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Überfall vor einer Disco: Kölner Hooligans brechen Leverkusens Kadlec die Nase

DPASie warteten vor einer Disco, dann schlugen sie zu: Zwei Kölner Hooligans haben Michael Kadlec vom Erzrivalen Bayer Leverkusen überfallen und ihm das Nasenbein gebrochen. Es ist nicht das erste Mal, dass FC-Fans mit Gewalttaten für Aufsehen sorgen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...829032,00.html
  1. #30

    Handball?

    Zitat von Plasmabruzzler Beitrag anzeigen
    Wir reden hier aber von Sportveranstaltungen in Deutschland. Selbst bei Jugendfußball gibt es nicht nur auf dem Platz etwas auf die Knochen, während beim Handball (zum Beispiel) weniger Pöbel unterwegs ist.
    So ein Wattebällchensport wie Handball ist natürlich auch weniger spannend. Das ist ja eher was für kleine Mädchen. Da gibts dann logischerweise auch weniger Spannungen zwischen den Fans.
  2. #31

    ES wurde ja schon erwähnt. Ein Krimineller läuft mit FC-Schal rum und verprügelt andere. Er kommt in die Express und den Spiegel und zwar als gewaltbereiter "Fan", Ultra, Hool o.ä. Bei anderen "Fans" wird die Aktion als "vom FC" bewertet und harmlose Fans bekommen dann eins auf die Fresse weil die Kölner ja alle asozial sind. Es ist so das der Fussball von Schlägern/Rechtsextremen für ihre "Freizeitgestaltung Fresse hauen" missbraucht wird.Gefragt ist zweierlei
    erstens:hoher Fahndungsdruck auf die Kriminellen im Fussballnahen Milieu- zweitens : diese Leute nicht zum Fan adeln sondern als hundsgewöhnliche Schläger ihrer Strafe zuführen.Hab´mich nicht getraut gegen Gladbach die Kinder mitzunehmen-soweit ist es schon.Die bescheuerten"asoziale Kölner" Posts sind wohl von den Leuten die wollen das alles so bleibt damit sie sich nach dem Spiel zu Keilereien treffen können.Alles sehr eklig hat aber nix mit dem ersten Fussballclub Köln zu tun.
    Gute Besserung an Kadlec.
  3. #32

    Zitat von Plasmabruzzler Beitrag anzeigen
    Wir reden hier aber von Sportveranstaltungen in Deutschland. Selbst bei Jugendfußball gibt es nicht nur auf dem Platz etwas auf die Knochen, während beim Handball (zum Beispiel) weniger Pöbel unterwegs ist.
    Meine Tochter hat mal als Kind einige Zeit Handball im Verein gespielt.
    Was da in den Hallen auf Seiten der Eltern abging war hochgradig peinlich und den Kindern gegenüber nicht zu verantworten.

    Kommen Sie mir nicht mit diesen romantischen Vergleichen, sie stimmen einfach nicht.

    Natürlich, je mehr Menschen auf einem Haufen sind, je größer die Emotionen desto wilder und undisziplinierter das Verhalten.
    Handball berührt in diesem Land halt niemanden, wer soll da also auffallen?
    80.000 tausend Menschen gehen in Dortmund zu jedem Heimspiel, quasi eine Kleinstadt im Ausnahmezustand, das sind mehr als ein erstklassiger Handballverein im Jahr hat, viele andere Teams brauchen dafür Jahre
  4. #33

    Zitat von dhanz Beitrag anzeigen
    Nichts.
    Die Täter, die dem Leverkusener Kadlec das Nasenbein gebrochen hatten, sind bereits mit 4 Jahren Stadionverbot belegt und gehören zu den Gewalttätern Sport.
    Hier hilft m.E. nur konsequentes und rigoroses Eingreifen von Polizei und Justiz. Auch sollte man diese Kriminellen nicht immer als 'Fans' von irgendwelchen Vereinen bezeichnen.
    Das Problem besteht darin, dass die Justiz das Rad neu erfinden will. Man ändert die Systeme der Gerechtigkeit und bestraft nicht mehr Täter, sondern Opfer.

    Der Spruch, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Da gibt es Strafen, die beim Empfänger als Lob und Belohnung ankommen. Recht als Spiel von Richtern und Staatsanwälten. Die Opfer interessieren nicht mehr.

    Zum Beispiel gab es mal Vorbeugehaft, das war unter den Nazis und wurde nicht betrieben um Recht zu sprechen, da das Missbraucht wurde und willkürlich angewandt wurde. Das wurde dann abgeschafft und daraus wurde, dass quasi ein Aufnehmender Beamter länger auf dem Revier war, als ein Täter. Die Vorstellung, dass ein Täter zwar eine Körperverletzung begangen hat, aber dafür einen Tag in U-Haft sitzt, ist so ungeheuerlich, dass man den Täter am liebsten noch nicht mal nach seinem Namen fragt.

    Ein Rauflustiger Schläger könnte ja seinen Job verlieren, wenn er bis zur Klärung eines Tathergangs in Haft bleibt, was z.B. keine Rolle spielt, wenn ein Opfer 8 Tage im KH liegt, sowas nennt man eben übliches Risiko.

    PS: ich bin ja mal gespannt, wann dieser Beitrag gelöscht wird. Opfer sind für den SpOn nicht so wichtig.

    MfG. Rainer
  5. #34

    Eltern halt

    Zitat von fussball11 Beitrag anzeigen
    Meine Tochter hat mal als Kind einige Zeit Handball im Verein gespielt.
    Was da in den Hallen auf Seiten der Eltern abging war hochgradig peinlich und den Kindern gegenüber nicht zu verantworten.
    Also ehrlich gesagt sind "engagierte Eltern" bei allen Sportarten gleich. Machen sie mal bein em Jugendfechtturnier den Kampfrichter, da ist es das gleiche.
  6. #35

    Mal nicht so arrogant

    Zitat von fussball11 Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht, ist ja auch keiner da.
    Wenn lediglich ein T5 als Fanbus vom Gästeteam erscheint und der nicht einmal voll ist, wird es immer ein ruhiger Nachmittag.
    kommen sie mal im Trikot des THW Kiel nach Flensburg. Im Vergleich dazu habe ich im HSV trikot in eigentlich allen Bundesligastadien einen lockeren Tag gehabt
  7. #36

    Im Stadion

    Zitat von Plasmabruzzler Beitrag anzeigen
    Wir reden hier aber von Sportveranstaltungen in Deutschland. Selbst bei Jugendfußball gibt es nicht nur auf dem Platz etwas auf die Knochen, während beim Handball (zum Beispiel) weniger Pöbel unterwegs ist.

    Solange die Fußball-Vereine bei Spielen nur Polizei anfordern und selber nicht bis wenig zahlen müssen, solange werden die Vereine auch tolerieren, dass nicht nur Fans im Stadion sind, sondern auch der krawallbereite Mob.
    Trifft man idR den Ordnungsdienst des Gastgebenden Vereins. Schlägereien etc. passieren fast immer ausserhalb des Stadions, wo ein Verein absolut keine Möglichkeiten hat etwas zu regulieren
  8. #37

    Lernen sie mal

    Zitat von linus40 Beitrag anzeigen
    Auch bei so emotionsgeladenen Sportarten wie Handball oder Basketball läuft nicht so ein Pack herum, wie beim Fussball!
    die Flensburger Ultras im Handball kennen, am besten im THW Trikot...
  9. #38

    Dr.

    Zitat von yolanthe85 Beitrag anzeigen
    Wie hieß es einmal auf DLF?
    "Es ist nicht die Crème de la Crème der Gesellschaft, die ins Stadion geht."
    BMW wurde mal gefragt warum sie keine Werbung im Stadion machen. Deren Antwort: "Diese Leute wollen wir nicht haben."

    Der ganze Fußballsport dient dazu unsere Gesellschaft vor dem Pöbel zu schützen weil dieser die Aggressionen im Stadion statt auf der Straße abbauen kann. Wer es nicht glaubt, der soll sich mal die Anzahl der Ordnungshüter bei der F1, DTM oder beim Pferdesport anschauen und mit der beim Fußball vergleichen. Welcher Menschenschlag geht also ins Stadion? Der Mob! :-D
    Da ist Sie wieder, "Fußballexpertin, Hobbypsychologin sowie Sozialwissenschaftlerin Yolanthe85"!

    Immer wieder schön wie Sie mit ihrer "Schubladendenke" die Welt erklären. Nur gut, dass selbst mein 8-jähriger Neffe weiß, dass die Welt komplexer ist.
  10. #39

    Dr.

    Zitat von yolanthe85 Beitrag anzeigen
    Klar, die wollen sich ja von der "wilden Horde" da unten abschirmen falls es losgeht!

    Es kann doch kein Zufall sein, dass andere sportliche Großveranstaltungen erheblich friedlicher verlaufen als der "Vollkontakt"(<= LOL!)-Fußball. Wie ist es den beim Boxen? Ausschreitungen? Nööö!
    Ne ist klar... Der Chisora und Heye wollten nur kuscheln... da kann einem das Bierglas schonmal ins Gesicht ausrutschen. Kennen Sie das Video Boxstall mit Manager vs. Ordner nach dem Kampf? Ja? Nein?


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