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Übergelaufener Syrischer Botschafter: "Ich kämpfe jetzt für die Revolution"
REUTERSDer syrische Botschafter im Irak hat sich von Präsident Assad losgesagt - und erklärt per Videobotschaft sein Überlaufen zu den Rebellen: Seine Loyalität gelte dem Volk, nicht einem "Diktator, der seine Leute tötet". Der Westen stellt dem Regime in Damaskus ein neues Ultimatum.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...843942,00.html
- #10 12.07.2012 08:16 von
Wow, der irakische Botschafter läuft über? Na das dürfte ja die diplomatische Stellschraube sein, die das "System Assad" zum Einstürzen bringt!!
Und dann dieser Sinneswandel - ersten 10.000 zivilen Opfer waren noch okay, aber jetzt ist es dann wirklich zu viel des Guten... äh... Schlechten, ne? - #11 12.07.2012 08:17 von
ganz schnell
der vorschlag liegt schon auf dem müllhaufen der geschichte, wie soviele andere vorschläge zu beendigung des konfliktes in syrien auch.
besonders diejenigen (meist russischen oder chinesischen) vorschläge die assad im amt lassen wollen sind ganz schnell auf diesem haufen, ebenso diejenigen (meist westlichen) die assad einen machtverzicht nahelegen.
das geht ganz schnell in diesen tagen. - #12 12.07.2012 08:19 von
Die Panzer und Artillerie, die seit Monaten in bewohnte Gebiete feuern, sind ALLES ANDERE ALS SUBTIL! Es ist ein typischer Reflex, sofort nach dem Westen zu schielen, wenn es in der arab. Welt zu Aufruhr kommt! Seltsam, dass nun gegen Herrscher, die sich seit Jahrzehnten keiner Wahl stellen, demonstriert wird - wo es doch für junge Menschen soviel Perspektive gibt! Das muss eine westl. Verschwörung sein, ink. aller Medien.
- #13 12.07.2012 08:27 von
Assads Macht ist am kippen
Avi Primor sagte bei "Hart aber fair" - Assads Macht sei nicht in Gefahr, solange seine Diplomaten nicht überlaufen!"
Nun scheint Assads Macht zu bröckeln. Der erste Diplomat sieht seine Zukunft an der Seite des Widerstands. Sollten weitere folgen, so wie bei Gaddafi, wird es eng für Assads Regime.
Dass der erste Überläufer der syrische Botschafter im IRAK ist, zeigt auch die Veränderung im Mittleren Osten - unter Saddam Hussein wäre das nicht passiert! - #14 12.07.2012 08:32 von
Horte der wahren Demokratie ?
frisch geworden:
Iran
Afghanistan
Irak
Tunesien
Libyen
Ägypten
schon immer gewesen:
Saudi Arabien
Bahrein
Kuweit, etc.
Die Liste unserer demokratischen Partner ist so lang wie die Seile, an denen die Zweifler an der Demokratie dort gehängt oder die Gruben in denen die "dortigen Terroristen" gesteinigt werden.
Natürlich immer demokratisch und nach der Sharia. - #15 12.07.2012 08:47 von
Opportunist
Ein Diplomat weiss als erstes wie die Lage Syriens ist. Es ist weder Assad noch die Rebellen, die hier entscheiden. Es ist das Kräftespiel zwischen USA, Türkei, Russland, Iran, Saudi-Arabien, Israel welches über die UN und viele andere Kanäle gespielt wird. Hier hat Fares gesehen, dass die Zeit Assads abgelaufen ist. Daher wechselt er jetzt die Seiten.
- #16 12.07.2012 08:51 von
Warum wird immer die Türkei beschuldigt???
Ich lese immer wieder, wenn es um Syrien und Rebellen geht, die Türkei unterstützt sie mit Waffen!!! Wer bitte hat den Beweis das es so ist??? Türkei hat sich sofort nach der Rebellion bereit erklärt, für die Flüchtlinge zu sorgen. Die Opposition darf in der Türkei ihre arbeit aufnehmen, ohne Angst zu haben, dass sie verfolgt und getötet werden.
Die Türkei hat nicht vergessen, dass der Hr. Assad noch vor paar Jahren die verbotene Terroristenorganisation PKK mit Waffen, Geld und Trainingscamp unterstützte.... - #17 12.07.2012 09:00 von
Besser spät als gar nicht. Und: Ich denke dass der irakische Botschafter am wenigsten Schuld an der Ermordung von Zivilisten beteiligt ist. Warum sollte er nicht die Seiten wechseln dürfen? Wenn die Kritik darauf abzielt, dass er das zu spät tut, dann versetzen sie sich doch mal in den Mann. Würden sie wegen ein paar youtube-Videos nach 1 Woche oder 1 Monat ihren (bestimmt nicht schlechtbezahlten) Job aufgeben, und ihrer Frau und Kindern damit auf die Füsse treten? Der Mann sitzt in Irak, und geht nicht jeden Tag in Homs Kaffee trinken. Ein wenig Reflektion und Nachdenken hat noch Niemandem geschadet.
- #18 12.07.2012 09:24 von
Sieht schlecht aus für Assad
Die Entwicklung ist eindeutig. Assads Macht errodiert und die Geschehnisse ähneln mehr und mehr denen in Libyen kurz vor Gadaffis Fall. Auch die Tatsache, dass die Russen ganz langsam auf Distanz zu Assad gehen, deutet darauf hin, dass selbst sie nicht mehr sicher sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Assad wieder zurück drängen kann. Bestenfalls kann er sich noch eine Weile in Damaskus halten, aber nicht auf Dauer. Höchstens 1 bis 2 Jahre und dann brennt auch das Zentrum von Damaskus und Assad rennt Ben-Ali-mäßig um sein Leben, vergräbt sich Sadam-mäßig ein oder wird Gadaffi-mäßig gelyncht. Egal wie, er hat schon jetzt verloren. Die einzige Frage ist, inwiefern in diesen Strudel auch der Libanon reingerissen wird. Die ersten Gefechte sind auch dort zu vermelden. Ein von Sunniten geführtes Syrien würde die Hizbullah im Libanon in arger Bedrängnis bringen.
- #19 12.07.2012 09:26 von
Unsinn
einer von hunderten welchselt die seiten, nach 1,5 jahren, mehr beweis braucht es nicht das eine klare mehrheit zu assad steht.
übrigens, unter assad gab und gibt es in syrien religionsfreiheit und minderheitenschutz.
sollten die sog. rebellen, mehrheitlich bestehend aus salafisten, islamisten und al quaida terroristen, an die macht kommen, wird es massenmorde und vertreibungen an christen, alawiten und schiiten geben, so sicher wie das amen in der kirche.
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