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Überleben im Technik-Studium: Ohne Mathe wird es schwer
Nur jeder zweite Student in Naturwissenschaften, Mathe und Ingenieursfächern schafft den Abschluss. Der Rest bricht ab oder wechselt die Fakultät. Dabei könnten die Absolventen ordentlich Karriere machen - sie sollten nur ein paar goldene Regeln befolgen.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...770150,00.html
- #1 26.06.2011 08:41 von
Verwirrter Wissenschaftler?
Wenn zwei der fünf Punkte eigentlich das Gleiche Aussagen? Denn: Schlechte 3 =~= 4 ? Oder wollte er unbedingt fünf Punkte, hatte aber nicht genug Phantasie?
Ansonsten immer wieder drollig. Da werden Studenten mit heren aber irrealen Anforderungen weggemobbt. Und die Lücke sollen (laut FDP) minderqualifizierte aber billige Ingenieure aus dem Ausland füllen. Wer glaubt denn wirklich, daß die Studienanforderungen in Bombay, Kairo oder Shanghai den gleichen heren hohen Anforderungen der deutschen Unis auch nur ansatzweise entsprechen?
Wunsch und Wirklichkeit sollten besser mal unter einen Hut gebracht werden. - #2 26.06.2011 08:54 von
Politik mit Schuld
Es krankt auch daran, dass die Studierenden immer schlechter mathematisch vorgebildet an die Unis kommen. Zumindest in den Bundesländern, deren erklärtes Ziel es ist, möglichst viele eines Jahrgangs zum Abitur zu führen, werden speziell bei der mathematisch-abstrakten Ausbildung Abstriche gemacht. Was wir noch regulär in der Mittelstufe lernten, z.B. Logarithmus-Rechnung, Konvergenz von Folgen etc. wird nur noch in Matheleistungkursen behandelt. In den Naturwissenschaften wird Formelsprache immer weiter verdrängt und durch bunte Bildchen ersetzt. Wen wundert es, wenn Studierende dann an der Uni den Realitätsschock bekommen? Wer Masse will, erzeugt eben keine Klasse.
- #3 26.06.2011 08:58 von
!
na, sie sind mir ja ein schöner zeitgenosse - billige ingenieure aus dem ausland, niedrige anforderungen in bombay, kairo und shanghai! was wollen sie damit sagen, sind sie vielleicht in den augen der gutmenschen - ein n..i?
zum ausfüllen des sozialhilfeformulars reicht die qualifikation aber alle male. - #4 26.06.2011 09:15 von
- #5 26.06.2011 09:54 von hjm
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Sie erwarten doch nicht etwa von einem Studenten-Berater, der von einem Journalisten zitiert wird, eine mathematisch saubere Ausdrucksweise. Das könnte man vielleicht in einem Artikel verlangen, in dem es um mathematisch-naturwissenschaftliche Bildzung geht. Aber hier doch nicht.
Außerdem gibt es keine Leistungskurse mehr. Jedenfalls in bei uns Niedersachsen nicht. Es gibt nur noch Kurse auf „grundlegendem“ und auf „erhöhtem“ Niveau. Die Inhalte sind in identisch. Logarithmen und Grenzwerte kommen darin nicht vor. Das „erhöhte“ Niveau unterscheidet sich vom „grundlegenden“ Niveau im wesentlichen dadurch, dass in ersterem Polynome bis zum Grad 5 abgeleitet werden, in letzterem jedoch nur bis zum Grad 3. - #6 26.06.2011 09:58 von
- #7 26.06.2011 10:31 von hjm
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Steht auch im Artikel drin:
Mit anderen Worten: Um Karriere zu machen, muss man seinen erlernten Beruf ohnehin aufgeben und das Fachwissen über Bord werfen. Wie hoch eine MINT-Ausbildung hierzulande wertgeschätzt wird, erkennt man unter anderem daran, dass die einzige Möglichkeit eines Unternehmers, einen guten Ingenieur in seinem Laden zu belohnen, darin besteht, ihn zu einem schlechten Manager zu machen.Nur jeder Zweite mit MINT-Qualifikation bleibt dauerhaft in seinem Berufsfeld, weil etwa Ingenieure ins Management wechseln - #8 26.06.2011 10:37 von
- #9 26.06.2011 10:55 von hjm
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e-Funktion natürlich schon noch. Wobei in manchen Prüfungsaufgaben ein logistisches Wachstum auch schon mal durch einen passenden Abschnitt eines Polynoms 3. Grades „modelliert“ wird. Sieht ja ähnlich aus, und man darf die Schüler schließlich nicht überfordern. Im Gegenzug bilden Trageseile von Hängebrücken dann Kettenlinien, aber man darf ja auch von Prüfer nicht verlangen, Ahnung zu haben.
Aber wozu braucht man einen Logarithmus? Man kann doch solve(e^x=10,x) eingeben.
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