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Überforderte Sicherheitsfirma: Marines sollen Taschen von Olympia-Fans kontrollieren

REUTERSPeinliches Eingeständnis in letzter Minute: Die private Sicherheitsfirma G4S hat nicht genug Einsatzkräfte, um das Londoner Olympiagelände zu bewachen. Nun müssen britische Marines ihren Urlaub abbrechen und als Taschenkontrolleure einspringen - die Soldaten finden das "erniedrigend".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...844032,00.html
  1. #1

    Es sei auch "erniedrigend", wenn kriegserfahrene Marines gewöhnliche Sicherheitskontrollen durchführen müssten, sagte ein Offizier dem "Daily Telegraph".
    Naja, vielleicht hat ja der Eine oder Ander Glück und es bietet sich die Möglichkeit, jemanden zu töten.

    Aber im Ernst, was soll das? Hier geht es um die Sicherheit der Zuschauer und Teilnehmer auf einer großen internationalen Veranstaltung, und die Herren Soldaten sich sich dafür zu fein? Dabei dient das doch auch im weitesten Sinne dem Schutz des Vaterlandes...
  2. #2

    Ja, man könnte ja, um dem Ego der Herren Soldaten zu helfen

    Zitat von c.PAF Beitrag anzeigen
    Naja, vielleicht hat ja der Eine oder Ander Glück und es bietet sich die Möglichkeit, jemanden zu töten.

    Aber im Ernst, was soll das? Hier geht es um die Sicherheit der Zuschauer und Teilnehmer auf einer großen internationalen Veranstaltung, und die Herren Soldaten sich sich dafür zu fein? Dabei dient das doch auch im weitesten Sinne dem Schutz des Vaterlandes...
    jeden 10 erschießen lassen.
    Aber nur Nicht-EU-Bürger.
    Sonst schreit noch einer wegen des Vertrages von Lissbaon und vorziehen desselben.
  3. #3

    300Mio

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Peinliches Eingeständnis in letzter Minute: Die private Sicherheitsfirma G4S hat nicht genug Einsatzkräfte, um das Londoner Olympiagelände zu bewachen. Nun müssen britische Marines ihren Urlaub abbrechen und als Taschenkontrolleure einspringen - die Soldaten finden das "erniedrigend".

    Olympische Spiele in London: Marines sollen Taschen kontrollieren - SPIEGEL ONLINE
    300Mio für ca 4 wochen?...wow...das sind ja bei 10tausend Kräften bei der firma ca 30tausend pfund pro Person....bei sagen wir mal 250 stunden in dem monat, man muss schon überstunden einplanen...sind das 120 euro die stunde....
    oder sollen wir mal seriös rechnen? schon wieder so ein total überzogener deal....

    rechnen wir mal mit 11pfund netto die stunde....dann zahlt die firma ca 28mio Pfund für 250Stunden/im Monat

    und wenn sie noch gesonderte ausgaben von sagen wir mal 50 Mio für technik und Besonderen schutz(hochrangige Personen haben nen eigen Personenschutz,der aber nichts mit der hier behandelten firma zutun hat)bleiben immer noch ca 220 Mio Pfund! über....
    mhhh mir scheint das ein wenig Übertrieben....
  4. #4

    Ich bin gespannt zu was für Problemen es bei den Olympischen Spielen kommen wird, wenn die privaten Sicherheitskräfte an die Grenzen ihrer Psyche und Kraft bei potentiellen Gefahrensituationen gehen müssen.

    Es ist einfach erschreckend wie gleichgültig die Bevölkerung mit dem Outsourcing von elementaren staatlichen Aufgaben umgeht. Schlussendlich muss wieder Staat einspringen und wahrscheinlich wird es im Endeffekt deutlich teurer als bei Eigenleistung...
  5. #5

    und da heißt es immer, wie zum Beispiel bei der F1 in Bahrain oder der UEFA-EM in der Ukraine: "Sport hat nichts mit Politik zu tun".
    Achja?
  6. #6

    Demnächst kommt ein Minister und sagt sowas wie:"Die Freiheit Grossbritanniens wird auch in London verteidigt"...oder so...
  7. #7

    Erniedrigung?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Peinliches Eingeständnis in letzter Minute: Die private Sicherheitsfirma G4S hat nicht genug Einsatzkräfte, um das Londoner Olympiagelände zu bewachen. Nun müssen britische Marines ihren Urlaub abbrechen und als Taschenkontrolleure einspringen - die Soldaten finden das "erniedrigend".

    Olympische Spiele in London: Marines sollen Taschen kontrollieren - SPIEGEL ONLINE
    Ich bin zur Zeit mehrmals die Woche im Olympia Stadion und hatte am Dienstag die Gelegenheit mit einigen der dort "stationierten" Soldaten zu sprechen.
    Die haben mir einhellig versichert, dass dies eine ihrer angenehmsten Aufgaben sei. Sie meinten lediglich dass "der Regen etwas viel" sei. Der Regenkommentar ist für mich auch vollkommen nachvollziehbar, da es zeitweise so schüttet, dass man keine 10 Meter weit mehr sieht.
    Diese Soldaten verrichten ihre Aufgaben freundlicher und profesioneller als der Personal von G4S.
  8. #8

    optional

    @c.PAF Nur weil ein Schwachkopf von Offizier sowas behauptet, muss es noch lange nicht stimmen. Soldaten sind nunmal dafür ausgebildet und werden dafür bezahlt. Sogar bei der WM 2006 in D war die BW vertreten
  9. #9

    Grenzen der Psyche?

    Zitat von thinkrice Beitrag anzeigen
    Ich bin gespannt zu was für Problemen es bei den Olympischen Spielen kommen wird, wenn die privaten Sicherheitskräfte an die Grenzen ihrer Psyche und Kraft bei potentiellen Gefahrensituationen gehen müssen...
    Achso, das ist ja spannend. Liegen denn die "Grenzen der Psyche und Kraft" bei privaten Sicherheitskräften woanders als bei staatlichen Sicherheitskräften?

    Soll das heißen, dass Beamte weniger leistungsfähig sind als Privatangestellte, siehe Blackwater? Oder sind sie leistungsfähiger, weil sie in ihrem Arbeitsalltag ständig an die Grenzen gehen müssen?

    Fragen über Fragen... :-)


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