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Überleben als Regisseur: Künstlersozialkasse und Katzenfutter

Wenzel StorchStaatliche Filmförderung, Hörspiele für öffentlich-rechtliche Sender, ab und zu Geld von Kunstsammlern: Der Regisseur Wenzel Storch lebt nach drei gelobten, aber gefloppten Filmen von Kurzgeschichten und Malerei. Storchs Videoclip für Bela B hatte im Netz mehr Zuschauer als seine Filme im Kino.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...832541,00.html
  1. #100

    Tingeltangel im Lido ! ;))

    Zitat von rakatak Beitrag anzeigen
    Hut ab. Wenn Sie mit Ihrem Partner in die Berliner Staatsoper gehen wollten, dann sind das schon mal 500.- Euro Subvention auf den beiden Sitze nur für diese eine Vorstellung, die Sie besuchen wollen. Hinzu kommen natürlich die beiden Eintrittskarten zu 200 bis 250 Euro.

    Wenn Sie sich in der Pause noch an einem Glas Sekt festhalten möchten, wären schnell an die 750-800 Euro weg pro Vorstellung.
    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Das halte ich für absolut angemessen. Ein Abend im Lido mit ein bisschen Tingeltangel kostet mich mehr.
    Für unangemessen halte ich es wenn Menschen mit ihren Steuergeldern mir diesen Abend subventionieren obwohl sie selber in ihrem Leben nie ein Opernhaus betreten.
    ...und Sie setzen diese Kosten dann als Bewirtungskosten zu einer
    " Bewerbung "- oder Casting von den (wenn überhaupt gezahlten )
    Steurn ab.
    Da gilt wieder einmal : Wer hat, dem wird gegeben.
    Im Grund können Sie jedes dekadente Unterfangen als Betriebskosten
    absetzen. Selbst ein Bordellbesuch, als Darsteller(in)aquise deklarieren.
    Stelle ich mir sehr amüsant vor.
  2. #101

    KSK und sonstiges Blabla

    @Vox libertatis:
    Woher kommt der Bundeszuschuss? Der Bund muss auch Einnahmen umverteilen, um Ausgaben tätigen zu können. Und das tut er:

    http://www.kuenstlersozialkasse.de/wDeutsch/ksk_in_zahlen/finanzierung.php

    20% aus der Bundeskasse finde ich in Ordnung. Und dass die Auswahl der Mitglieder eingeschränkt ist, erklärt sich aus dem Namen: Es ist die Künstlersozialkasse, nicht die Selbständigensozialkasse. Der Staat darf hier ruhig die sogenannten "brotlosen" Künste fördern, viel Reibach ist damit für den Großteil der Versicherten sowieso nicht zu machen.

    Aus dem Schwadronieren über Kunst und Existenz in diesem Forum liest man eigentlich nur heraus, dass einige den anderen nicht die Butter aufs Brot gönnen. Vielleicht sind sie selbst frustriert oder gefangen in ihrem Alltag, sodass sie über andere herziehen müssen, deren Leben sie nichts angeht. Mit Gerechtigkeit hat das nichts zu tun.
  3. #102

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    Tingeltangel im Lido ! ;))
    ...und Sie setzen diese Kosten dann als Bewirtungskosten zu einer
    " Bewerbung "- oder Casting von den (wenn überhaupt gezahlten )
    Steurn ab.
    Da gilt wieder einmal : Wer hat, dem wird gegeben.
    Im Grund können Sie jedes dekadente Unterfangen als Betriebskosten
    absetzen. Selbst ein Bordellbesuch, als Darsteller(in)aquise deklarieren.
    Stelle ich mir sehr amüsant vor.
    Im Filmgeschäft kann man sehr viele Kosten von der Steuer absetzen. Das ist aber nicht Gegenstand dieses Threads.


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