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Überlastete Netze: Warum Deutschland Strom aus Österreich braucht

Stürme fegen über Deutschland hinweg, Windparks produzieren massenhaft Strom - dennoch musste Österreich zeitweise mit Elektrizität aushelfen. Laut dem Netzbetreiber Tennet wird es noch öfter zu solch absurden Situationen kommen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...807323,00.html
  1. #70

    Das resultat von Dummheit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Stürme fegen über Deutschland hinweg, Windparks produzieren massenhaft Strom - dennoch musste Österreich zeitweise mit Elektrizität aushelfen. Laut dem Netzbetreiber Tennet wird es noch öfter zu solch absurden Situationen kommen.

    Überlastete Netze: Warum Deutschland Strom aus Österreich braucht - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wundert sich denn wirklich jemand darueber? Nachdem man einen Grossteil der AKWs abgeschaltet hat, ist Strommangel nicht zu verhindern. Wartet erst einmal ab, wenn die restlichen AKWs abgeschaltet werden. Dann wird es wirklich "dunkel" in Deutschland.

    Das ist das Resultat einer irregefuehrten Politik. Die Rechnung fuer diese Dummheit ist hier.

    Pragmatist
  2. #71

    Und..

    Zitat von besserbescheidwisser Beitrag anzeigen
    ...wenn man billigen Strom will der nicht von AKWs produziert wird sondern nur von EE-Kraftwerken, die weit weg vom eigenen Haus sind und auch nur von Leitungen transportiert wird die Außerhalb des Sichtbereichs des eigenen Zuhauses liegen. Sollte doch jemand auf die Idee kommen eine Überlandleitung zu bauen die nicht mind. 5km vom Eigenheim entfernt ist wird einfach eine Bürgerinitiative gegründet und der Netzbetreiber wird mit Klagen besserwissender Wutbürger bombardiert.

    Herzlichen Glückwunsch an die Grünen: Ihr habt es durch eure Atomstrom-Fukuschima-Panikmache und dem stetigenBlockieren des Stromnetzausbaus und -speicherausbaus durch eure Freunde vom BUND geschafft, die deutsche Energieversorgung ins Chaos zu stürzen.
    Und herzlichen Glückwunsch zum nicht-lesen des Artikels.
  3. #72

    Zitat von 5Minute Beitrag anzeigen
    Fragen Sie mal 80 Mio Deutsche minus die 5 Bauern, was die zu überproportional teurer Energieversorgung sagen.
    PS: Wir schaufeln uns ein Wohlstands-Grab.
    Naja, die überteure Atomkraft hatte ich schon erwähnt, nur dass wir die nicht direkt als Strom bezahlen sondern über die Steuergelder und die Endlagerung. Das will aber anscheinend niemand kapieren.

    Atomkraft ist der Tod von vielen Generationen, und wenn nicht der Tod dann wenigstens die Verkrüppelung und alle die nicht 2 und 2 zusammenzählen können glauben es wäre BILLIGER!
    Ich weis nicht ob ich angesichts dessen lieber lachen oder weinen soll...

    Kosten für Atommüll-Endlager: Vier Standorte zum Preis von einem - taz.de

    Wohlgemerkt: die Kosten sind nur für die SUCHE, nicht für die Installation, Instandhaltung, benötigte Mitarbeiter und weitere SEHR kostspielige Punkte!!
    Jetzt legen wir diese Kosten allesamt auf den Strompreis um und ZACK! schon ist Atomstrom nicht mehr so billig wie es scheint.
  4. #73

    experte?

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Doch das ändetr sehr wohl was. Weil man aus dem kurzfristigen Engpass des Handelsgutes Strom EINER Firma hier mittels mehr oder weniger geschickt lancierter Meldungen einen generellen Strommangel zusammendichtet, den es einfach nicht gibt. Wir haben mehr als genug Strom und exportieren unterm Strich immer noch. Aber Sie lesen ja hier die Kommentare der Mietmäuler, die direkt davor warnen, daß das Licht im bayerischen Wald schon flackert und demnächst überall ausgeht und daß das nur vom Atomausstieg komme und Atomstrom ja so billig sei. Was ein jahrzehntealtes Märchen ist.

    Der mangelnde Netz- und Speicherausbau ist eine Folge der Privatisierung. Man hat das Geld lieber anderweitig angelegt, als es in die eigenen Netze zu investieren. jetzt versucht man mal wieder den Steuerzahler zu erpressen. Das kommt davon, wenn man Güter der öffentlichen Grundversorgung dem Shareholder-Value-Prinzip unterwirft. Man macht die Öffentlichkeit erpressbar.
    Ersten: ob man unterm strich importeur oder exporteur ist, hat rein gar nichts damit zu tun, ob man genügend kapazitäten zu bestimmten zeitpunkten hat. die kapazitäten müssen zu jedem zeitpunkt vorliegen (aber das ist schon zu technisch für die meisten hier).
    Zweitens: ich bin mal gespannt, ob der staat das besser gemacht hätte. er hat vielleicht nicht renditeforderungen in dieser höhe, aber dafür deutlich höhere ineffizienzen, die meiner meinung nach, die derzeitige marge bei den konzernen bei weiten übertreffen würde. der staat verwaltet nun mal fremdes geld und ist dann nicht so genau beu den ausgaben (siehe schuldenkrise).
    Drittens: z.b. fernseher gelten derzeitig rein juristisch auch zur grundversorgung. mal sehen, wann die herstellerfirmen ihrer meinung nach verstaatlich werden müssen.
  5. #74

    Zitat von tempus fugit Beitrag anzeigen
    Wie kommen Sie auf diese 'abwegige' Idee? Den Netzbetreibern geht
    es doch nur um eins - das 'Beste' der deutschen Bürger...
    Warum sollte den Netzbetreiber denn der Bürger interessieren? Das ist eine Firma, keine Bürgerbespaßungsveranstaltung. Die wollen Geld verdienen, so viel wie möglich, und das völlig zurecht. Da muss man garkeine bösen Motive unterstellen, das Geschäftsprinzip ist vielleicht nicht wirklich nachhaltig, aber doch völlig legitim, wir leben in einer Marktwirtschaft, das ist alles so erlaubt. Es ist natürlich nicht falsch, die Frage zu stellen, ob die Netze überhaupt hätten privatisiert werden dürfen, aber dafür ist es etwas zu spät.
  6. #75

    Einfache Loesung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Stürme fegen über Deutschland hinweg, Windparks produzieren massenhaft Strom - dennoch musste Österreich zeitweise mit Elektrizität aushelfen. Laut dem Netzbetreiber Tennet wird es noch öfter zu solch absurden Situationen kommen.

    Überlastete Netze: Warum Deutschland Strom aus Österreich braucht - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Hier ist ein guter Plan, um Stromunterbrechungen in Zukunft zu verhindern. Die E Werke schicken einen Fragebogen an alle Haushalte und erfragen, ob der Kunde fuer die Abschaltung der AKWs ist. In allen Haushalten, die dann dafuer stimmen, wird eine Fernsteurung eingebaut. Wenn dann die Stromerzeugung nicht genug Kapazitaet bringt, werden die Haushalte der AKW Feinde einfach abgeschaltet, bis sich das Stromanbebot wieder erholt.

    Problem geloest.

    Pragmatist
  7. #76

    Eine Schwalbe macht noch keine Sommer

    Zitat von joe08-15 Beitrag anzeigen
    Genau, so schauts aus, wir haben in Baden-Württemberg nämlich keinerlei EEs, sondern sind nur auf den Norden/Österreich angewiesen. Sorry, informieren und dann dicke Backen machen...
    Ich fahre jeden Tag sowohl an Windkraftanlagen als auch an einem Wasserkraftwerk vorbei, und komischerweise sind das keine getarnten Kernkraftwerke...!

    Abgesehen davon: Nur weil irgendeine komische Firma meint sie müsste mehr Strom exportieren, heisst das noch lange nicht dass wir in Deutschland Probleme mit der Stromversorgung haben. Dieselbe Firma hätte den Strom anstatt nach Italien auch nach Süddeutschland transportieren können (wohlgemerkt über dieselbe Leitung), ohne Mehrkosten oder sonstige Probleme... Die Mehrkosten wären hier nur dadurch entstanden dass dieselbe Firma vorher grossmaulige Versprechen gemacht hat, gegenüber Italien. Und wie das so läuft wenn man Verträge nicht einhält, bezahlt man da zurecht eine Strafe dafür.

    Aber fragen Sie doch mal die Bauern die sich gegen die Trassen wehren (und wohlgemerkt garantiert nicht bei den Grünen sind) was sie dazu sagen wenn wir auf Ihrem Ackerland ein AKW oder noch besser ein Endlager bauen... Da bin ich gespannt was dabei raus kommt...
    Installierte Leistung und Anteil des potenziellen Jahresenergieeintrags aus Windenergieanlagen am Nettostromverbrauch in Deutschland nach Bundesländern (Stand: Ende 2010) [17] Deutschland gesamt 21.607 27.214 9,4
    Niedersachsen 5365 6664 25,1
    Brandenburg 2952 4401 42,8
    Sachsen-Anhalt 2304 3509 52,1
    Schleswig-Holstein 2675 3015 44,1
    Nordrhein-Westfalen 2820 2928 4,0
    Mecklenburg-Vorpommern 1356 1549 45,4
    Rheinland-Pfalz 1086 1421 8,6
    Sachsen 821 943 8,5
    Thüringen 581 754 12,3
    Hessen 613 588 2,5
    Bayern 412 521 1,0
    Baden-Württemberg 368 467 0,9
    Bremen 67 121 4,1
    Nordsee 24 120 -
    Saarland 80 111 2,4
    Hamburg 61 51 0,6
    Ostsee 21 48 -
    Berlin 1 2 0,0
  8. #77

    Zitat von acgt Beitrag anzeigen
    Wenn Strom in ganz Deutschland das gleiche kostet, wird es auch nicht anders werden. Das sollte sich wohl in Zukunft ändern. Wenn der Süden keinen Strom produziert und Strom im Süden ein knappes Gut ist, sollte der Strom im Süden konsequenterweise teuere sein. Das würde dann auch mit einbeziehen, dass schließlich eine Menge Geld für die Leitungen in den Süden aufgewendet werden muss und andererseits die höheren Einkommen im Süden mit berücksichtigen.

    Und dafür legen wir die Kosten für den zusätzlich nur in Norddeutschland entstandenen Atommüll natürlich nur auf die Steuerzahler aus dem Norden um... Also RAUF mit den Steuern im Norden. aber FLUX!

    Wer oder was hindert irgendwen eigentlich im Süden mehr Geld zu verdienen? Vielleicht, aber nur vielleicht, sind es ja auch höhere Lebenshaltungskosten...
  9. #78

    Zitat von besserbescheidwisser Beitrag anzeigen
    Sie verhindern nicht die Technologie, diese gibt es schon seit langem in Form von Pumpspeicherkraftwerken.

    In Baden Württemberg wird seit einigen Jahren das Pumpspeicherkraftwerk Atdorf geplant. Die Grünen vor Ort sind zusammen mit dem BUND dagegen.
    Genau! Wir fluten halb Deutschland und dann merken wir, das ein Lageenergiespeicherkraftwerk vielleicht doch sinnvoller gewesen wäre.
  10. #79

    xxx

    Zitat von 5Minute Beitrag anzeigen
    Fragen Sie mal 80 Mio Deutsche minus die 5 Bauern, was die zu überproportional teurer Energieversorgung sagen.
    PS: Wir schaufeln uns ein Wohlstands-Grab.
    Ja klar, die Welt geht unter, wir werden alle verarmen, weil.. wir ein paar Prozent unseres Energiebedarfs nicht mehr durch AKW decken sondern durch EE. Und weil die Betreiber jetzt nur noch ein bißchen subventionierten Strom exportieren können und nicht mehr so viel wie sie Bock haben.

    Wenn man keine Argumente mehr hat, lügt und verzerrt man halt.

    Ich bezweifel daß Atomkraft in Deutschland mehrheitsfähig ist. Und ich bezweifel, daß die Energiewende zu einem wesentlich stärkeren Anstieg von Strompreisen führen wird als in den Jahren zuvor. Zumal, zum vier millionsten mal, im Kilowattstundenpreis zig Milliarden Euro jährlicher direkter und indirekter bzw. versteckter Subventionen für die Atomkragt nicht eingerechnet sind.

    Die vopn meinem Anbieter angekündigte Strompreiserhöhung bewegt sich in genau dem Rahmen der Vorjahre. Und mein Anbieter ist schon berüchtigt für seine Gier.

    Und wenn ich damit dazu beitragen kann, daß nicht in zehntausend Jahren die Leute noch an meinem Atommüll verrecken weil ich gerne dauerduschen und Tischgrill fressen wollte für 25 Cent stat für 30 Cent die Kilowattstunde, wär mir der stärkere Anstieg auch noch recht.


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