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Ü-50-Lehrlinge: Senior-Azubis in der Backstube
dapdLehre statt Rente: Eine Bäckerei in Baden-Württemberg reagiert kreativ auf den Fachkräftemangel. Die Firma bildet Menschen aus, die auf dem Arbeitsmarkt sonst schlechte Chancen haben - Migranten und über 50-Jährige. Die Erfolgsquote ist deutlich höher als bei Jung-Azubis.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...813674,00.html
- #60 13.02.2012 13:11 von
Ich gehe..
mal davon aus, daß sie keine Ausbildung gemacht haben, also entweder ein studierter Fachidiot sind oder aber keine Lehre absolviert haben.
mal kurz Google angefragt:
Ausbildungsinhalte:
- Verkauf von Waren und Umgang mit Kunden
- Auszeichnung, Präsentation und Dekoration von Waren
- Kassieren und Kassenabrechnung
- Herstellen, Anrichten und Garnieren von Lebensmitteln
- Reinigen der Laden- und Verkaufseinrichtungen
- Einräumen und Lagern der Lebensmittel unter Beachtung
der Qualitätskontrolle
- Bedienung von Geräten wie Kasse, Waagen, Kühltruhen,
Rechenmaschinen
- Herstellungsverfahren für Backwaren
- Dekoration von Torten und Backwaren mit Hilfe von
Zuckerglasuren und Sahne
Als ich damals meine Bürokaufmannslehre anfing dachte ich auch, was soll da schon kommen, war dann aber doch eine ganze Menge, was mir dann später bei der Ausbildung zum Betriebswirt durchaus geholfen hat.... - #61 13.02.2012 13:19 von
...
Also wenn das Hobby älterer Leute, wie ich letztens mal las, eher darin bestehen soll, gelegentlich mal ein Bierchen zu trinken, dann fallen mir zu jungen Leuten noch diverse andere Freizeitaktivitäten ein, mit denen man sich die Nächte um die Ohren schlagen kann.
Wenn ich mir den Aufwand so anschaue, den es mit sich bringt, beispielsweise Apfelbäume zu pflanzen, sie zu düngen, sie zu gießen, sie zu stützen, und dann nach Jahren endlich mal ihre Früchte ernten kann, dann kann ich nur sagen, dass sich das eigentlich nicht rentiert - dann lieber Äpfel auf dem Großmarkt kaufen.
Also wenn die Entlohnung bei Ihnen gerade mal HartzIV entspricht, dann brauchen Sie sich wirklich nicht wundern, wenn sich bei Ihnen auch nur Leute melden, die ganz genau wissen, dass sie anderswo auch nicht mehr für ihre Arbeit bekommen können. - #62 13.02.2012 13:19 von
ein schwein....
es ist ein schwein wer schlecht über unsere jugend denkt!
Hausfrauen, Migranten, über 50-Jährige... ja das sind 3 Gruppen die den sowieso schon gebeutelten jugendlichen die jobs WEGNEHMEN!
Leistungsbereitschaft? Ich glaub es hackt! Worauf sollen die hinarbeiten? Nichtmal mit realschule gibts heute noch azubi plätze? Wofür sollen sie lernen? Damit sie alles für eure renten abgenommen bekommen? Damit andere staaten ihr erwirtschaftes bekommen? Wofür sollen lernen? Und dann die schulen, 10% müssen ja min. durchfallen, egal wie der wissenstand ist... da werden die schüler absichtlich dumm gehalten (vor allem die männlichen, während lauter studierte frauen daheim hocken!), ihnen wird die zeit zum lernen gekürztz, dafür extra leistungen eingefordert! Faschistische Arbeitgeber die über Politik bestimmen und keinen funken hoffnung sich selbst was erarbeiten zu können, bringen auch den schlauen jugendlichen zur lernverweigerung. - #63 13.02.2012 13:23 von
Abgespeist?
Watt is los? 250€ ist zu wenig?
Sie sollten vllt Millionär lernen statt Bäcker oder was immer Sie lernen.
Noch nie zu spät? DAS sollte einfach normal sein.
1er und 2er? Gut, das bedeutet Sie tun etwas für SICH!
Schauen sie sich viele, sehr viele Ihrer Altersgenossen an, die sind exakt so übel wie der Forist angeduetet hat. - #64 13.02.2012 13:31 von
Seit 1993 hier ....
Der Artikel scheint nachträglich leicht modifiziert worden zu sein, denn ich meine mich zu erinnern, daß heute Morgen noch drin stand, daß Frau Violeta Deva 1993 als Kosovo-Flüchtling nach Deutschland kam. Mittlerweile finde ich die Jahreszahl nicht mehr im Artikel.
Einer der Gründe könnte sein, daß man sich fragt, was sich Frau Deva seit diesem Datum an sprachlichem Wissen in ihrer neuen Heimat angeeignet hat, wenn der erste Antrag beim Amt auf Unterstützung bei der neuen Ausbildung noch wegen schlechter Deutschkenntnisse abgelehnt wurde.
Ich freue mich für Frau Deva, daß sie Arbeit gefunden hat und bin mir auch sicher, dass sie das gut macht, keine Frage - aber leichtes Befremden sei mir schon zugestanden, wenn ich nachrechne, daß jemand nach fast 20 Jahren Lebensmittelpunkt Deutschland noch immer so schlechte Sprachkenntnisse vorweist. Entweder hatte sie sich bis dato nie wirklich aus Ihrer Wohnung herausgewagt - oder sie hat sich nur im Umfeld ihrer Landesgenossen aufgehalten, die sich in ihrer Heimatsprache unterhalten. Proaktive (sprachliche) Integration sieht für mich anders aus.
Vielleicht klappt es ja jetzt im täglichen Umgang mit deutschsprachigen Kunden im Laden nun etwas besser mit der Praxis, denn die wenigsten Kunden dürften des Kosovarischen mächtig sein. ! ;-) - #65 13.02.2012 13:32 von
Also ich finde die Idee super! Gerade die kosovarische Dame imponiert mir, dass sie für sich und ihre Kinder arbeitet statt vom Amt zu leben ist doch klasse und Beifall wert! Hut ab!
Nur der Nebensatz zu ihrem Mann stößt sauer auf: Heiratete eine 14-jährige, flüchtete nach Deutschland ohne Ausbildung, verbat seiner Frau das Arbeiten, ist heute arbeitslos und kassiert Sozialhilfe.
Warum wird sowas nicht endlich abgeschoben?
Die Frauen integrieren sich und sind fleißig, die Männern machen weiter wie in ihren Islam-Staaten. Kriegen nix gebacken! - #66 13.02.2012 13:32 von
- #67 13.02.2012 13:50 von
Gutes Modell
Dem kann ich nur zustimmen ! Wie die Personalchefin schon sagte, die Qualität der Ü-50-Azubis ist viel höher als die der normalen, 16-18jährigen Teenies, die noch nicht ganz trocken hinter den Ohren sind (und strunzdumm, faul, unmotiviert, ungebildet, unhöflich, etc.).
Und in einer derart überalterten Gesellschaft wie der BRD, wo Menschen bis 67 (und demnächst bis 69!) Jahren arbeiten müssen, bevor sie in Rente gehen können, macht eine Ausbildung mit 40 - 50 Jahren auf jeden Fall noch Sinn, denn man hat ja dann noch 20 - 30 Berufsjahre vor sich !
In den USA und anderen Ländern ist das sowieso Gang und Gäbe, da gibt es keinen Jugendwahn. - #68 13.02.2012 13:52 von
- #69 13.02.2012 13:55 von
K&U ist echt ein Musterbetrieb (keine Ironie)
Also, das stimmt im Falle von K&U einfach nicht. Ich habe in fussläufiger Nähe die Auswahl zwischen einem traditionellen Bäcker, der selbst backt, und einer K&U-Filiale im Edeka. Ich gehe lieber zu K&U, weil die Sachen einfach besser schmecken. Und sonst bin ich eigentlich Traditionalistin. Aber die Laugencroissants und das Baguette "Balou" sowie die Linzertorte und der Hefezopf sind einfach nur lecker!
In meinem Vorort hat K&U übrigens eine "Azubi-Filiale". Diese Filiale führen komplett nur Azubis, da sieht man nie einen Menschen Ü30 hinter der Theke. Die Azubis machen ihre Sache wirklich gut, so wie überhaupt der Personal aus allen 3 Filialen, die ich häufiger frequentiere, sehr freundlich ist, ohne aufgesetzt zu wirken, und gut berät. Die Frau hinter der Theke "meines" K&U grüßt mich sogar, wenn wir uns zufällig auf der Strasse treffen.
Ich finde die Initiative von K&U, Senior-Lehrlinge einzustellen, einfach klasse. Natürlich macht das K&U nicht aus Altruismus, sondern aus der Notwendigkeit heraus - sie finden einfach nicht genug junge Lehrlinge! Wer hier über Benachteiligung spricht, weil die Senioren 3mal so viel verdienen, hat nicht kapiert, dass das aus der puren Not geschieht. Gäbe es genügend junge Lehrlinge, hätte das K&U gerade wegen der bürokratischen Hürden durch die Arge sicher nicht gemacht.
Trotzdem eine gute Sache. Vielleicht kapieren jetzt auch andere Firmen mal, dass Ü40 oder Ü50 nicht zu alten Eisen gehören, sondern einen produktiven Beitrag zum Unternehmen leisten können.
Daumen hoch und von mir ein +1.
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