CorbisEine Managerin für alles: Immer mehr Frauen leiden unter der Doppelbelastung von Beruf und Familie. Die Zahl psychisch kranker Mütter nimmt nach Angaben des Müttergenesungswerks drastisch zu - doch die Krankenkassen lehnen häufig Mutter-Kind-Kuren ab.
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...843614,00.html
Ok bei alleinerziehenden Müttern ist das sicherlich schwierig aber viele Mütter würden sich ja schon einen Gefallen tun, wenn Sie den Vätern ein bisschen mehr Vertrauen entgegenbringen würden und ihnen mal die Arbeit überlassen.
Es gibt ja Männer wie wollen und können aber nicht dürfen.
Großeltern, Geschwister oder Freunde gibts ja auch noch.
Viele Mütter sind aber von sich aus überzeugt, dass nur sie allein gut für ihr Kind sorgen können und laden sich die Belastung selbst auf.
Das muss ja nicht mal negativ gemeint sein aber es führt eben auch zu Entwicklungen wie sie hier beschrieben werden.
Natürlich gibts genug Fälle in denen sie mit der Aufgabe allein gelassen werden aber in manchen Fällen kann man sich eben auch schon mal selbst helfen.
Ich passe z.B. seit Anfang des Jahres ca. ein- oder zweimal im Monat auf meinen kleinen Neffen auf.
Dann kann Mutter zusammen mit Vater mal nen Tag für sich haben.
Ich glaube zwar, dass beim ersten Mal Mutter die Nerven glühender hatte als ich aber mitlerweile geht das wunderbar.
Eine Kollegin von mir ist aber fast hysterisch geworden als sie gehört hat wie die Frau doch ihr Kind regelmäßg "alleine" lässt. ;)
Es ist immer wieder schön zu sehen, wie über die Mütter geredet wird und was man für sie tun kann.
Dieses ist auch in keiner Weise an zu zweifeln, aber was ich einmal zum Nachdenken geben möchte ist, wo die Väter sind.
Warum werden die Väter nicht mehr in die Pflicht genommen? Wenn wir Väter mehr für unsere Kinder einstünden, gäbe es auch mehr Firmen, die Möglichkeiten schaffen und somit würde zwangsläufig eine Entlastung der Mütter einher gehen.
Weiterhin würden die Kinder wieder einen Zugang zur männlichen Erziehung haben!
Ich für meinen Teil kenne den Teil der kranken Mutter aus eigener Erfahrung, den fehlenden Vater und auch die Nachteile als Vater, der für sein Kind da sein möchte.
Mein Tipp an die Frauen: Tretet der Krankenkasse auf die Füße und holt Euch die Euch zustehenden Hilfen!
Zusätzlich tretet Euren Männern auf die Füße, dass sie sich endlich mal gerade machen und auch für die Familie einstehen.
Und den Männern sei gesagt: Seid für Eure Kinder da, steht Euren Mann bei den Kids und fordert von den Arbeitgebern ( und auch von den Müttern ), dass Ihr Euren Teil der Erziehung wahrnehmen könnt!
Ein fröhliches Diskutieren noch...
Gruß Helge
"Zahl psychisch kranker Mütter steigt"
... wenn ich manchmal so durch Hamburg laufe, möchte ich erwidern:
"Die Zahl psychisch kranker Jugendlicher ebenfalls!"
Und überhaupt:
Ist nicht die gesamte Gesellschaft inzwischen mehr als nur psychisch krank?
Was hier so im Lande - egal in welcher "Schicht" oder "Beruf" - passiert lässt sich doch nicht mehr anders erklären!
Alle ab in die Anstalt, besser eher früher als später!
Oder Deutschland ist längst eine und alle - außer D selbst - wissen es!
Das würde auch eine GANZE MENGE erklären! :D
Wenn die Mütter psychisch krank sind, ist es für eine Mutter Kind Kur bereits zu spät. In den genehmigten 3 Wochen kann keine Depression geheilt werden. Die Kur ist eine Maßnahme zu Verhinderung von Erkrankungen, hat sich aber durch die Kassen in eine Rehabilitation von Erkrankten gewandelt. Da ist viel falsch gelaufen.
Die Frage ist doch ehr, wie es um die Qualität der Informationen steht. Die Hauptquelle ist einer Vertreterin einer Instition, deren Angebot nicht mehr so stark nachgefragt wird. Gut plazierte Werbung in eigener Sache kann man da nur sagen.
Schweinerei, gerade weil die Mütter im Beruf doch einzahlen unterdessen bei Rollenaufteilungen, der oder diejenige welche/r Kinder versorgt in der Familienversicherung ist. Allerdings ist dies ein Hinweis, dass die Familienpolitik auf den Prüfstand gehört, Ehegattensplitting weg und Splitting für Paare mit Kindern her, Anerkennung der Kindererziehungszeiten und Arbeitsplatzgarantie nach der Kindererziehungszeit mindestens je Partner 2 Kinderjahre x Anzahl der Kinder - Überschneidungszeit. Zudem erhöhtes Bafögeintrittsalter für Kindererziehungszeit. Zu @yestoertchen klar und Betreuungsgeld und Kitaplätze gehört zum Thema, allerdings weder unter pro oder contra, nicht alle familiären Situationen, Belastungsfaktoren usw. sind gleich. Im Übrigen kann man getrost davon ausgehen, dass alleinerziehende Mütter besonders belastet sind weshalb Familienhilfen und vor allem Familienhelfer versuchen sollten Familien helfen sollten, sich zu erhalten und zu einen besseren Partnerschaft zu finden. Leider ist die Situation hausgemacht, denn Frau und Mutter ist bei mehreren Kindern nun mal ein Vollzeitjob, Aufgabe der Gesellschaft ist dies in jeder Hinsicht anzuerkennen und zu vergüten!!!
Uns geht's zu gut.
Das merkt man daran, wie sehr gejammert wird.
Wir haben einen Lebensstandard wie kaum ein anderes Volk,
und in Ermangelung anderer Probleme werden jetzt
"Burnout" und Depression zu Volkskrankheiten.
He, das Leben ist eines der schwersten, gewöhnt euch dran!
Oder fragt mal eure Großmütter, die wissen vielleicht noch, was schwere Zeiten sind.
(Anmerkung der Pharmaindustrie: Oder schluckt eine Pille!)
Und wie so oft bei solchen Themen interessieren die Väter mal wieder so gar nicht....