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Übergewicht: Zahl der Diabetiker wächst stärker als gedacht

CorbisDie Zuckerkrankheit breitet sich dramatischer aus, als erwartet. Im Jahr 2030 wird es in Deutschland 1,5 Millionen mehr Diabetiker zwischen 55 und 74 Jahren geben als heute, berechnen Düsseldorfer Forscher. Viele Fälle ließen sich mit Sport und gesunder Ernährung verhindern.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...850545,00.html
  1. #30

    Zitat von fancyfrog Beitrag anzeigen
    Allerdings - wenn ich einer Berufstaetigkeit nachginge, haette ich natuerlich fuer den Sport entscheidend weniger Zeit und Energie. Insofern frage ich mich, was die Mehrheit der Diabetesgefaehrdeten im heutigen Berufsklima wirklich tun koennen, um ihr Risiko zu reduzieren. Nicht allzuviel, fuerchte ich.
    Da ist nicht richtig. Ich bin berufstätig und fahre Mountainbike. Damit verbrauche ich am WE ca. 6000 kal. Dauert ca. 2 x 2,5-3 h.
  2. #31

    Die Natur sortiert gnadenlos aus

    wer sich nicht bewegt, zu viel Energie verbraucht (durch fressen und saufen) und nicht eigenverantwortlich lebt wird eben früher oder später aussortiert weil die Natur dies so vorgesehen hat. Wer ein mal süchtig ist, dem kann man in der Regel nicht mehr helfen. Deshalb habe ich und meine Familie auch keine Krankenversicherung, sondern leben stattdessen gesund und schuldenfrei. Bei Krankheit kann man dann auf das Ersparte zurück greifen. Es beginnt alles mit der Bildung. Aber wenn auch die meisten Lehrer, Politiker, Ärzte und alle anderen Experten schon übergewichtig sind, was kann man da erwarten. Wohl bekomms
  3. #32

    Übrigens

    Die Frage ab welchem Wert des Blutzuckers Diabetes attestiert wird wurde hier gar nicht gestellt. Dabei ist das doch die Entscheidende bei solchen Studien. Senke ich z. B. den Blutzuckerwert der als Einstiegswert festgelegt wird, habe ich sofort mehr Fälle. Die Pharma Industrie hat solche Prognosen über Studien erzielt. Da wird dann der Hausarzt sofort tätig und verschreibt etwas. Die Werte sind immer gesenkt worden, was zu großen Umsatzsteigerungen, nicht aber zu besserer Gesundheit geführt hat. Im Gegenteil.
  4. #33

    ... und jetzt bitte noch die Differenzierung wo der Zustand und die Entwicklung am stärksten sind. Eher die arbeitende Bevölkerung oder die mit viel Zeit...
  5. #34

    Zitat von fancyfrog Beitrag anzeigen
    M.E. wuerde nur eine revolutionare Aenderung zu langfristig greifbaren Ergebnissen fuehren, naemlich ein komplettes Verbot von zuckerhaltigen Softdrinks sowie der Herstellung und des Verkaufs aller anderen Nahrungsmittel mit einem Zuckeranteil ueber x Prozent (ueber x kann man diskutieren - vielleicht x=10?), dito Verbot aller Fastfoodketten etc. Das ist selbstverstaendlich voellig utopisch und wird nie umgesetzt werden, wuerde aber die Bevoelkerung, zwangsweise, zu einer Ernaehrungsweise zurueckfuehren, die eher ans 19. als das 20./21. Jahrhundert erinnert, als Diabetes und Uebergewicht noch wenig verbreitet waren.
    Warum sollte sich die Gruppe der Vernunftbegabten den Konsum verbieten lassen, nur weil es Menschen gibt die zu blöd sind sich zu ernähren? Es gibt kein gesund oder ungesund (die Menge macht´s) und auch die Lebensmittel sind nicht per se schuld, sondern die Menschen die falsch konsumieren und/oder sich nicht ihres Verstandes bedienen. Mit Internet und co. sowie zahlreichen Möglichkeiten mit KK, Ärzten, usw gibt es nun auch nicht gerade eine Informationsknappheit.
    Ich gönne mir jedenfalls meine Cola und auch den RedBull on the Rocks nach meinem täglichen Halbmarathon werd´ich mir nicht extra versteuern oder gar verbieten lassen.
  6. #35

    Man darf auch süßes essen :-)

    Man darf auch süßes essen. Bewegung ist alles. Nicht immer mit dem Aufzug fahren. Viele bewegen sich einfach zu wenig. Ich esse sehr viel bewege mich aber viel, so halte ich meine Idealgewicht.
  7. #36

    Nichts Neues, nur zu wenig bekannt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zuckerkrankheit breitet sich dramatischer aus, als erwartet. Im Jahr 2030 wird es in Deutschland 1,5 Millionen mehr Diabetiker zwischen 55 und 74 Jahren geben als heute, berechnen Düsseldorfer Forscher. Viele Fälle ließen sich mit Sport und gesunder Ernährung verhindern.

    Übergewicht: Zahl der Diabetiker wächst stärker als gedacht - SPIEGEL ONLINE
    Bereits vor 20 Jahren wurde in einer Langzeitstudie, die 23000 Personen erfasste ("Nurses Health Study", USA), festgestellt:
    Im Vegleich mit "Idealgewichtigen" (BMI 20) hatten noch "Normalgewichtige" (BMI 25) ca. das 8 fache, "Adipöse" (BMI 30) das 40 fache und "stärker Adipöse" (BMI 35) das 94 fache Diabetes-mellitus-Risiko.

    Dieser starke Zusammenhang zwischen Übergewicht und Diabetes mell. ist also schon lange bekannt bzw. nicht s Neues und schlicht nicht im Bewusstsein der Allgemenheit angekommen.

    Konsequent wäre eine starke Einschränkung der Nahrungsmittel-Werbung ("Fress-Werbung") und bessere Kennzeichnung von Kalorien-reichen Nahrungsmitteln. Entsprechende Vorschriften wurden bekanntlich auf Druck der Nahrungsmittelindustrie massiv abgeschwächt (z.B. "Ampel"-Regelung).
    Also auch hier behindern Lobby-Interessen vernünftige Lösungen.
  8. #37

    Zitat von zoon.politicon Beitrag anzeigen
    Bereits vor 20 Jahren wurde in einer Langzeitstudie, die 23000 Personen erfasste ("Nurses Health Study", USA), festgestellt:
    Im Vegleich mit "Idealgewichtigen" (BMI 20) hatten noch "Normalgewichtige" (BMI 25) ca. das 8 fache, "Adipöse" (BMI 30) das 40 fache und "stärker Adipöse" (BMI 35) das 94 fache Diabetes-mellitus-Risiko.
    Bitte nicht sowas wie "BMI 21 ist Idealgewicht", schon gar nicht wenn Sie Studien aus USA nennen.
    das klingt jetzte etwas sehr schlau, aber ehrlich gesagt habe ich mich bis vorletzte Woche noch nie mit dem BMI beschäftigt und trotzdem genau hier bei SPON was entdeckt. Einfach ganz lesen.

    BMI: So berechnen Sie Ihren Body-Mass-Index - SPIEGEL ONLINE
  9. #38

    Das Foto ist eine Zumutung und eine Beleidigung

    Bin ich die einzige, die das Foto über den Artikel als Beleidigung für alle Diabetiker bzw. Dicken empfinde? Wer hat je sich so vollgestopft, eine Diätcola in der Hand gehabt, und gleichzeitig sich gewogen hat und dabei überraschend das Gewicht betrachtet? Wie kann man dicken Leute so beleidigend in Szene setzen? Wenn man weiß, wie anstrengend die meisten versuchen, ihr Gewicht in Schach zu halten. Die meisten nicht-Dicken haben häufig nur Glück, dass ihr Körper die richtigen Signale über das Hungergefühl geben, von allein mehr verbrennen, ohne dass sie einen Finger rühren. Aber Dicken werden als Vollverfresser dargestellt !!!
  10. #39

    Von nix kommt nix

    Zitat von livredor Beitrag anzeigen
    Bin ich die einzige, die das Foto über den Artikel als Beleidigung für alle Diabetiker bzw. Dicken empfinde? Wer hat je sich so vollgestopft, eine Diätcola in der Hand gehabt, und gleichzeitig sich gewogen hat und dabei überraschend das Gewicht betrachtet? Wie kann man dicken Leute so beleidigend in Szene setzen? Wenn man weiß, wie anstrengend die meisten versuchen, ihr Gewicht in Schach zu halten. Die meisten nicht-Dicken haben häufig nur Glück, dass ihr Körper die richtigen Signale über das Hungergefühl geben, von allein mehr verbrennen, ohne dass sie einen Finger rühren. Aber Dicken werden als Vollverfresser dargestellt !!!
    Wenn Sie das Foto als Beleidung sehen, dann ist da Ihr Problem. In der Praxis kenne ich viele übergewichtige Menschen, die angeblich nie was essen und von irgendwelchen außer Kontrolle geratenen Drüsen zunehmen.... Ich kann es nicht mehr hören. Ein wenig mehr Disziplin und die Erkenntnis, dass nach dem zweiten Sahnetortenstück vielleicht Schluß sein sollte, würde schon helfen.

    Immer wenn ich mich dickerene Leuten unterwegs war, habe die wesentlich mehr gegessen als ich.
    Das Übergewicht auf mangelnde Signale zu schieben ist einfach. Als ich einem Freund mal sagte, dass es mit drei Bratwürsten genug sei, ist er komplett ausgerastet. Ich bin sicher, dass Leute wie er nicht abnehmen wollen und lieber Diabetiker werden.


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