Überarbeitung: EZB schafft neue Stellen fürs Krisenmanagement

dapdEntlastung für krisengebeutelte Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank: Die Notenbank schafft 40 neue Stellen. Allein auf die derzeit stark geforderte Abteilung für volkswirtschaftliche Analysen entfällt die Hälfte neuer Kräfte.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...851123,00.html
  1. #1

    Hier im SPON Forum gibt es alles über Volkswirtschaft bzgl. Euro zu lesen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Entlastung für krisengebeutelte Mitarbeiter der Europäischen
    Zentralbank: Die Notenbank schafft 40 neue Stellen.
    Allein auf die derzeit stark geforderte Abteilung für volkswirtschaftliche
    Analysen entfällt die Hälfte neuer Kräfte.
    Wer den SPON Wirtschaftsteil einschließlich Kommentare regelmäßig
    liest und verfolgt, weiß mehr als genug über die Probleme und deren
    Lösungen. Wenn aber der Wille zur befreienden Tat fehlt und
    wegen Phantasiearmut Vorstellungen zur Lösung der Krise fehlen,
    dann können auch Neueinstellungen bei der EZB nicht weiterhelfen.

    Denkverbote sind Ausdruck von Lässigkeit, Ratlosigkeit und
    mechanistischem Denken auf Basis falscher volkswirtschaftlicher
    Modelle. Phantasiearmut, mangelhafte Vorstellungskraft und
    zu geringe Denkfähigkeit haben zu einer Krise geführt, deren
    Auswirkungen für das normale Volk mit den Folgen eines
    mittleren Krieges alternativlos vergleichbar sind.

    Einfallslosigkeit, Selbstzufriedenheit und Egoismus der selbsternannten Geld- und Politik-Eliten, sowie Dünkel und geistige Beschränktheit
    der reichen Hinter- und Dunkelmnner werden zu großem Leid
    der Mehrheit der Menschen in Europa wegen des Euro führen.
    Unglaublich, dass ein derartiges Unglück geschehen konnte.
  2. #2

    Das Rettungsgerangel entlarvt die Schwätzer ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Entlastung für krisengebeutelte Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank: Die Notenbank schafft 40 neue Stellen. Allein auf die derzeit stark geforderte Abteilung für volkswirtschaftliche Analysen entfällt die Hälfte neuer Kräfte.

    EZB schafft 40 neue Stellen - SPIEGEL ONLINE
    ... prima. Der Rat verhindert die Beschäftigung von Fachleuten.

    Das Rettungsgerangel zwischen Politik und EZB ist in vollem Gange.

    Die EZB zeigt Wege mit Wirkung, da die Politik seit 2 Jahren versagt. Und diese reagiert nun hoch eifersüchtig. Geht ja nicht, dass ein Banker die Banker rettet ... wozu braucht man denn da die von der Finanzelite hochbezahlten Politker noch? So sehen die Finanzoligarchen doch, dass die Politiker bei der Umverteilung von unten nach oben versagen und nur auf die Bankerkollegen verlass ist. Interessant ist, das Frau Bundeskanzler Merkel die EZB nicht kritisiert, sondern nur die kleinen Schranzen ...
    D.h. sie präsidiert schon drüber und weiß sich in Sicherheit und bester Position.

    Wer blanken Zynismus findet, darf ihn kopieren, ergänzen und gerne an die Eurofighter um Herrn Schäuble weiterleiten.

    Es zeigt sich das Ausmaß der Katastrophe: eine Währung, die keine ist, nationale Interessen, politische Ultrahampelmänner, Neid, Missgunst, Inkompetenz, absolute Verblödung, Sozialistische Ideologie, Subventionitis und finale Lösungskompetenz auf Kosten der letzten solventen Bürgen.

    Aber andererseits - wenn die EZB den Euroraum nun inflationiert und so Guthaben und Schulden rasiert, dann weiß man ja, was auf einen zukommt. Und man weiß auch, dass der deutsche Staat trotz Einnahmerekorde Steuern nach der BTW 2013 erhöht und diese auch einzieht. Man muss sich also nur wappnen.
    Leute, haut das Geld selber raus, auch wenn das die EU und D Bürokratie noch besser kann, aber nur so habt Ihr was davon. Je schneller, je besser. Und ja. Ab und zu mal einen kleinen Bankrun ;-)
  3. #3

    Warum ueberhaupt eine volkswirtschaftliche Analyse bei der EZB

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Entlastung für krisengebeutelte Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank: Die Notenbank schafft 40 neue Stellen. Allein auf die derzeit stark geforderte Abteilung für volkswirtschaftliche Analysen entfällt die Hälfte neuer Kräfte.

    EZB schafft 40 neue Stellen - SPIEGEL ONLINE
    Die muessen nur in die naechste Eckkneipe gehen. Da analysiert der Stammtisch exakter die Lage als die komplette volkswirtschaftliche Analyseabteilung der EZB. Ausserdem werden die Entscheidungen eh nicht nach wirtschaftlichen Daten und Analysen dieser Abteilung getroffen, nicht wahr Herr Draghi, da stuetzt man sich lieber auf die Erkenntnisse von Goldman&Sachs.
  4. #4

    Zitat von fc-herrenturnverein Beitrag anzeigen
    Aber andererseits - wenn die EZB den Euroraum nun inflationiert
    Wenn Sie wissen, wie man eine Inflation herbeiführt, rufen Sie doch mal bei der japansichen Zentralbank an, die versucht es erfolglos seit nunmehr 20 Jahren.
  5. #5

    Seit wann geht die Krise 1008....

    ....oder wollen wir nur 2 1/2 Jahre annehmen? Da ist es schon toll, wie schnell die EZB Europa sie ernst nimmt.
  6. #6

    Umsonst! Vergebens!

    Noch mehr volks- und marktwirtschaftliche Analysen, die meist völlig daneben liegen, verkraftet weder Europa, noch Deutschland!

    Diese überbezahlten EU-Beamten jammern schon bei der geringsten Arbeitsbelastung - schließlich wollen sie nur einen sicheren Posten "mitallem Komfort" - aber dafür Leistung zeigen? Nein, das will man nicht!

    Noch besser allerdings wäre es, dieses ganze Müde Team, allen voran Draghi, zu "entsorgen" und durch Leute zu ersetzen, die wissen was sie tun und tun dürfen und dieauferlegten Grenzen der EI-Verträge endlich achten und beachten!

    Weg mit diesen Betrügern am Steuerzahler, mit den Vernichtern unserer und unserer Kinder Zukunft!
  7. #7

    größenwahnsinnig

    was die machen. Es wird Geld verpulvert und notwendige Strukturreformen im Club-Med-Paradies werden nicht angegangen. Und wir Idioten zahlen das!
  8. #8

    Yen ist kein Euro. Japan ist nicht Südeuropa.

    Zitat von muellerthomas Beitrag anzeigen
    Wenn Sie wissen, wie man eine Inflation herbeiführt, rufen Sie doch mal bei der japansichen Zentralbank an, die versucht es erfolglos seit nunmehr 20 Jahren.
    Der Yen ist kein Euro. Japan (ich importiere Waren aus Japan von unterschiedlichsten Firmen und habe dorthin seit 20 Jahren enge Kontakte) ist ein relativ homogener Wirtschaftsraum in dem die Leistungsfähigkeiten nahezu gleich verteilt sind. Es gibt In Japan kein Spanien oder Griechenland. Der Japanische Binnenmarkt ist in der Krise weit stärker als der in D. Die Krise ist stabiler und Japan ist weit weniger unter Druck und weniger im Verdacht schlechten Managements von Banken und speziell Bürgern und die Löhne sind dort auch nicht leistungslos expoldiert. JP ist das Gegenteil von Südeuropa. Inflation ist nicht das zentrale Primärziel einer Zentralbankaktion, sondern nur eine mögliche Folge davon. In der EU ist sie nur sehr viel wahrscheinlicher als in Japan. Und die Inflation kann eine Lösung des Südeuropa-Problems werden ... wenn das die anderen Währungshüter ein Stück weit zulassen. Das D Modell hat fertig. Wir sind überstimmt. Fazit: Konsum hochwertiger Produkte und Investition in Sachgüter oder Edelmetalle ist daher nie schlechter als das Anhäufen von Digits auf einem Konto.
  9. #9

    Ich

    Zitat von euro-paradies Beitrag anzeigen
    was die machen. Es wird Geld verpulvert und notwendige Strukturreformen im Club-Med-Paradies werden nicht angegangen. Und wir Idioten zahlen das!
    bin ein Zwangsidiot, denn mir wird das gleich vom Gehalt abgezogen.
    Ich will ja nicht zahlen, aber ich muss.
    Ich bin ein Zwangseuropäer, ein Zwangsgutmensch. Ich liebe alle Staaten, die unter den Rettungsschirm müssen, nehmt mein Geld, lasst mich dafür bitte bis zum Umfallen arbeiten. Gebt mein Geld den Südländern, gebt es den ehemaligen Bundespräsidenten, verpulvert es in Afghanistan, weg damit.