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Überfall vor einer Disco: Kölner Hooligans brechen Leverkusens Kadlec die Nase

DPASie warteten vor einer Disco, dann schlugen sie zu: Zwei Kölner Hooligans haben Michael Kadlec vom Erzrivalen Bayer Leverkusen überfallen und ihm das Nasenbein gebrochen. Es ist nicht das erste Mal, dass FC-Fans mit Gewalttaten für Aufsehen sorgen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...829032,00.html
  1. #20

    Zitat von yolanthe85 Beitrag anzeigen
    Klar, die wollen sich ja von der "wilden Horde" da unten abschirmen falls es losgeht!

    Es kann doch kein Zufall sein, dass andere sportliche Großveranstaltungen erheblich friedlicher verlaufen als der "Vollkontakt"(<= LOL!)-Fußball. Wie ist es den beim Boxen? Ausschreitungen? Nööö! Ebenfalls gut zu sehen war es früher als Schumacher noch grün war: Die Roten und die Grünen saßen da gemeinsam gemischt auf einer Tribüne. Fuhr Michael vorbei, haben die Grünen gejubelt. Für ein Ferrari vorbei, haben die Roten gejubelt. Alles friedlich und kaum Sicherheitspersonal. Und selbst wenn mal der einer den anderen von der Straße gedrängt hat, so sind sich die Fans dennoch nicht an die Gurgel gegangen. Fußballfans hingegen fangen schon auf dem Weg zum Stadion an zu randalieren. Man blicke nur auf die Fangruppen an Hauptbahnhöfen wenn wieder ein Sonderzug angekommen ist. Anhand des Müll und der Schäden sieht man immer sehr deutlich welchen Weg sie gegangen sind. Das alles ist nur beim Fußball der Fall. Einfach mal die Augen öffnen! Ihr könnt es euch bei aller Mühe nicht schön reden ;-)
    Ach gääähn, jau, Fussballfans sind prügelnde Assis. F1 Fans sind rasende Assis, die auf der Straße gerne mal Schumi spielen und sich einen feuchten Dreck um andere Straßenverkehrsteilnehmer wie alte Leute oder Familien kümmern. Teilweise brüsten die sich dann damit, auf die Regeln zu pfeiffen und somit das Leben anderer zu gefährden, weil Sie dadurch 2 Minuten pro Tag einsparen. Die Strafe wird dabei in die Unterhaltkosten des Autos mit eingerechnet - das Leben anderer komischerweise nicht. Widerlich! Und Boxfans? Sind eh alles Zuhälter oder aus dem Millieu. So jetzt haben wir alle unsere Vorurteile gepflegt.
  2. #21

    Zitat von linus40 Beitrag anzeigen
    Auch bei so emotionsgeladenen Sportarten wie Handball oder Basketball läuft nicht so ein Pack herum, wie beim Fussball!
    Gott, wohl noch nie nen BBall Spiel auf dem Balkan oder Griechenland gesehen, oder? Auch Handballspiele gegen Kroatien sind ein Klassiker - geschweige denn Handballspiele in der Provinz.
  3. #22

    Zitat von linus40 Beitrag anzeigen
    Auch bei so emotionsgeladenen Sportarten wie Handball oder Basketball läuft nicht so ein Pack herum, wie beim Fussball!
    Natürlich nicht, ist ja auch keiner da.
    Wenn lediglich ein T5 als Fanbus vom Gästeteam erscheint und der nicht einmal voll ist, wird es immer ein ruhiger Nachmittag.
  4. #23

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Hat die gegnerische Mannschaft glücklich gewonnen, dann darf man durchaus leicht gefrustet nach Hause gehen.

    .
    Na, da bin ich aber froh.
    Ich dachte schon ich müsste mich für den Gegner freuen..
  5. #24

    Zitat von yolanthe85 Beitrag anzeigen
    Fuhr Michael vorbei, haben die Grünen gejubelt. Für ein Ferrari vorbei, haben die Roten gejubelt.
    Was man hier nicht alles erfährt, ist ja toll.

    Bei uns jubeln die Gelben wenn Dortmund führt und die Roten wenn Bayern führt.
  6. #25

    Sanktionen und Konsequenzen

    Allgemein sind die Vorurteile die hier kursieren echt haarsträubend. Da hier aber mehrfach schon die Frage gestellt wurde, warum grade Fussball. Nun es ist der beliebteste Sport. Wäre Hallenhalma die top Sportart in Deutschland würden die Leute die jetzt beim Fussball Krawall machen, eben dort Krawall machen.

    Zumindest diem eisten wie ich schätze. Im Fussball wird das halt noch begünstigt, man ist in einer Gruppe man fühlt sich stark, man ist relativ anonym in der Menga. Teilweise sind die Straftaten im Stadion ja komplett organisiert, mit verstecken hinter Fahnen, mit Umziehen und Vermummung.

    So langsam bewegt sich das aber in eine Richtung wo man dringend eingreifen muss, auch im sinne des Fussballs.
    Und wenn man sieht wie in letzter Zeit versuche situationen zu entschärfen von den Fangruppen torpediert werden (Überlassung von Eintrittskarten, Organisation von demos, etc) wären BFL und DFB sehr gut beraten zu zeigen wer der Herr im Hause ist.

    In meinen augen muss in den ganzen Laden Bundesliga erstmal ruhe reingebracht werden. Das heisst:
    Vollpersonalisierte Tickets inkl. Passbild
    Videovollüberwachung im Stadion
    Abschaffung der Stehplätze
    Alkohol und Rauchverbot in den Stadien

    Da allerdings die meisten Straftaten im Stadion getarnt werden, Vermummungsverbot. Vermummen sich Leute, sofort den ganzen Block räumen, das passiert maximal einmal danach greift eh die Selbstreinigung der Fans.

    Sollte es Fehlverhalten und Strafzahlungen geben diese Voll auf den Übeltäter umlegen.

    Das müsste eigentlich reichen um Fussball wieder sauber zu bekommen. Und nein die Stimmung wäre weiterhin gut in den Stadien und die Stadien wären voll. Englische Verhältnisse finde ich sehr angenehm.

    Jetzt zu Köln direkt, was bin ich froh wenn der Verein absteigt. Die Fans fallen die ganze Spielzeit über schon durch Eskapaden auf, seien es Fäkalienwürfe, spielerbedrohungen, Steinwürfe auf abgedrängt Fanbusse etc.

    Das jetzt Köln Anhänger einen Spieler schlagen ist allerdings eine ganz neue Qualität
  7. #26

    Zitat von hhismanic Beitrag anzeigen
    Was spricht eigentlich dagegen, Straftätern ein Stadionverbot zu erteilen?
    Nichts.
    Die Täter, die dem Leverkusener Kadlec das Nasenbein gebrochen hatten, sind bereits mit 4 Jahren Stadionverbot belegt und gehören zu den Gewalttätern Sport.
    Hier hilft m.E. nur konsequentes und rigoroses Eingreifen von Polizei und Justiz. Auch sollte man diese Kriminellen nicht immer als 'Fans' von irgendwelchen Vereinen bezeichnen.
  8. #27

    Zitat von stoneg Beitrag anzeigen
    Gott, wohl noch nie nen BBall Spiel auf dem Balkan oder Griechenland gesehen, oder? Auch Handballspiele gegen Kroatien sind ein Klassiker - geschweige denn Handballspiele in der Provinz.
    Wir reden hier aber von Sportveranstaltungen in Deutschland. Selbst bei Jugendfußball gibt es nicht nur auf dem Platz etwas auf die Knochen, während beim Handball (zum Beispiel) weniger Pöbel unterwegs ist.

    Solange die Fußball-Vereine bei Spielen nur Polizei anfordern und selber nicht bis wenig zahlen müssen, solange werden die Vereine auch tolerieren, dass nicht nur Fans im Stadion sind, sondern auch der krawallbereite Mob.
  9. #28

    Der Spiegel berichtete vor ein paar Jahren, dass erst die Fertigkeit zu Werfen, die Evolution hin zur Menschwerdung ermöglicht hat, und das einschließlich der Sprachbildung. Ergo ist Fussball ein evolutionärer Rückschritt, was die Fans in de Stadien immer wider aufs Neue beweisen.
  10. #29

    Zitat von Rubeanus Beitrag anzeigen
    Das ist eigentlich ziemlich traurig, denn idealerweise sollte ein Fußballspiel etwas sein, das man mit der ganzen Familie besuchen kann.

    Es ist auch nicht nachzuvollziehen, warum die Vereine die "Ultras" so behandeln, als seien diese die Gralshüter einer authentischen Fußballkultur und dass ohne sie die Stadien öde wie ein Friedhof wären.

    Unter dem Strich dürften die Vereine damit nicht wenige Zuschauer vergraulen.
    Familie.... - der Familienblock im Stadion des regionalen Bundesligavereins der Metropolregion, wo ich wohne, liegt direkt neben dem Fanblock der jew. gegnerischen Mannschaft. Dort flogen schon mal Feuerwerkskörper in den Familienblock nebst Bierdusche - es war ein Relegationsspiel, das war das letzte mal, dass ich dort im Stadion war.


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