein Hunderter an Einmal-Rückzahlung, ja das ist toll, nach ner Woche ist der weg.

    Aber so eine Forderung macht natürlich werbetechnisch total Sinn, "Hey ihr Stimmvieh, guckt mal, wir wollen euch Geld 'schenken' aber die bösen KKs wollen nicht!"
    (Dass die KKs dann direkt wieder 'pleite' sind und demnächst durch die nächste Betragsanhebung das wieder ausgleichen ist doch egal. Dass sind dann die KK schuld und bringt keiner mit den Politikern in Verbindung.)

    Da wäre es mir lieber die Politik ändert die Gesetze für das Vermögen der Kassen. Maximal X Prozent für Eigenausgaben (Personal, Gebäude, etc...) Erlaubnis zum Bilden von Rücklagen in beliebiger Höhe, aber mir der Auflage, dass diese AUSSCHLIESSLICH zweckgebunden verwendet werden. Da das Geld aus operativem Überschuß stamt, wäre eine Verwendung für Bauten, Aufkäufe etc ein Verstoß gegen die Prozenklausel. Regeln für die Art der Anlagen in die die KK investieren dürfen. (Keine direkte Spekulation)
    Sperre für Beitragserhöhungen wenn die Rücklage z.B. einen halben Jahreshaushalt überschreitet.

    Sollen die doch Geld ansparen um über die Zinsen und evtl. auch Kapitalzehrung die abzusehenden Finanzierungslücken(Demoskopie) überbrücken zu können.
    Aktuell lohnt sich Sparen doch garnicht für die.
  6. #6

    ...

    a) Ist Geld im Überfluss da, werden Gründe gesucht um es zu behalten ("wir verbessern unsere Leistungen")

    b) Ist kein Geld da, wird der Beitragssatz erhöht - und dank Fipsi Rösler steigt ja nunmehr nur noch der Arbeitnehmeranteil.

    Ist das nich herrlich wie die uns alle für dumm verkaufen wollen?
  7. #7

    Der Mann hat recht, sofern ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ginge es nach dem Willen der Bundesregierung, sollen Versicherte von den Überschüssen der Krankenkassen profitieren. Doch AOK-Chef Jürgen Graalmann denkt nicht an die Ausschüttung von Prämien. Stattdessen will er mit dem Finanzpolster die Leistungen für Patienten verbessern.

    AOK verweigert Ausschüttung von Prämien für Versicherte - SPIEGEL ONLINE

    Er darf mit dem Geld nur nicht, wie das die von ihm geführte sogenannte Gesundheitskasse nur allzu gern tut, wieder irgendwelche Mitgliederwerbeveranstaltungen durchführen, die als Bastel- und Lifestylekurse für Gesunde getarnt werden.
  8. #8

    Der größte Witz ist doch eh schon das Leute mit gutem Einkommen aus der Gesetzlichen KK austreten und somit das ganze System nicht mehr hin kommt.
    Das Gesundheitssystem in DE ist einfach nur krank, drastisch zu hohe Verwaltungskosten, und einige wenige bereichern sich maßlos dran.
  9. #9

    .

    Ich möchte keine zusätzlichen Leistungen von der AOK und wenn nicht die bedenkliche KK-Pflicht bestände, wäre ich auch schon ganz draussen. Insofern fänd ich es klasse, wenn sie ihre Überschüsse wieder zurücktransferieren würden.


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