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Überraschende Neujahrsansprache: Kim fordert "radikalen Wechsel" in Nordkorea

AFPNordkoreas Machthaber sorgt für die erste politische Überraschung 2013. Kim Jong Un hat in einer Fernsehansprache grundsätzliche Veränderungen angekündigt. Die Feindschaft mit Südkorea solle beendet und der Lebensstandard des darbenden Volkes deutlich verbessert werden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-875259.html
  1. #10

    Keine Atempause Geschichte wird gemacht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nordkoreas Machthaber sorgt für die erste politische Überraschung 2013. Kim Jong Un hat in einer Fernsehansprache grundsätzliche Veränderungen angekündigt. Die Feindschaft mit Südkorea solle beendet und der Lebensstandard des darbenden Volkes deutlich verbessert werden.

    Nordkorea: Kim Jong Un kündigt radikalen Wechsel in Politik an - SPIEGEL ONLINE
    China laesst gruessen, Kim ist jung und hat die Zeichen der Zeit erkannt, muss aber sicher in kleinen Schritten Veraenderungen durchfuehren da die Militaers die eigentlichen Machthaber sind.
  2. #11

    Bankrotte Stalinisten!

    Zitat von tg923 Beitrag anzeigen
    Er ist vermutlich so pleite, dass das Land
    endgültig am Ende ist und jetzt wird versucht mit warmen Worten die
    ausl. Hilfen wieder anzukurbeln. Dazu kommt der gescheiterte Satellit. Und Kims Version von Wiedervereinigung ist sicherlich eine andere als die der Südkoreaner.
    Sicherlich ist der Nordkorea pleite. Die Sicherstellung mit den einfachsten Grundnahrungsmitteln ist nicht gewährleistet. Leider herrscht dort
    ein äußerst strammes stalinistisches System, dass sich mit allen Mitteln an Macht zu halten versucht.

    Gewissen Parallelen zu Deutschland lassen sich dabei durchaus
    erkennen. Die DDR war 1978, 1983 und schon 1988 kurz vor dem
    finanziellen Zusammenbruch (siehe Supergau Deutsche Einheit von
    Uwe Müller). Man erinnere sich an die gewährten finanziellen Hilfen
    von westdeutscher Seite und diverse Milliardenkredite.

    Südkorea kann sich zur wirtschaftlicher Hilfe veranlasst sehen, diese
    jedoch werden kaum eine Entspannung der verheerenden
    wirtschaftlichen Lage in Nordkorea führen. Öffnet sich Nordkorea,
    wird das dortige Regime destabilisiert, man erinnere sich an den
    Mauerfall am 09. November 1989.

    Teuer, sehr teuer wird es nun für Südkorea. Deshalb hat man sich
    auch dort sehr intensiv mit der deutschen Wiedervereinigung
    beschäftigt und war von den ökonomischen und finanziellen Folgen
    äußerst überrascht. Leider nicht positiv.

    DER SPIEGEL*1/2012 - Frontbesuch in Seoul
  3. #12

    " Deutschland war noch vor wenigen Jahrzehnten zig Mal schlimmer als NK"
    Schon mal einen Bericht mit Flüchtlingen aus NK gesehen ider gelesen, da ist nicht viel um und bei uns ist man eingerückt, genau das was so oft verteufelt wird hat bei uns geholfen.
  4. #13

    optional

    Warum so pessimistisch, liebe Mitforisten? Der Mann mag ja ein Diktator sein, aber sicher hoch gebildet und weiß, wie es in der Welt aussieht. Läge es wirklich sooo weit daneben, dass er zumindest seine Enkel in einem prosperierenden Gesant-Korea aufwachsen sehen will? Vielleicht hat sein Volk ja ausnahmsweise mal Glück, und er ist nicht so ein Betonkopf wie seine Vorfahren.
  5. #14

    Warum wieder negativ

    Der Mann hat in der Schweiz studiert und kennt das "westliche" Leben. Gleichzeitig ist er eingebunden in das Nordkoreanische System. Ich finde die Äußerungen begrüßenswert. Hat nicht auch mal Brandt vom Wandel durch Annäherung gesprochen ?
    Südkorea sollte jetzt unvoreingenommen die Hand reichen.
  6. #15

    1984

    Leider muss man solche Offerten von Nordkorea immer skeptisch und pessimistisch sehen. Es ist nicht das erste Mal das Nordkorea ähnliches verkündet. Die Erfahrung mit diesem nur äußerst schwer berechenbaren Land zeigt das man mit absolut allem rechnen kann.

    Es ist gut möglich das kurz auf eine angekündigte Politik der Entspannung urplötzlich ein neuer Atomtest mit samt Drohungen in alle Richtungen folgt.
  7. #16

    Ausgang offen

    ... ob am Ende dieser zumindest schon einmal öffentlich versprochenen Reformierung des Staatszieles (besseres Leben seiner Bürger), tatsächlich eine Türe aufgehen mag, im Sinne der Überschrift ist, denke ich völlig offen. Immerhin scheint ihr ein aus Verzweiflung, Veränderungswünschen und vorsichtigster Diplomatie nach innen gemischtes Antriebsmittel am Werk zu sein, das für Volk, GröFaZ Staatsführer und "Politische" Elite wohl aus gleichen Teilen an Hoffnung und Angst besteht. Wer weiß als wie entzündlich diese Mischung sich herausstellt...
  8. #17

    The very long view

    Nehmen wir mal erstens an, Kim beginnt tatsächlich mit der Einleitung von Reformen im Inneren und mit einer Öffnungspolitik in Richtung Süden. Wenn dann zweitens Südkorea auch eine Politik der Vereinigung betriebe, entstünde auf der koreanischen Halbinsel ein Staat, der sich gewaschen hätte. Na ja. Das wird wohl noch etwas dauern.
  9. #18

    Zitat von ofelas Beitrag anzeigen
    China laesst gruessen, Kim ist jung und hat die Zeichen der Zeit erkannt, muss aber sicher in kleinen Schritten Veraenderungen durchfuehren da die Militaers die eigentlichen Machthaber sind.
    Sehe ich auch so. Ich bin sicher das Kim ein anderes Nordkorea möchte. Er ist jung und nicht so verstockt und verstaubt wie der Rest seiner Regierung. Er weiss wie es auf der Welt aussieht und erkennt das die Politik seiner Vorgänger ins Verderben führt. Aber er muss aufpassen das er nicht zu radikale Änderungen macht sondern geht behutsam vor. Denn die alten Generäle würden nicht zögern ihn aus den Weg zu räumen wenn sie erkennen das ihre Machtposition beschnitten wird.Man kann diesen jungen Mann eigentlich nur viel Glück für seinen steinigen Weg wünschen.
  10. #19

    Positiv Denken!

    Sollte Kim Jong Un das gesagte Wort umsetzen, sollte er den Friedensnobelpreis erhalten.








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