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Ubuntu Linux: Erste Schritte mit dem Gratis-System
Wie findet man sich mit Ubuntu zurecht? Wir zeigen es Schritt für Schritt. Der Einstieg könnte leichter kaum sein: Auf der Programmebene unterscheidet sich die Bedienung kaum von Windows. Man muss nur wissen, was man wo findet.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...813839,00.html
- #1 12.02.2012 09:23 von
Das "immer" würde ich entfernen und durch "in der Regel" ersetzen, denn das ist mitnichten "immer" so. Es gibt zahlreiche Gegenbeispiele (z.B. das vorinstallierte Freecell), wo auch im Unity Desktop die Programm-Menüs im Programmfenster sind, oder noch "besser" einen Mischung aus beidem... Das hängt von der Unity-Integration des jeweiligen Programmes ab.
- #2 12.02.2012 11:30 von
Nur so am Rande...
Linux, Ubuntu oder jede andere Distribution oder Opensource-Software ist mitnichten 'Gratis', man bezahlt allerdings in einer anderen Währung. Die ist Aufmerksamkeit und Feedback für die, die hinter der ganzen Opensource-Bewegung stecken und auch gerne bei Problemen zur Seite stehen, den Anfänger (meist) auch kompetent begleiten und schlicht auch Rückmeldungen, sei es Usability oder Fehler, angewiesen sind. Und das bekommen sie bei keinem der proprietären Mitbewerber. Also: Opensource lebt vom Mitmachen und nicht von der 'Gratiskultur'.
my2ct - #3 12.02.2012 12:34 von
- #4 12.02.2012 12:42 von
Meine Erfahrungen mit Ubuntu
Hallo,
während meines Studiums wurde meine naturwissenschaftliche Fakultät vom Microsoft Academic Alliance Programm gefördert. Dem entsprechend konnte ich immer die aktuellen Windowsversionen gratis nutzen und kam nicht in die Verlegenheit ein alternatives Betriebssystem testen zu müssen. Nach meinem Abschluss konnte ich natürlich die Windowsversionen weiter benutzen, allerdings war ich eigentlich nur mit Windows 7 zufrieden und daher habe ich auch nur diese Version auf meinem Desktop-Pc benutzt.
Als ich mir dann für meine Diplomarbeit ein Netbook gekauft habe, habe ich mich auch hier für ein vermeindliches Win 7 Starter entschieden. Diese abgespeckte Win 7 Version hat mich in zweierlei hinsicht enttäuscht. Zum einen durch die eingeschränkte Funktionalität und zum anderen hat sich das Netbook ziemlich schwer damit getan.
Dies war der Moment an dem ich Ubuntu kennen und schätzen gelernt habe.
Zuerst habe ich mich für die aktuelle Ubuntu-Version mit der Unity-Oberfläche entschieden. Anfangs war ich auch sehr zufrieden, aber mit der Zeit hat sich gelegentlich gezeigt, dass diese Version noch Kinderkrankheiten hatte.
Da sich meine Festplatte zu diesem Zeitpunkt gerade für den Freitod entschieden hatte, bot dies für mich die Gelegenheit eine Longterm support (LTS) Version von Ubuntu auszuprobieren. Ich habe mich dabei für mein Netbook für die Netbookedition 10.04 LTS entschieden und bin damit nun sehr zufrieden. Die Benutzeroberfläche sieht zwar nicht so schön aus wie das neue Unity, dafür ist es grundsolide.
Nach ein paar kleinen Schwierigkeiten, wie z.B. fehlende Treiber über das Terminal zu installieren usw. komme ich damit jetzt sehr gut zurecht und bin voll zufrieden.
Ich finde jedoch, dass Ubuntu eher an den Apple OS als an den Microsofts OS angelehnt ist. Dabei gibt es jedoch den entscheidenen Unterschied, dass Ubuntu zwar auch so ziemlich alles automatisch verwaltet, man aber auch überall selbst drin rumwerkeln kann.
Mein Fazit kann nur lauten, dass man mit Ubuntu ein i.d.R. sehr gutes und schlankes Betriebssystem bekommt. Man muss dafür kein Geld bezahlen, allerdings gelegentlich auch den ein oder anderen Kompromiss machen. Zum Beispiel, dass man soviel ich weiß nur Office 2007 zum laufen bekommt und zwar auch nur über das Zusatzprogramm Wine. Ebenso verhält es sich mit den meisten kommerziellen Spielen, in den meisten Fällen bekommt man sie, wenn überhaupt, nur mit Wine zum Laufen.
Ubuntu bietet zwar standardmäßig OpenOffice an, womit sich auch sehr gut arbeiten lässt, allerdings wird in den meisten Büros MS Office benutzt und aufgrund der Kompatibilitätsprobleme zwischen diesen Anwendungen ist OpenOffice für den Büroalltag nicht besonders geeignet. Für Gamer ist Ubuntu wohl auch eher nicht zu empfehlen, für alle übrigen Anwedungen im Privaten Bereich ist Ubuntu sehr gut geeignet. - #5 12.02.2012 12:43 von
- #6 12.02.2012 12:53 von
- #7 12.02.2012 12:53 von
Ubuntu
Was, bitteschön, hat Ubuntu mit wertschöpfender Arbeit zu tun? Wie bekomme ich z.B. MS-Office zu laufen unter Ubuntu? Alle benutzen MS-Office, Open Office macht da nur Quark daraus. Wieso soll mein Frontend jetzt Ubuntu heißen? Gibts z.B. DATEV für Ubuntu? Kinder dürfen spielen, also, liebe Kinder spielt.
Im Backend sieht das etwas anders aus. Linux ist ne prima Sache. Da spielen dann Erwachsene - #8 12.02.2012 12:54 von
für sehr viele Hardware verfügbar
voll
Für 99% verfügbar
Gibts
Gibts
Schön getrollt. Man muss sich nur die passende Hardware zulegen, z.b. eine Nvidia-Graka. Und auch in der Windowswelt gibts Probleme bei Treiberunterstützung, wie z.b. Canon oder HP, wo ältere Hardware unter Windows 7 nicht mehr unterstützt wird. Übrigens hängts an den Hersteller, Spiele für Linux herauszugeben, voll tauglich ist Linux dafür :) - #9 12.02.2012 13:03 von
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