DPAEinen "radikalen Wechsel" hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un angekündigt. Auch gegenüber Südkorea stimmte er versöhnlichere Töne an. Dort jedoch bleibt die Regierung skeptisch: Warum rüstet der Norden weiter auf, wenn er angeblich Frieden will?
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-875295.html
wenn man, und das war nun mal Rechtsauffassung der UdSSR und der DDR, die Reparationsforderungen für rechtens hält, ist ein teilweiser Verzicht(gab es) auf die Reparationsforderungen eine Alimentierung. Gleichfalls die SAG´s das war aus sowjetischer Sicht ein Verzicht auf Demontage.
Die DDR war faktisch halbabhängig, die SU hätte wesentlich mehr rauspressen können. Festzustellen ist, daß ab den 60ern der Lebensstandard in der DDR höher war als in der UdSSR. Das war gewissermaßen wirklich eine Alimentation. Ob jemand in der DDR mit Verwandtenkontakten und anfänglich offenen Grenzen mit seinem Leben einigermaßen zufrieden war, war wichtiger als jemand in Tiblissi.
In Korea interessiert sich kaum jemand für die Ansprache von Kim Jong Un, das ganze ist in den Medien eher eine Randnotiz. Auch im Wahlkampf war das ganze Nordkorea-Thema eher nebensächlich. Die Südkoreaner sind nicht erst seit der Wahl von Park tief gespalten und speziell die jüngeren haben mangels Bindungen null Interesse an einer Wiedervereinigung. Wenn man in Seoul Leute auf sowas anspricht, bekommt man nur verblüffende Blicke, so ging es mir jedenfalls und Umfragen besagen das Gleiche. Südkorea hat genug eigene Probleme... Stichwort: Demokratisierung der Chaebols, Soziale Ungleichheit, Extrem unterschiedliche Ansichten über die Zeit von Park Chung-hee usw.
Solche Systeme sind auf Dauer zum Scheitern verurteilt - entweder sieht man die Fehler rechtzeitig ein oder es gibt kein Nordkorea mehr.
Die Linken auch hier im Forum tun sich aber damit offenbar schwer - einfacher hätten sie es, wenn es eine rechtsradikale Diktatur wäre. Daher auch die reflexartigen und hinreichend strapazierten Sprüche über Israel und die USA.
Dass in Syrien u.a. 700 Palästinenser umgekommen sind, interessiert keinen, da war ja Israel nicht beteiligt...
Sehr modische Frisur. Wie der Rapper Psy. Oder einige Fussballspieler in Europa.
Aber vielleicht würde blondieren die hauptsächlichen Charaktereigenschaften doch noch etwas besser herausarbeiten. Obwohl er bereits als "sexiest man in Asia" gilt.
doch mal eine wirklich gute Nachricht. Wer hätte das gedacht.
Und warum rüstet Kim trotzdem auf?
1. Er will die nicht verprellen, auf die er angewiesen ist.
2. Er tut genau das, was ihm die "erfolgreichen" Nationen der Welt vormachen.
3. Mitspielen kann nur der, der sich nicht scheut, den Porsche raushängen zu lassen.
Ob das sinnvoll ist und nachhaltig - das fragt sich von West bis Ost eh niemand. Also wird es nachgeahmt und durchgezogen.
Ich bin froh, dass Kim endlich ankommen will. Ob _das_ gut ist für die Koreaner, wird sich noch herausstellen.