dann war von dem Gericht doch nichts anderes zu erwarten.
REUTERSJuristischer Erfolg für Porsche: Das Landgericht Braunschweig hat die Dachgesellschaft des Sportwagenbauers am Mittwoch in zwei Fällen vom Vorwurf der Marktmanipulation im Übernahmekampf mit Volkswagen freigesprochen. Entsprechende Klagen wurden abgewiesen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...856657,00.html
dann war von dem Gericht doch nichts anderes zu erwarten.
Wer mit Aktien handelt, muss damit rechnen, auch alles verlieren zu können!
sind wir.
Porsche erhielt in diesem Jahr den nicht erstrebenswerten Preis als "Schleudersachse" des Jahres vom verleihenden Steuerzahlerbund zuerkannt. Man hatte angesichts der herausgeworfenen Max-Förderungszuschüsse für die Wettbewerber bei Porsche einfach keine Möglichkeit mehr gesehen, sich dauerhaft gegen diese massiven nachteiligen Eingriffe in den Wettbwerb zu behaupten und deshalb erstmalig Investitionszuschüsse beantragt.
Eigentlich müßte der Betrieb eine Anerkennug anstelle von Hohn bekommen, da es ja vor der Gießkanne bisher ausgewichen ist, aber Meinungsbildner beurteilen das wieder mal anders.
Sie beurteilen die dauerhafte Inanspruchnahme der Steuerzahler für Leiharbeit (z.B. bei BMW) positiver, als den Hilferuf gegen die Wettbewerbsverzerrung durch Porsche.
Gehen wir ihnen auch diesmal wieder auf den Leim?
Ich erinnere mich als Unbeteiligter sehr gut an die Zeit, als die VW-Aktien im Zuge dieser Übernahmeversuche durch Porsche unendliche Höhen erklimmten. Habe sowas um die 1000 Euro Stückpreis im Kopf. Der rasante Höhenflug hätte kurz nach Beginn clevere Spekulanten zum Kauf bewegt und als feststand, dass ein Stückwert von runden 1000 Euro vorliegt, hätte jeder, der nicht total neben der Kappe war, geahnt, dass dies eine spekulative Blase ist, das Ende kurz bevorsteht und wäre mit reichlich Gewinn aus den Papieren ausgestiegen, rechtzeitig. Nur Träumer bleiben in Aktien, welche sich um das Zehnfache im Kurs erhöhen in so kurzer Zeit.. Vernunftbegabte nehmen die Gewinne mit, parken den Cash in ihrem Depot und überlassen das Risiko dem Käufer und den Klagefreudigen. Sorry, lächerlich, diese Story damals.
daß BMW umfangreiche Fördermittel für sein Werk in Leipzig in Anspruch nahm. Genaue Auskünfte können Ihnen die verantwortlichen Behörden geben. Es ist auch kein Geheimnis, daß BMW in diesem Werk in hohem Maße Leiharbeiter beschäftigt und das Ansinnen stattdessen Festanstellungen vorzunehmen zu müssen, wurde gerichtlich abgewehrt (Fernsehen und Tagespresse berichteten darüber).
Andererseits wurde bei der Errichtung des vorhandenen Leipziger Porschewerkes der Fakt betont, daß keinerlei Fördermittel bei dessen Errichtung geflossen sind.
Ich habe also schlicht eins und eins zusammengezählt.
Sollte ich falsch liegen, wäre ich für sachdienliche Hinweise dankbar.
Ich möchte hinzufügen, daß ich Subventionen (Verschrottungsprämien, Forschungsgelder) für die private Wirtschaft generell für wettbewerbverzerrend halte, weil ich dem, den ich diese gewehre, immer einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Wettbewerber verschaffe.