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Ubuntu Linux: Erste Schritte mit dem Gratis-System

Wie findet man sich mit Ubuntu zurecht? Wir zeigen es Schritt für Schritt. Der Einstieg könnte leichter kaum sein: Auf der Programmebene unterscheidet sich die Bedienung kaum von Windows. Man muss nur wissen, was man wo findet.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...813839,00.html
  1. #40

    .

    Von mir aus muss Linux nicht auf jeden Desktop, sollen andere doch nehmen was sie wollen.

    Bei mir läuft hauptsächlich Debian Wheezy und ich vermisse nichts.

    Es ist alles eine Frage der Gewöhnung, nicht umsonst kümmert sich Microsoft so liebevoll um Schulen und Unis. Meine ganze ältere, von mir betreute Verwandtschaft ist mit Linux (Ubuntu 10.04 LTS bzw vorherige LTS) ins Internetzeitalter eingestiegen, die kennen sich mit nix anderem aus und für mich reduziert das den Admin-Aufwand auf ein Minimum. Keine Viren, keine Trojaner, selbst wenn mal auf ein "Ihr Rechner ist gefährdet"-Popup geklickt wird. Und die ganzen "Systemoptimierungstools" (1000 geheime Windowstricks *gg*) funktionieren nicht und richten daher keinen Schaden an.

    Ich kann es nur empfehlen.
  2. #41

    weil...

    Zitat von Herr Gerhardus Beitrag anzeigen
    echt? Warum?
    ...das alles bei Ubuntu kein Problem ist.
  3. #42

    Zitat von itstk Beitrag anzeigen
    ...wenn die Klicki-Bunti-Oberfläche plötzlich nicht mehr so richtig will. Dann gäbe so mancher eine Menge für eine Befehlszeile, um wenigstens JETZT die im Gerät festsitzenden Daten auf eine mobile Platte zu sichern. Bevor man die ganze Kiste plattmachen muß, weil die zur Reparatur nötigen Befehle nicht installiert sind. Regelmäßige Datensicherungen sind ja auch irgendwie uncool und deshalb komplett aus der Mode gekommen...

    Ich hab' dem Android auf meinem Tablet per "Terminal-App" mal in die Hose geschaut. Das hat mit Linux nur noch gerüchteweise was zu tun. Und wo nichts ist, kann das Wenige auch mit einem Affenzahn booten...

    Aber als Linuxer muß ich mich trotzdem fragen, ob es sich ein Otto-Normaluser wirklich antun will, seinen vollwertig ausgestatteten PC mit der zwangsweise verteilten Unity-Oberfläche von Ubuntu 11.10 auf den Funktionsumfang eines Smartphones zu kastrieren, nur damit's genauso schick aussieht wie Apple und Android. Verzeichnisbäume, strukturierte Datenbestände lassen sich damit irgendwie nun gar nicht mehr bearbeiten. Deswegen hab' ich den Office-PC heute auch ganz schnell auf 11.04 zurückgerollt. Da gibt's als Alternative zu "Lollipop" nämlich noch Ubuntu Classic. Für acht Stunden täglicher Bildschirmarbeit deutlich besser geeignet.

    Aber vielleicht denkt die Mehrheit ja wirklich nur eindimensional in Lutscherfarben...
    Stimmt schon, Unity hat seine Schwächen. Ich vermisse meine Bodenleiste am Meisten.
  4. #43

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    .......
    Im Backend sieht das etwas anders aus. Linux ist ne prima Sache. Da spielen dann Erwachsene
    Wenn es aus den Onboard Boxen dröhnt :
    Eine Hardware - ein Netzwerk - ein Kernel !
    vor euch ist Linux - hinter euch ist Linux - und in euch ist Linux
    und der Widerhall zigtaussenfacher Mausklicks ist zu höhren, dann ist es zu spät.

    ;)
    Roten Rosen - Sauerkraut Polka - YouTube
  5. #44

    elster usw

    Zitat von Dr. Fuzzi Beitrag anzeigen
    In Erweiterung ihrer Aufzählung:

    kaufmännische Programme?
    Steuererklärung?
    Elster-Schnittstelle?
    zuverlässiger Support?

    natürlich alles gerne auch für gutes Geld, aber ohne lahme X/Y Emulation.

    Macht unser Unternehmen etwa 200 Mitarbeiter unter Linux. Die kaufmännischen Programme (was auch immer Sie damit ansprechen wollen) - z.B. Buchhaltungssysteme - laufen problemlos Wine. Es handelt sich bei Wine außerdem nicht um einen Emulator, sondern es es ist eine Bibliothekensammlung, die es ermöglicht Windows Programme unter Linux auszuführen - es wird nichts emuliert. Aus diesem Grund laufen die Programme auch nicht langsamer als unter Windows, denn sie laufen direkt auf Linux, nicht auf einer emulierten Windows-Schicht.

    Ich spreche hier aber nur von den Clients. Die zentrale Datenbank, über die die Buchhaltung erfolgt, liegt hier auf einem Server (SQL). Bei einfachen Buchhaltungssystemen läuft die Datenbank auf dem lokalen Rechner, so wie SIe es auf ihrem Windows PC haben.

    Stichwort Steuererklärung: die Elter-Schnittstelle sebst setzt auf Java auf und ist weitgehend Betriebssystem-Unabhängig. Wenn Sie die Elster-Funktionen unter Wine nutzen wollen, installieren Sie ganz wie unter Windows das Java Kit (Java User Group Deutschland e.V. - Startseite) in gewohnter Art und Weise (allerdings unter wine) und Ihr Buchhaltungsprogram. Die Elster-Schnittstelle ist sofort vorhanden.

    Einen großen Vorteil bietet Linux gerade in diesem Bereich: Es ist sicher. Sie können beim Buchen ohne schlechtes Gewissen Online-Banking machen - es kommt für unsere Abteilung absolut nicht in Frage Windows zu verwenden, bzw. in einen Win-PC wichtige Paßwörter einzugeben oder Dinge wie Finanztransaktionen zu tätigen, wo man nie weiß, ob ein Keylogger mitloggt oder sich ein Trojaner im System versteckt. Wer sowas auf einem Windows-PC machen wollte, müßte wirklich einen völlig eigenen PC mit einer sauberen Ur-Installation nur für diesen Zweck abstellen.

    Support: Für Linux in hohem Maße vorhanden. Sie müssen sich dann für die entsprechende Distribution entscheiden Kostenlose Unterstützung bei Problemen erhält man in hohem Maße im Internet in unbegrenzter Zahl von Foren und Websites. Man findet alles, bis zum kleinsten Spezialproblem und die Community ist sehr hilfsbereit. Professionellen Support gibt's auch beinahe in jeder Stadt...
  6. #45

    Zitat von jay jay Beitrag anzeigen
    Stimmt schon, Unity hat seine Schwächen. Ich vermisse meine Bodenleiste am Meisten.
    Ähem. Was spricht dagegen, einen anderen Window-Manager zu installieren?

    Bei der zur Verfügung stehenden Auswahl sollte wirklich was für jeden Geschmack was dabei sein.
  7. #46

    Zitat von Herr Gerhardus Beitrag anzeigen
    Danke für den Link. Ich finde Linux ist sehr interessant zum ausprobieren und hängen bleiben(Quelle: Ubuntu oder Windows 7? Vergleich! | net netz blog). Aber als Betriebssystem ist es für mich nichts, da ich gerne spiele (Gamer) - die Hardware wird sehr gut erkannt, aber eine Windows - Emulation für Linux. Nö. Aber Das Video hat mir gut gefallen, wobei es so rüberkommt als wäre man stolz drauf alles so wie Windows zu machen.

    Aber es ist kostenlos und die GUI ist lustig.
    Gern geschehen. Bzgl. Gamer gebe ich Ihnen recht, aber man kann ja für diese Fälle auch Linux und Windows als dual boot gut nebeneinander betreiben.

    Ansonsten zur GUI - es ist halt schon nicht einfach...macht man die GUI anders wie windows gefällts nicht - macht man sie genauso, ist es lustig ;-)
  8. #47

    Zitat von Dr. Fuzzi Beitrag anzeigen
    In Erweiterung ihrer Aufzählung:

    kaufmännische Programme?
    Steuererklärung?
    Elster-Schnittstelle?
    zuverlässiger Support?

    natürlich alles gerne auch für gutes Geld, aber ohne lahme X/Y Emulation.
    Haben Sie sich in letzter Zeit mal näher mit den verschiedenen Virtualisierungslösungen beschäftigt? Wenn die CPU eine Hardware-Virtualisierung (Intel Virtualization Technology, AMD Virtualization) unterstützt, dann kann ein virtuelles System erstaunlich schnell sein.

    Ich verwende auf meinem Notebook unter Linux öfters ein virtuelles Windows XP über Virtualbox und für die Software-Entwicklung auch diverse virtuelle Linux-Systeme über libvirt (kvm/qemu). Ich habe in meinem Notebook zwar eine schnelle SSD verbaut (OCZ Vertex 3, 240GB), ansonsten ist es mit einem Core2Duo mit 2,53GHz und 4GB RAM aber eher normal. Das Notebook habe ich 2008 gekauft gehabt. Und wenn ich mit dem virtuellen XP Arbeite, dann bemerke ich nichts davon, dass das System in irgend einer Weise lahm wäre. Weder das virtuelle System, noch der Host. Vom Start des virtuellen Windows XP bis zum Login-Fenster benötigt es 8 Sekunden, und dann weitere 4 Sekunden bis die Sanduhr verschwunden ist. Danach kann ich ohne Probleme und mit einem sehr flüssigen System Arbeiten. Und Probleme mit der Software (privat. Steuererklärung, etc...) hatte ich dabei noch nie. Jedenfalls keine die mich irgendwie bei der Arbeit behindert hätte. Spielen kann man damit zwar nicht, aber für die Arbeit ist es mehr als ausreichend.

    Und bevor hier die Anschuldigung aufkommt, dass ich damit Behaupten will, dass nur unter Linux alles so schnell und wunderbar klappt... nein, das will ich nicht. Denn auch unter Windows kann die Virtualisierung sehr schnell sein. Voraussetzung dafür ist die Unterstützung der CPU. Und jede halbwegs neuere Intel- oder AMD-CPU kann dies, jedoch wird die Funktion bei diversen billigen Notebooks und Mainboards im Bios deaktiviert. Jedenfalls bin ich bei mir auf dem Notebook unter Linux immer wieder erstaunt, wie flott die virtuellen Systeme doch laufen. Zwar mit einer SSD, aber auche ohne I/O-lastige tätigkeiten sehr schnell. Für mich umso mehr ein Grund, nicht mehr Windows als Host starten zu müssen. Seit ich die SSD im Notebook habe, bin ich bisher auch noch gar nicht dazu gekommen, da wieder ein Windows XP drauf zu machen, obwohl ich bei der Partitionierung extra Platz dafür gelassen habe.

    Wie schon erwähnt will ich damit nicht Linux besonders Loben oder Windows schlecht darstellen, sondern einfach nur darauf Hinweisen, dass man heutzutage mit einem virtuellen System sehr wohl eine gute Performance bekommen kann. Jedenfalls weit mehr als ausreichend. Wenn sich also jemand vorstellen könnte, eventuell auf Linux zu setzen, dabei aber nicht auf seine Software z.b. für Steuererklärung verzichten und diese auch nicht über Wine laufen lassen will, der kann hier auch auf eine flotte Virtualisierung zurückgreifen.
  9. #48

    weekend W4rZ

    Zitat von Artikel
    In den folgenden Monaten wollen wir eine Reihe thematisch eingegrenzter Tipp- und Workshop-Artikel zu Software und Services unter Linux folgen lassen.
    Das kann ja lustig werden. Wer hätte gedacht, dass das alte Linux noch mal so ne Flame-Wars entfachen könnte?
    Und wer hätte sich träumen lassen, dass die Windows-User Ihr OS so behertzt verteidigen? - Ganz großes Kino.

    Bitte installiert euch kein linux - das ist nicht professionell und zerstört den komputer!!
  10. #49

    das wars...

    Zitat von Arckenheidt Beitrag anzeigen
    Ähem. Was spricht dagegen, einen anderen Window-Manager zu installieren?

    Bei der zur Verfügung stehenden Auswahl sollte wirklich was für jeden Geschmack was dabei sein.
    ...was ich an anderer Stelle mit "halbwegs" kompetenter Nutzer meinte. Keine Zeit gross zu suchen. Haben Sie mal 'ne Anleitung?


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