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Übergewicht: Zahl der Diabetiker wächst stärker als gedacht

CorbisDie Zuckerkrankheit breitet sich dramatischer aus, als erwartet. Im Jahr 2030 wird es in Deutschland 1,5 Millionen mehr Diabetiker zwischen 55 und 74 Jahren geben als heute, berechnen Düsseldorfer Forscher. Viele Fälle ließen sich mit Sport und gesunder Ernährung verhindern.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...850545,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zuckerkrankheit breitet sich dramatischer aus, als erwartet. Im Jahr 2030 wird es in Deutschland 1,5 Millionen mehr Diabetiker zwischen 55 und 74 Jahren geben als heute, berechnen Düsseldorfer Forscher. Viele Fälle ließen sich mit Sport und gesunder Ernährung verhindern.

    Übergewicht: Zahl der Diabetiker wächst stärker als gedacht - SPIEGEL ONLINE
    Meine Eltern hatten beide Diabetes. Ebenso mein Grossvater muetterlicherseits sowie eine Tante. Also hohes Risiko fuer mich. Anfang letzten Jahres wog ich, 45j, 105kg, also weiter erhoehtes Risiko. Ich habe meinen Job aufgegeben, mein Leben umgestellt und mit viel Sport 35kg abgenommen. Man liest oft als Empfehlung fuer eine gesundheitsfoerdernde Bewegung 2.5h/Woche. Allein heute bin ich knapp ueber 3h Fahrrad gefahren, 68km, 22.16km/h. Ich verbrauche pro Tag im Schnitt 1000kcal durch Sport, in manchen Wochen bis zu 1400kcal/Tag. Ich fuehle mich gut und hoffe, den Diabetes endgueltig abgewehrt zu haben. Allerdings - wenn ich einer Berufstaetigkeit nachginge, haette ich natuerlich fuer den Sport entscheidend weniger Zeit und Energie. Insofern frage ich mich, was die Mehrheit der Diabetesgefaehrdeten im heutigen Berufsklima wirklich tun koennen, um ihr Risiko zu reduzieren. Nicht allzuviel, fuerchte ich.
  2. #2

    Man muß keine drei Stunden Sport täglich machen. Zumindest nicht, wenn man nicht zuviel in sich hineinstopft. Dann klappt es auch mit dem Gewicht von alleine. Finger weg von überzuckertem Industriekram und das Essen selber zubereiten. In meinem Haushalt existiert kein Zucker als Zutat, weder Kristall- noch Trauben- noch Sonstwaszucker. Wenn ich dann gelegentlich mal einen Industriejoghurt oder sowas esse, schmeckt das einfach unangenehm - nach Chemie und Zucker. Bei konsequentem Verzicht auf Fertigprodukte stellt sich der Geschmackssinn sehr schnell wieder auf "natürlich" um. Aber selber Kochen macht halt auch Arbeit - wenn auch nur 20 Minuten pro Mahlzeit (im Schnitt).
  3. #3

    .. trügerische Statistik ..?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zuckerkrankheit breitet sich dramatischer aus, als erwartet. Im Jahr 2030 wird es in Deutschland 1,5 Millionen mehr Diabetiker zwischen 55 und 74 Jahren geben als heute, berechnen Düsseldorfer Forscher. Viele Fälle ließen sich mit Sport und gesunder Ernährung verhindern.

    Übergewicht: Zahl der Diabetiker wächst stärker als gedacht - SPIEGEL ONLINE
    Vergleicht man die Zahl der Diabetiker zwischen 55 und 74 von heute mit 2030, dann sollte man die 1,5 Millionen auch in Relation zur demoskopischen Verschiebung setzen. Gibt es heute ca. 20 Millionen in dem Alter, so sind es 2030 vielleicht 30e06 - Dann fällt die ganz Studie in sich zusammen. - Trotzem: Nicht so viel Süßes! :)
  4. #4

    Die älter werdende Gesellschaft erklärt Zahlen nicht

    Nein , denn das ist auch nicht die Ursache. Die gesunder Ernährung verhindern, dem stimme ich zu, weg mit den Konservierungsmitteln , her mit genauen Inhaltsangaben auf Lebensmittelverpackungen . Solange sich da nichts ändert , wird die Zahl der Zuckerkranken steigen. Falschwerbung für Süssigkeiten , bei der Milch als gesund bezeichnet wird , aber die Zuckermenge verschwiegen wird , darf es nicht geben.
    alle Stoffen die Gesundheitsgefährdent sind , müssen rot Markiert werden und auch deren Menge auf der verpackung stehen. Das fordert das Volk , die geschmierten Politiker verweigern das aber.
  5. #5

    In den USA sehen die Zahlen noch dramatischer aus. Bis 2030 werden 50 Prozent der Bevölkerung unter Diabetis leiden. Die ständige Überernährung mit Kohlenhydraten wird der größte Killer der Zukunft werden. Die Menschen fressen sich zu tode.
  6. #6

    Die Neufestlegung der Grenzwerte erklärt die Zahlen aber gut :)

    "Neufestlegung des normalen Nüchtern-Blutzuckerwertes(28.01.2004) Die internationale Expertenkommission der Amerikanischen Diabetes-Gesellschaft hatte im Jahre 1997 die Grenzwerte für die Definition eines Diabetes mellitus und die Eckwerte für eine normale Nüchternglukose, gestörte Nüchternglukose und einen gestörten Glukosetoleranztest neu festgelegt. Diese Definitionen wurden von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft übernommen und in den Leitlinien festgeschrieben "

    Böse Zungen behaupten ja, daß der Grenzwert auf Betreiben der Pharmaindustrie in Amerika herunter gesetzt wurde. In USA hatte das schlagartig zur Folge, daß es 30 Millionen mehr Diabetiker gab. Und alle mußten behandelt werden :)
    Das gleiche passierte übrigens ein paar Jahre später mit den Blutfettwerten - als die Industrie tolle neue Fettsenker entwickelt hatte, die dringend einen Markt suchten, wurden kurzerhand die Grenzwerte für die Blutfette runtergesertzt und schon waren und sind Millardenumsätze gesichert :)
  7. #7

    Zuckerkrankheit

    kommt von Zucker und Kohlenhydraten in der Form von Mehlprodukten, Kartoffeln, Reis und Mais. Wer diese einschränkt, vor allem keine Softdrinks mehr zu sich nimmt, und gleichzeitig genügend Eiweiß ißt, also mehr als die zu knapp kalkulierten 1g pro Kilo Körpergewicht, nimmt automatisch ab.
    Dazu braucht man auch nicht übermäßg Sport.
    Es liegt allein daran, daß sich wieder ein normales Sättigungsgefühl einstellt, was durch die Kohlenhydratmast verloren geht.
    Wenn dieses alte Wissen, daß nämlich die sogenannten (Schnell-)sattmacher durch den darauf folgenden Heißhunger dick machen, den Menschen wieder bewußter würde, würden Pharma- und Diabetikerindustrie eine Menge Kunden verlieren.
  8. #8

    Zucker kann man ersetzen

    C (12 ) H (22) O (11).......Zucker ist ein chemisches Produkt :so unschädlich kann es wohl nicht sein:mit anderen ein wenig mehr natürlichen Produkten (z.B. Stevia eine Pflanze) kann man besser auch Kuchen backen oder Getränke vorbereiten auch könnte man sich an Saueres gewöhnen so schwer darf es auch nicht sein ….. Kinder kann man daran gewoehnen
  9. #9

    Zitat von Genover Beitrag anzeigen
    kommt von Zucker und Kohlenhydraten in der Form von Mehlprodukten, Kartoffeln, Reis und Mais. Wer diese einschränkt, vor allem keine Softdrinks mehr zu sich nimmt, und gleichzeitig genügend Eiweiß ißt, also mehr als die zu knapp kalkulierten 1g pro Kilo Körpergewicht, nimmt automatisch ab.
    Dazu braucht man auch nicht übermäßg Sport.
    Es liegt allein daran, daß sich wieder ein normales Sättigungsgefühl einstellt, was durch die Kohlenhydratmast verloren geht.
    Wenn dieses alte Wissen, daß nämlich die sogenannten (Schnell-)sattmacher durch den darauf folgenden Heißhunger dick machen, den Menschen wieder bewußter würde, würden Pharma- und Diabetikerindustrie eine Menge Kunden verlieren.
    Bei den Sofdrinks stimme ich Ihnen zu, alles andere ist aber

    Dummfug

    Diabetes kommt von Inselzellen, die ihren Job nicht mehr tun. Oder von Muskelzellen, die resistent gegen Insulin geworden sind. Die Behauptung Diabetes ließe sich mit Eiweißmast verhindern, ist einfach nur gefährlich. Die Folge wäre Gicht.

    Unser Gehirn läuft auf Zucker, nur auf Zucker, wenn Sie Kohlehydrate weglassen, kann es nicht ordentlich arbeiten, denn die Verstoffwechselung von Eiweiß in Zucker dauert ziemlich lange und kostet zu viel Energie.
    Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) hat herzlich wenig mit zu hohem Zuckerkonsum zu tun. Ganz im Gegenteil, seit ich Diabetiker bin, habe ich wieder Zucker im Haus (nämlich um Unterzuckerung auszugleichen), was ich vorher 30 Jahre lang nicht hatte (ich habe auch fast die ganzen Jahre selbst gekocht, Fertigerichte sind mir ein Gräuel). Und esse heute auf Anweisung meiner Ärzte mehr Kohlehydrate als vorher.

    Was eine Diabetikerindustrie ist, sollten sie bitte mal erklären.

    Ich denke, man sollte mal nachforschen, warum Autoimmunkrankheiten so sehr zunehmen.


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