UBS-Banker Kweku Adoboli: Der nette Milliarden-Vernichter von nebenan

Gut gekleidet, höflich und eloquent - zumindest äußerlich war Kweku Adoboli ein Vorzeige-Banker. Nur mit Geld konnte er nicht so gut umgehen, seinem Arbeitgeber UBS bescherte er einen Verlust von zwei Milliarden Dollar und hat damit einen Platz in der Galerie der übelsten Finanzzocker sicher.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...786546,00.html
  1. #1

    Frage an Mr. Cameron

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gut gekleidet, höflich und eloquent - zumindest äußerlich war Kweku Adoboli ein Vorzeige-Banker. Nur mit Geld konnte er nicht so gut umgehen, seinem Arbeitgeber UBS bescherte er einen Verlust von zwei Milliarden Dollar und hat damit einen Platz in der Galerie der übelsten Finanzzocker sicher.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...786546,00.html
    Bekommen solche echten Gangster nun auch "die volle Härte des Gesetzes" per Schnellgericht zu spüren, oder beschäftigt sich die britische Justiz nur ernsthaft mit minderjährigen Steinewerfern? Kommt vielleicht darauf an, wie der Angeklagte in solchen Situationen mit Geld umgehen kann, was?
  2. #2

    Stellen sie sich vor …

    … Einzeltäter wie dieser können Milliarden versägen … Handlungsreisende in Gruppen (völlig immun und in Fraktionszwang handelnd) schaffen es sogar Billionen zu verbrennen … und möchten am Ende dafür sogar noch gelobt werden … Bestrafung ausgeschlossen … das finde ich ist der eigentliche Hammer.
  3. #3

    OMG! The dead man's hand again!

    Zitat von wika Beitrag anzeigen
    … Einzeltäter wie dieser können Milliarden versägen … Handlungsreisende in Gruppen (völlig immun und in Fraktionszwang handelnd) schaffen es sogar Billionen zu verbrennen … und möchten am Ende dafür sogar noch gelobt werden … Bestrafung ausgeschlossen … das finde ich ist der eigentliche Hammer.
    Nö, der Hammer ist: Bei Verzockung zahlt der Steuerzahler,
    beim monetären Endsieg kassiert der Zocker!
    Schöne, neue Börsenweltm denn die Märkte maximieren ... äh.., regulieren sich selbst!
  4. #4

    Nur die Spitze des Eisbergs

    Das ist doch nur die Spitze vom Eisberg.
    Wir wissen doch gar nicht, wie viel Geld unbekannt vernichtet wurde und wird.
  5. #5

    Gewerbeuntersagung

    wäre bei solchen gewichtigen Vorfällen das Einzige, was die Bankster vielleicht zum Abstellen dieser Zockerei bewegen könnte. Wenn einer seinen Laden nicht in Ordnung halten kann (ordentlichees Risikomanagement), so kann er in einem Beruf, der mit Fremdgeldern zu tun hat nichts verloren. Das wäre bei jedem kleinen Freiberufler so zu handhaben!!! Jeder vernünftige Kunde kann kein Vertrauen mehr da hinein setzen.
  6. #6

    Take it easy, UBS

    ... das Geld ist doch gar nicht weg, es hat nur ein anderer!
  7. #7

    asdf

    Zitat von d-c-r Beitrag anzeigen
    ... das Geld ist doch gar nicht weg, es hat nur ein anderer!
    Das kommt drauf an wie man es sieht. Da diese 2 Milliarden wahrscheinlich niemals "real" existiert haben ausser als einsen und nullen auf diversen Großrechnern, ist das Geld im Grunde einfach weg. Das ist ja gerade die Absurdität der modernen Finanzwelt...
  8. #8

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gut gekleidet, höflich und eloquent - zumindest äußerlich war Kweku Adoboli ein Vorzeige-Banker. Nur mit Geld konnte er nicht so gut umgehen, seinem Arbeitgeber UBS bescherte er einen Verlust von zwei Milliarden Dollar und hat damit einen Platz in der Galerie der übelsten Finanzzocker sicher.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...786546,00.html
    Naja, wenigstens wird diese Bank nicht durch "unsere" Steuergroschen "gerettet".
    Sollen sie doch den Schumachers die Steuern ein büschen erhöhen....
  9. #9

    was hat er den falsch gemacht

    Was soll man sagen, der Mann hat vielleicht 5 Jahre Berufserfahrung. Da hat meine Meinung eindeutig die Bank den schwarzen Peter einem Anfänger mit derartigen Mitteln auszustatten ohne ausreichende Kontrollen.