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Übernahme: Israelischer Konkurrent kauft Schiesser

DDPDer Unterwäschehersteller Schiesser bekommt einen israelischen Besitzer: Der weltweit tätige Konkurrent Delta Galil übernimmt das deutsche Traditionsunternehmen. Ein ursprünglich geplanter Börsengang von Schiesser wurde abgesagt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830908,00.html
  1. #1

    "2010 machte Schiesser nach eigenen Angaben 124,5 Millionen Euro Umsatz" (= 165 Millionen Dollar)
    "Mit Schiesser will Delta Galil seinen Umsatz von zuletzt 679 Millionen auf 900 Millionen Dollar steigern" (Differenz = 221 Millionen Dollar)
    Wie will die Firma die 56 Millionen Dollar zusätzlichen Umsatz generieren - Hokuspokus? Powerpoint? Nach aller Erfahrung beträgt nach dem Kauf einer Firma bzw. einer Fusion der Umsatz weniger als die Summe der vorherigen Umsätze.
  2. #2

    ...

    Zitat von olicrom Beitrag anzeigen
    ... sozusagen noch mal den Hersteller wechseln. Dem armen Mann bleibt auf seine alten Tage auch nichts erspart....
    Haben Sie etwas sachliches beizutragen?
  3. #3

    .... will steigern durch

    ... Expansion und neue Produktbereiche .... wo ist das Problem ? Ob es klappt im nächsten Jahr an gleicher Stelle.
  4. #4

    Och Joh!

    Zitat von olicrom Beitrag anzeigen
    ... sozusagen noch mal den Hersteller wechseln. Dem armen Mann bleibt auf seine alten Tage auch nichts erspart....
    Warum?
    Erblödet sich etwa Schiesser, ihm in Zukunft nichts mehr zu verkaufen?
  5. #5

    Schon wieder

    Schon wieder ein Börsengang, der ausfällt. Den Aktienmarkt hat die EU totreguliert, vor lauter Prospekthaftung und Zulassungsfolgepflichten geht kein vernünftiger Mensch mehr an die Börse (also als Emittent). In einer Zeit, in der Fremdkapital billig, aber Eigenkapital knapp und teuer ist, ist das die falsche Strategie.
  6. #6

    Irgendeine Information von Wert dabei ?

    Endlich sind wir den Mist los, gilt es doch unter seriösen Historikern als unbestreitbare Tatsache, daß diese kneifenden Drecksdinger allein für die beiden Weltkriege haftbar zu machen sind, oder sie lotteln aus. Interessant wäre zu erfahren, was die neuen Besitzer mit diesem Kuriosum anzufangen gedenken. Textilien lassen sich in Europa schon lange nicht mehr zu konkurrenzfähigen Preisen herstellen, nicht mal mehr Unterhosen. Die Preise der gut gearbeiteten Exemplare haben sich in den letzten Jahren halbiert, und das deutet auf einen entfernten Herkunftsort. Geld wird hier also nicht mehr verdient mit der Produktion, die paar Nähmaschinen im Fernen Osten sind auch nicht das meiste. Es geht also bestenfalls um Geschäftsverbindungen, also Lieferanten und Endverkäufer. Ganz ähnlich wie beim Kauf einer Arztpraxis oder einer anderen Dienstleistungsfirma.

    Was da verkauft wurde oder einen Wert hatte, wird nicht mitgeteilt. Interessiert eigentlich auch keinen außer die Gläubiger. Und die drei Angestellten in Deutschland. Den deutschen Menschen hätte interessiert, ob die Dinger endlich so geschnitten werden, daß nicht der Sack zum Hintern gezogen wird oder umgekehrt, was die Schiesser sogar bei der Eminence versaut haben, und ob der Eingriff wieder eingebaut wird.








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