Überraschender Klimaeffekt: Südpolarstürme lassen Antarktis-Eis schmelzen

Riesige Eisberge brechen von den antarktischen Gletschern ab, der südpolare Eispanzer schrumpft immer weiter. Jetzt haben Wissenschaftler einen neuen möglichen Grund für den Schwund entdeckt: Stürme treiben warmes Tiefseewasser gegen die Küsten - und beschleunigen so die Schmelze.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...734965,00.html
  1. #60

    ?

    Zitat von Klo Beitrag anzeigen
    Wer meint, die globale Erwärmung müsse immer auch vor seinem Küchenfenster zu jedem Zeitpunkt meßbar sein, der kann zwar rumproleten, wird aber dennoch stets nur als Laie wahrgenommen werden. So ist es und so wird es bleiben.
    Was wollen Sie denn nun noch? reichen Ihnen die 100 Milliarden jährlich noch nicht für die Welt-Klima Regierungs-Mafia? soll unsere Demokratie sofort kapitulieren und wir uns der von Ihnen gewünschten Diktatur unterwerfen?
  2. #61

    Unterstützung

    Zitat von Medienkritiker Beitrag anzeigen
    Was wollen Sie denn nun noch? reichen Ihnen die 100 Milliarden jährlich noch nicht für die Welt-Klima Regierungs-Mafia? soll unsere Demokratie sofort kapitulieren und wir uns der von Ihnen gewünschten Diktatur unterwerfen?
    Bedauerlicherweise muss ich ihnen völlig beipflichten. Es geht nicht mehr ums Klima, es geht um Geld und Macht und was eignet sich besser als das Klima (das Wetter), welches bekanntlich macht was es will. Aber man kann es hervorragend den Menschen in die Schuhe schieben um das schlechte Gewissen zu befördern und dabei die Börse des Menschen zu leichtern. Unbestritten, es gibt genügend Themen die wir in Sachen Umweltschutz nicht vernachlässigen sollten, aber der CO2 Wahn geht irgendwann auf den Senkel. Klimaverschiebungen hat es auch ewig auf dem Planeten gegeben und wird auch nach dem großen Abkassieren geben, dass darf man auch Natur nennen.

    Zur Erheiterung reiche ich ihnen einen kleinen Bericht, der gröblichst Ihrer wie auch sicherlich meiner Sicht entspricht:

    „Klimaschützer feiern erste Erfolge“ … Link

    Viel Spaß dabei. Die „echten Klimaschützer“ würden das Ding ob seiner Blasphemie sicherlich in der Luft zerreißen, obgleich die Fakten dabei für sich sprechen (°!°)
  3. #62

    Gletscherschmelze

    Zitat von henry66 Beitrag anzeigen
    An die Herren Berd und Co. die nicht akzeptieren können, dass es den Klimawandel gibt:
    Einfach mal folgende Seite aufrufen und Bilder anschauen ;-)
    http://www.gletscherarchiv.de/fotove...letscher_liste
    Super Material! Läßt sich doch sehr schön erkennen, dass sich auch die Gletscher von vor hundert Jahren bereits in einem für sie zu großem Bett befinden.
  4. #63

    Zitat von wika Beitrag anzeigen
    Bedauerlicherweise muss ich ihnen völlig beipflichten. Es geht nicht mehr ums Klima, es geht um Geld und Macht und was eignet sich besser als das Klima (das Wetter), welches bekanntlich macht was es will. Aber man kann ....

    Ich verstehe wesshalb es durch solche Dinge zunehmend unmut um das Thema gibt, aber jetzt mal abgesehen wie sinnvoll dieser Klimaschutz ist...es wird immer Menschen geben die daraus Kapital schlagen wollen.
    Wenn jetzt ein Unternehmen im Namen des Schutzes des Regenwaldes zig Milliarden abkassiert und Spender dortige Einwohner abzockt ist das aufs höchste zu verurteilen, aber ist der Schutz des Regenwaldes dann nicht trotzdem notwendig?
    In dem heutigen Kapitalismus wird es immer Lobbys geben die auch aus eigentlich gutgedachten Aktionen Kapital schlagen.
    Hat mir einer nochmal nen Link zu den Firmen die extra mehr Schadstoffe produzieren und sie dann zu filtern und dafür ordentlich Geld absahnen (glaub das war was in Indien) ?
  5. #64

    Zitat von wika Beitrag anzeigen
    Es geht nicht mehr ums Klima, es geht um Geld und Macht und was eignet sich besser als das Klima (das Wetter), welches bekanntlich macht was es will.
    Ist sicher auch ein Aspekt in diesem Riesenspiel. Vielleicht kann man es vergleichen mit dem Spiel der Gensaatguthersteller. In der Annahme, die wirkenden Prozesse in der Natur so weit verstanden zu haben, dass man diese Saatgüter ausbringen kann, führt die Technologie tatsächlich Teilprozesse – wie z.B. das Bestäuben – an die Wand oder lässt <em>Un</em>kräuter wachsen, denen nicht mehr beizukommen ist und denen deshalb ganze Ernten zum Opfer fallen.

    Wir dürfen auch nicht so illusionär einher kommen anzunehmen, dass die Konferenz von Calcun oder Kopenhagen oder wo auch immer in Zukunft eine der unzähligen Weiteren stattfinden wird, jemals einen merklichen Erfolg haben wird, vor Allem in der Hinsicht, dass die ohne jeden Zweifel stattfindende Klimaänderung schon längst in Gang gekommen ist. Die Grundproblematik der überschaubaren Zukunft wird darin liegen, für den Todeshauch tradierter Energiegewinnung – nämlich dem massenhaften Verbrennen von Kohlenstoffverbindungen – immer teurere Gewinnungsanlagen einsetzen zu müssen, die, wie jüngst im Golf von Mexico gesehen, ein Umweltfiasko hervorrufen können, dass die Menschen ohne Zweifel nicht beherrschen.

    Also werden 90% derjenigen, die letzte Woche diesen hehren Beschluss fassten, nämlich nunmehr endlich über 2°C obere Beschränkung des Temperaturanstiegs reden zu können, an diesem finalen Abflammen der letzten Reserven nicht teilhaben, weil sie es gar nicht mehr bezahlen können.

    Die Industrie, die diese aufkommenden Geschehnisse aufgegriffen hat, ist derzeit sicher gut im Geschäft, das jedoch weit in die Zukunft weist. Es gibt sicher dutzende Beispiele dafür. Das Problem liegt einfach darin, dass kein Unternehmer eine Entwicklung vorantreiben würde, wenn er darin keine Chancen erkennt, dass die Investitionen einmal Gewinn abwerfen. Die Kosten für diese Entwicklungen sind jedoch so enorm hoch, dass sie durch Subventionen angeschoben werden müssen. Die Tatsache, dass derartige Summen investiert werden verweist auf eine Wahrscheinlichkeitsaussage für das Eintreten dessen, was mit dem Klimawandel einhergeht, die nahe 1 liegt.

    Aber darum geht es eigentlich auch gar nicht. Die Konferenzergebnisse verweisen von den politisch Handelnden auf einen Menschentype, der bei Konferenzen, die zu allermeist politischer Natur sind, einen <b>Beschluss</b> fasst und dieser Beschlusslage gemäß handelt. Das Problem beim Klimawandel ist nur: er hält sich an keine Beschlusslage … und jeder intelligente Mensch <i>weiß</i> das. Denn wenn er so etwas hört oder liest, denk er an das Wetter und lächelt. Gleichwohl … Das Wetter ist jedoch im Grunde die kurzfristige Überlagerung einer Grundwelle – so zu sagen ein <b>Rauschen</b> - das den langfristigen Trend überdeckt, sowohl nach unten als auch nach oben. Siehe hierzu folgende Graphik:

    http://www.klimafreak.de/wetterrauschen.htm

    Und dieser Trend zeigt für die meisten Länder der Welt nach oben. Für einige Länder in Südamerika trifft dieser Trend nicht zu. Der Meeresspiegel, und dies ist unstreitbar, stieg 2008 um 3 mm, 2009 um 3,7 mm. Peter Lemke hat in diesem Artikel

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/kl...iter-1.1036053

    (ff)
  6. #65

    Zitat von wika Beitrag anzeigen
    Es geht nicht mehr ums Klima, es geht um Geld und Macht und was eignet sich besser als das Klima (das Wetter), welches bekanntlich macht was es will.
    eindringlich auf die Grenzen unserer Möglichkeiten hingewiesen. Es sind keine Alarmisten, die so reden, sondern nüchtern denkende Menschen mit einer gewissen Übersicht und einem Wissen, das solche Aussagen zulässt.
    Die grundsätzlichere Frage ist jedoch: Haben wir auf das, was wir losgetreten haben, überhaupt noch eine Einflussmöglichkeit oder sind wir in dem von uns in Gang gesetzten Großexperiment längst Teil von diesem geworden und

    bilden uns ein, durch Beobachtung der Vorgänge Einfluss auf etwas nehmen zu können, dessen Ursachen ein Jahrzehnt zurückliegen und dessen Energieumsatz unseren eigenen zigtausendfach übertrifft?,

    erzeugen die politischen Auguren dieser Welt eine Beschlusslage, die dazu führt,

    Dass die Methanhydrate im nordsibirischen Schelf nicht mehr ausgasen!
    Dass die sibirische und kanadische Tundra kein Methan mehr abgibt!
    Dass die grönländischen Gletscher nicht mehr weiter schmelzen!

    Aber es funktioniert nicht. Und an diesem Widerspruch polarisieren die Ansichten der Klimawandelskeptiker und –Protagonisten. Beide erleben den politisch Handelnden in Befassung mit einem Phänomen, dem weder mittels
    Krieg,
    Okkupation,
    Bestechung,
    Wirtschaftshilfe,
    Entwicklungshilfe,
    Waffenlieferungen
    oder der Vermittlung eines
    zarten Jünglings oder einer
    blonden Walküre
    beizukommen ist. Es gehorcht einfach nicht, ist unbestechlich.

    Und dies ist eine vollkommen neue Erfahrung. Divergenzen staatlicher Interessen werden nicht mehr über eine mögliche Win-Win Situation kanalisiert, sondern berühren einander zunehmend existenziell: wenn Du weiter Öl/Gas/Kohle verbrennst, gehe ich unter oder, oder, oder. Und insgeheim weiß jeder dass dem so sein wird. Also haben (außer Bolivien) alle Fahnen schwenkend dem 2°C Ziel zu gewunken, ob in der Hoffnung, dass ihre Beschwörung Sinn macht oder in der Sicherheit, am Genfer See ein hoch liegendes Domizil als Fluchtburg nutzen zu können, sei einmal dahingestellt.

    Klimafreak
  7. #66

    nein

    Zitat von pax Beitrag anzeigen
    Weil diesmal einfach ein paar hundert Millionen Menschen dabei absaufen.

    Aber keine Angst : die deutschen Renten sind sicher !
    Erstens steigt durch die angesprochenen Gletscher in der West-Antarktis der Meeresspiegel NICHT an!

    Zweitens werden die deutschen Renten durch künftige sich selbstverwaltende Klima-Kartelle zweifelsfrei immer unsicherer...
  8. #67

    Gletscher

    Zitat von Medienkritiker Beitrag anzeigen
    Erstens steigt durch die angesprochenen Gletscher in der West-Antarktis der Meeresspiegel NICHT an!
    Auch der Gletscher speist sich aus Eismassen , die auf dem Land liegen und daher bringt ein schnelleres Abbrechen ins Meerwasser zusätzliche Süßwassermengen in den Ozean mit ein.
  9. #68

    Die "Bolivien Ironie"

    Zitat von klimafreak Beitrag anzeigen
    eindringlich auf die Grenzen unserer Möglichkeiten hingewiesen. Es sind keine Alarmisten, die so reden, sondern nüchtern denkende Menschen mit einer gewissen Übersicht und einem Wissen, das....
    Ich finde es liegt eine besondere Ironie über diesen Klimagipfel in Cancun. Während des Gipfels war es dort so kalt wie seit 250 Jahren nicht mehr. Und das einzige Land, Bolivien, das nicht unterzeichnet hat, ist zugleich das einzige Land das nach der 2/3 Mess-Datenreduktion des NOAA komplett herausgenommen und seit 1998 keine einzigen Temperaturdaten mehr zur globalen Auswertung beitragen konnte. Es war wegen seiner großen Hochlandebene schlicht zu kalt für die "Hitze-Panik-Statistik" und wird daher nicht mehr in den aktuellen Klimavorhersagen berücksichtigt .....
  10. #69

    ...

    Zitat von Zweiundvierzig Beitrag anzeigen
    Ich finde es liegt eine besondere Ironie über diesen Klimagipfel in Cancun. Während des Gipfels war es dort so kalt wie seit 250 Jahren nicht mehr. Und das einzige Land, Bolivien, das nicht unterzeichnet hat, ist zugleich das einzige Land das nach der 2/3 Mess-Datenreduktion des NOAA komplett herausgenommen und seit 1998 keine einzigen Temperaturdaten mehr zur globalen Auswertung beitragen konnte. Es war wegen seiner großen Hochlandebene schlicht zu kalt für die "Hitze-Panik-Statistik" und wird daher nicht mehr in den aktuellen Klimavorhersagen berücksichtigt .....
    Die Erderwärmung befindet sich auf dem Weg in denselben Mülleimer der Geschichte, den das Jahr-2000-Problem, SARS und die Schweingrippe schon gegangen sind – eine weitere erfundene Angstmache, die hauptsächlich geschürt wurde um korrupten Eliten auf Kosten der allgemeinen Öffentlichkeit riesige Profite zu bescheren.