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Überfall in Äthiopien: Zwei Deutsche unter toten Touristen
Bei dem Überfall auf eine Touristengruppe in Äthiopien sind fünf Menschen getötet worden - darunter zwei Deutsche. Zwei weitere Bundesbürger wurden entführt. Möglicherweise war die Reisegruppe deutlich größer als bislang bekannt.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...809787,00.html
- #20 18.01.2012 13:02 von
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Da haben Sie Recht. Einer meiner Arbeitskollegen ist mit einer Äthioperin verheiratet und ist erst kürzlich nach einem 4wöchigem Familienbesuch zurück gekommen.
Abgesehen von einigen Gegenden ist das Land wirklich (relativ) sicher. Wer sich trotz Warnungen des auswärtigen Amtes in die Grenzregionen begibt, dem ist nicht mehr zu helfen. - #21 18.01.2012 13:06 von
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Selbstverständlich nicht.
Mir ging es in meinem Posting auch darum dass es nicht unbedingt ein deutscher/europäischer Reiseveranstalter gewesen sein muss der diesen Trip angeboten hat (was ich mir nur schwerlich vorstellen kann).
Aus dem Posting des Foristen dem ich geantwortet habe konnte man so etwas evtl. herauslesen. - #22 18.01.2012 13:30 von
Wo manche Leute ihr Geld ausgeben!
Man muss sich nur immer wieder wundern, wo manche Leute ihr Geld ausgeben und sich über alle Warnungen hinweg setzen. Aber auch manchen Reiseverantaltern, die Reisen in solche unsicheren Gebiete anbieten, geht es wahrscheinlich nur ums Geld. Sie können doch für ihre Kunden keinerlei Sicherheiten garantieren.
Leider können die toten Touristen jetzt daraus keine Lehren mehr für sich ziehen. - #23 18.01.2012 13:30 von
Ich kann Ihnen mitteilen, dass sich Reiseveranstalter, die dort Touren anbieten sich sehr wohl einen Kopf machen, mit wem und, wo sie solche Reisen machen. Und eines gleich zuvor: Keiner wird damit "reich". Vielleicht verstehen Sie nicht die Faszination von Natur, Vulkanen und fremden Ländern, um die Motivation von Reisenden zu verstehen. Ein Rest-Risiko besteht überall. Oder sind jetzt z.B. Kreuzfahrten durchweg "lebensgefährlich"? Und die Leute in Äthiopien gehören zu den ärmsten der Welt - sollen wir sie hängen lassen? Tourismus ist für diese Länder überlebenswichtig. Hätten wir Europäer in unserer Geschichte (und jetzt!) dafür gesorgt, dass es keine Kolonien und dass es fairen Handel gäbe, dann hätte Afrika nicht all diese Probleme.
Wir verwöhnten Konsumenten der "westlichen Welt" haben eine Verantwortung gegenüber Afrika. - #24 18.01.2012 13:41 von
Ich glaube Sie sollten Ihre "Kenntnis" über andere Länder mal etwas aufbessern. Die Menschen sind nicht überall am verhungern... Zum Irak, ich war selbst vor einem Monat 10 Tage lang im Irak und bin begeistert. Die Leute sind unglaublich freundlich und ich hab mich kein einziges mal unsicher gefühlt. Und ich war nicht in irgendwelchen gesicherten Zonen oder so, sondern bin als Backpacker mit öffentlichen Verkehrsmitteln usw. herumgereist und hab in günstigen Unterkünften gelebt (kann mir als Student sowieso nicht mehr leisten^^).
Ich finds auch gut wenn Touristen in ärmere Länder wie Äthiopien usw. reisen, dadurch wird ja auch Geld ins Land gebracht! Und das man sofort ausgeraubt oder wegen "Turnschuhen" umgebracht wird :D kann ja auch nur von einer Person kommen, die sich wohl noch nie außerhalb der Westlichen Länder aufgehalten hat... - #25 18.01.2012 13:42 von
- #26 18.01.2012 13:45 von
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Ich habe gerade mit meinem Arbeitskollegen gesprochen (der mit einer Äthopierin verheiratet ist), Ausflüge in die Grenzregion kann man bei diversen inländischen Anbietern buchen.
Zumindest in seinem Hotel gab es keinen europäischen Reiseveranstalter der dieses angeboten hat.
Dürfte im Schadensfall auch ziemlich teuer für den (europäischen) Veranstalter werden. - #27 18.01.2012 14:13 von
Wer nicht weiß, wovon er spricht...
... sollte besser den Mund halten!
Meine Frau und ich sind erst am Samstag aus Äthiopien zurückgekehrt. Die pauschale Aussage, es sei ein unsicheres Land und man werde bereits wegen ein paar Turnschuhen sofort ausgeraubt und getötet, ist keinesfalls haltbar. Das Land ist sicherlich eines der ärmsten, aber auch eines der sichersten in Afrika. Wir haben uns zumindest sicherer gefühlt als in vielen europäischen Ländern. Gewalt habenwir in mehreren Wochen nicht ansatzweise erlebt oder davon gehört. Und von Taschendieben war weit und breit nichts zu sehen.
Es ist jetzt zu hoffen, dass der entstehende Tourismussektor durch diese tragischen Vorkommnisse keinen allzu großen Schaden nimmt. Die Menschen in Äthiopien - gastfreundlich und fröhlich wie wenig andere - haben eine Chance mit dem Tourismus verdient.
Allerdings muss ich einigen anderen Vorrednern zustimmen, dass man auf aktuelle Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes hören sollte. Wir haben uns zumindest davor gehütet, in die Danakil-Depression zu reisen. Es scheint sich genau das Risiko, welches in den Reisewarnungen beschrieben wurde, jetzt verwirklicht zu haben. Das ist mehr als tragisch. Pauschal Aussagen hieraus für das gesamte Land abzuleiten, ist jedoch mehr als verfehlt. - #28 18.01.2012 14:15 von
T
Die Entführten müssen für die Kosten ihrer Befreiung selber aufkommen, also kann es dem Steuerzahler eigentlich egal sein.
Finde es nur etwas strange das unser BKA den Fall übernimmt und nicht die Äthiopische Polizei...
Und ich versteh nicht wieso sich hier alle so über die Entführten aufregen. Das kann man doch auch nicht als Urlaub bezeichnen, wie es sich die meisten hier vorstellen ( 4 Sterne Hotel und den ganzen Tag am Strand liegen oder eine geführte Städtereise usw.).
Ich reise selber gerne in, wegen z.B. der schlechten Sicherheitslage in Verruf geratene, Länder (Irak, Afghanistan usw), jedoch nur auf eigene Faust (als Backpacker) und nicht in irgendwelchen Reisegruppen, und habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht (das Auswärtige Amt übertreibt oft auch sehr, was aber auch verständlich ist) und mich auch noch nie!! wirklich unsicher gefühlt. Die Menschen waren meistens sehr freundlich und überrascht einen Europäer hier anzutreffen... nicht wie in den Touristenhochburgen in denen man nur als laufende Geldbörse betrachtet wird.
Die meisten Kommentare hier sind doch ziemlich ignorant, jeder kann doch selbst entscheiden welches Risiko er eingehen will, ein anderer raucht halt, fährt motorrad oder was auch immer ...
Und durch eine Reise in so ein Land wie Äthipien oder so wird ja auch ein klein wenig Geld ins Land gebracht und hilft der dortigen Bevölkerung somit ja auch. - #29 18.01.2012 14:46 von
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Ja. Wobei es einen Unterschied macht zwischen einem "normalen" Restrisoko in nicht so entwickelten Ländern und Gegemnden in denen gekämpft wird und vor dem das auswärtige Amt offizielle warnt.
Aber ich habe Zweifel dass diese Ausflüge von einem deutschen Veranstalter angeboten wurden.
China nach der Mao Zeit ging es im Vergleich zu viele afrikanischen Staaten weitaus schlechter und wo steht China heute? Ähnliches gilt auch für einige andere asiatischen Staaten.
Die Probleme in Afrika sind nicht primär durch den Westen und auch nicht durch die Kolonialzeit bedingt.
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