Übergewicht: Forscher berechnen den Sport-Effekt

Übergewicht liegt in den Genen - aber nur zum Teil. Eine Analyse von Daten Tausender Menschen hat jetzt ergeben, welche Wirkung körperliche Aktivität auf das Körpergewicht hat. Zwischen aktiven und trägen Menschen ergab sich ein beeindruckender Unterschied.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...714960,00.html
  1. #1

    Echt jetzt?

    Echt jetzt!? Brauchen wir für diese Erkenntnis eine Studie? Wer bezahlt sowas?
    Was kommt als nächstes? Forscher finden in einer Studie heraus, dass eine runde Form des Rades das Abrollen begünstigt?
  2. #2

    Ist da wer?

    Wie ich sehe joggen jetzt alle ein paar Runden um den Block, anstatt hier sitzend eine Antwort zu schreiben. :P
  3. #3

    Schwachsinn

    Wer braucht denn so eine Studie?

    Wenn man übergewichtig ist, hat man meistens ein Problem mit seinem Essverhalten oder ein Tipp von mir. Macht Sport...!
  4. #4

    Niedriglohn und die "1 Newtonschen Gesetze"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Übergewicht liegt in den Genen - aber nur zum Teil. Eine Analyse von Daten Tausender Menschen hat jetzt ergeben, welche Wirkung körperliche Aktivität auf das Körpergewicht hat. Zwischen aktiven und trägen Menschen ergab sich ein beeindruckender Unterschied.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...714960,00.html
    Wenn wir das dank der Wissenschaft jetzt herausgefunden haben sollten wir als nächstes vielleicht wissenschaftlich erforschen in welcher Relation Trägheit und Aktivität stehen. Sollte sich dabei das "1 Newtonsche Gesetz" als richtig erweisen, dann wäre nur noch zu klären wie man das mit den "Hartzschen Regeln" in Einklang bringt.
    Kurz gefragt: Ist ein "aktiver Lebensstil" bei Niedriglohn oder Regelsatzbezug möglich?
  5. #5

    Sport ungleich Fintnessstudio

    Zitat von Demokrator2007 Beitrag anzeigen
    Kurz gefragt: Ist ein "aktiver Lebensstil" bei Niedriglohn oder Regelsatzbezug möglich?
    Natürlich! Sport heißt ja nicht gleich teures Fitnessstudio! In unserer Umgebung gibt es gleich mehrere Laufgemeinschaften. Die meisten nehmen keinerlei Mitgliedsbeiträge. Dafür bekommt man aber ein betreutes Lauftraining über ca. 4 Monate. Wer nicht joggen darf, kann sich auch gerne der (Nordic-) Walking-Gruppe anschließen. Das ganze löst nicht nur das Bewegungsproblem, sondern bringt auch neue soziale Kontakte, denn gelaufen wir immer in der Gruppe (was auch die Motivation unglaublich fördert!).

    Und wer jetzt sagt: Was bringt mir Sport, wenn ich mir kein gesundes Essen leisten kann? Fertiggerichte sind umgerechnet teurer, als frisch eingekaufte Produkte. Zu empfehlen sind hierzu die Landfrauenrezepte.
  6. #6

    Gene sind nicht alles

    Zitat von Peet89 Beitrag anzeigen
    Wer braucht denn so eine Studie?

    Wenn man übergewichtig ist, hat man meistens ein Problem mit seinem Essverhalten oder ein Tipp von mir. Macht Sport...!
    Genau das hat die Studie doch nachgewiesen. Es gibt eine vererbte Anlage zum Übergewicht, aber man ist nicht Opfer seiner Gene - auch wenn Herr Sarrazin das meint.
  7. #7

    einfach schlechte Wissenschaft...

    Zitat von SPON
    Das Fazit: Jeder einzelne genetische Risikofaktor kann das Körpergewicht eines 1,70 Meter großen Modellmenschen um bis zu 592 Gramm steigern - wenn er einen inaktiven Lebensstil pflegt. Bei einem eher aktiven Menschen beträgt die Zunahme dagegen nur 364 Gramm. Dieser klare Unterschied zeige, dass auch bei einer ungünstigen genetischen Ausstattung Übergewicht kein Schicksal ist, schreibt das Team um Ruth Loos vom Medical Research Council im britischen Cambridge im Fachmagazin "PLoS Medicine".
    Was ist ein inaktiver Mensch? Wie ist aktiver Mensch definiert?

    Zitat von SPON
    Sie griffen dazu auf Daten von 20.430 Teilnehmern der sogenannten Epic-Norfolk-Studie zurück, in der ein Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem Krebsrisiko untersucht wird. Dabei werden auch der Body-Mass-Index (BMI, siehe Kasten links) und Lebensgewohnheiten wie etwa das Ausmaß der körperlichen Bewegung im Alltag erfasst.
    Erstens ist der BMI alles, nur nicht das Maß mit dem man Übergewicht definieren sollte, dann wäre ich regelrecht fett. Bin aber trainiert und jetzt? Ich bin jetzt aktiv und wegen meines hohen BMI fett? ROFL...

    Und zweitens: Eine Befragung zu Lebensgewohnheiten... na toll, so zuverlässig wie eine Wettervorhersage für das nächste Jahr...
  8. #8

    Warum immer dieses Wissenschaftsbashing?

    Ich verstehe nicht, warum hier ständig jede vorgestellte Studie als Schwachsinn, oder "wer finanziert denn so einen Mist" runtergemacht wird. Sicherlich ist nicht jede Untersuchung sinnvoll, aber wenn man einen existierenden Datensatz von 20000 Menschen hat, den man mal systematisch auf die Frage hin auswerten kann, welchen Einfluss sportliche Aktivität bzw. genetische Disposition auf Übergewicht hat, ist das doch toll. Mir ist das viel lieber als die diese Berge von "gefühltem Wissen" die seit Generationen breitgetreten werden und die zum Teil keiner wissenschaftlichen Betrachtung standhalten. Sicherlich ist in diesem Fall das Ergebnis, dass körperliche Aktivität einen Einfluss hat nicht erstaunlich, aber über die Quantifizierbarkeit und das Verhältnis zu anderen Einflussgrößen habe ich zumindest in der normalen Presse noch nicht gelesen.
  9. #9

    Sie brauchen offenbar so eine Studie!

    Zitat von Peet89 Beitrag anzeigen
    Wer braucht denn so eine Studie?

    Wenn man übergewichtig ist, hat man meistens ein Problem mit seinem Essverhalten oder ein Tipp von mir. Macht Sport...!
    Genau deswegen brauchen wir die Studie - Das Problem mit dem Essverhalten allein ist nicht Ursache, nur 40% des Übergewichtes lassen sich darauf zurückführen.
    60% des Übergewichts sind genetisch bedingt.