UBS-Banker Kweku Adoboli: Der nette Milliarden-Vernichter von nebenan

Gut gekleidet, höflich und eloquent - zumindest äußerlich war Kweku Adoboli ein Vorzeige-Banker. Nur mit Geld konnte er nicht so gut umgehen, seinem Arbeitgeber UBS bescherte er einen Verlust von zwei Milliarden Dollar und hat damit einen Platz in der Galerie der übelsten Finanzzocker sicher.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...786546,00.html
  1. #10

    Wer's glaubt - Ein Beispiel mehr für das verlogenene Spiel!

    Ist doch wohl klar, dass hier nur wieder ein Sündenbock gesucht wird, um das Image der Banken zu schonen.
    Denn wenn die Zockereien zu Gewinnen geführt hätten, wären es mit Sicherheit keine unerlaubten Spekulationsgeschäfte gewesen. Sondern man hätte sich auf die Schultren geklopft und stattliche Bonis unter den Börsenhändlern verteilt.

    Aber was, wenn die Geschäftsstrategien nict aufgehen bzw. zu Verlusten führen. Tja dann wird erstmal beim Staat um Hilfe gerufen, und wenn der nicht aus der Klemme rettet (z.B. durch manipulative Einflussnahme auf die Märkte), dann wird eben unter den eigenen Mitarbeitern ein Schuldiger gesucht. Hauptsache die Bank an sich bleibt der systemrelevante und brave Marktteilnehmer.

    Eigentlich sollten die Börsenhändler der Banken angesichts dieser illoyalen Haltung Ihrer Arbeitgeber in den Boykott treten. Aber wahrscheinlich bekommt der auserwählte Sündenbock ein stattlich gefülltes Konto in der Schweiz, mit dem er eine schönen Lebensabend geniessen kann, wenn der Trubel sich gelegt hat.

    Nehmt dne Banken doch das Geld weg, jeder Einzelne hat die Macht dazu. Diese Betrüger haben uns lange genug unterdrückt mit hohen Gewinnerwartungen gegenüber den Unternehmen und Abzocke bei der privaten Geldanlage.
  2. #11

    Ungenaue angaben!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gut gekleidet, höflich und eloquent - zumindest äußerlich war Kweku Adoboli ein Vorzeige-Banker. Nur mit Geld konnte er nicht so gut umgehen, seinem Arbeitgeber UBS bescherte er einen Verlust von zwei Milliarden Dollar und hat damit einen Platz in der Galerie der übelsten Finanzzocker sicher.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...786546,00.html
    Mich wuerde mal interessieren, mit welchen Summen er erfolgreich gearbeitet hat, und wieviel er einsetzen musste/nicht durfte, um 2 Milliarden Minus zu machen!
    Nur mal zum Vergleich, ueber wieviel 'nicht genehmigt' hier geredet wird!
  3. #12

    ?

    Zitat von d-c-r Beitrag anzeigen
    ... das Geld ist doch gar nicht weg, es hat nur ein anderer!
    wer denn zum Beispiel?
    Warum muss so viel Geld "gedruckt" werden? Wohin verschwindet es? In Schulden und noch mehr Schulden und Zinsen und Zinseszinsen?
    Wie kann aus 100 €, wenn Zinsen verlangt werden, einfach 110€ werden, die man nach beispielsweise 1 Jahr schuldet? Woher kommt die Differenz zum anfänglichen Betrag denn?
    Angenommen es gäbe weltweit nur genau 1 Billion Dollar und auf das ganze Geld, das verliehen wird, wird Zinsen erhoben. Wie können aus 1 Billion Dollar dann beispielsweise 1,03 Billion werden? Woher kommen die 30000000000 Dollar, die 3% Zinsen davon darstellen?
    Genau, man kann es ja drucken.
  4. #13

    ungerechte Welt

    Jetzt, wo Adoboi sich die zwei Milliarden hat abzocken lassen, ist er plötzlich ein Verbrecher. Wenn er einen anderen um die zwei Milliarden erleichtert hätte, wäre er auf dem Weg zum Vorstandsvorsitzenden und könnte sich über 500 Millionen Bonus freuen. Welches Genie hat den jetzt die zwei Milliarden?
  5. #14

    Politisch korrekte Aufsicht?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gut gekleidet, höflich und eloquent - zumindest äußerlich war Kweku Adoboli ein Vorzeige-Banker. Nur mit Geld konnte er nicht so gut umgehen, seinem Arbeitgeber UBS bescherte er einen Verlust von zwei Milliarden Dollar und hat damit einen Platz in der Galerie der übelsten Finanzzocker sicher.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...786546,00.html
    Darf man hier annehmen dass hier jemand aus politisch korrekten Gründen nicht genügend beaufsichtigt wurde? Das Spiegel-Bild lässt es annehmen, weil da die Identität des Täters quasi vertuscht wird.
  6. #15

    Rational ist anders

    Zitat von drausch Beitrag anzeigen
    Ist doch wohl klar, dass hier nur wieder ein Sündenbock gesucht wird, um das Image der Banken zu schonen.
    Denn wenn die Zockereien zu Gewinnen geführt hätten, wären es mit Sicherheit keine unerlaubten Spekulationsgeschäfte gewesen. Sondern man hätte sich auf die Schultren geklopft und stattliche Bonis unter den Börsenhändlern verteilt.

    ...
    Wenn Sie Vorstandsvorsitzender von UBS wären, würden Sie also freiwillig das Schicksal von 2 Mrd. € an die Künste eines einzelnen Ihrer Investmentbanker knüpfen, in der Hoffnung, dass Sie bei gutem Ausgang ordentlich Gewinne einfahren? Klingt nicht sehr überzeugend.
  7. #16

    UBS-Banker Kweku Adoboli: Netter Milliardenvernichter

    Zitat von joe_co_hamma Beitrag anzeigen
    Das ist doch nur die Spitze vom Eisberg.
    Wir wissen doch gar nicht, wie viel Geld unbekannt vernichtet wurde und wird.
    Das stimmt !!! Allein der Name des Schuldigen ist kein Schweizer. Zahlen ( Geld ) ist Schall und Rauch. Banknamen nur Kürzel. UBS, HSBC, DB. 120.000 Euro und mehr verdienen Investmentbanker und schämen sich nicht für ihre Mitarbeiter im Back-Office welche mit wenigen Euro für harte Arbeit bis zu 12 Stunden je Tag arbeiten. Pause...Da muss man drum bitten.
    Da schweigen sogar die Gewerkschafter.
    Allein wegen dem Reputationsschaden schweigen die Kontrollgremien mit 6 stelligen Salären.
  8. #17

    Jugendlicher Leichtsinn spielt sicher eine Rolle...

    ...mit 31? Wie lange dauert die Jugend eine Menschen im Sinne des SPON? Und wie alt muss man sein um als erfahren zu gelten ?
  9. #18

    ...niemals "real" existiert haben

    .... niemals "real" existiert haben ausser als einsen und nullen auf diversen Großrechnern, ist das Geld im Grunde einfach weg

    Diese " einsen und nullen" werden als realer Wert in einer realen Billanz stehen - sie als "imaginäre" Werte zu sehen ist schlicht falsch.
  10. #19

    alles was gedruckt wird wird wahr

    die sache mit dem geld ist zu einem aberwitzigen abstraktum geworden, ein systematisch initiierter aberglaube, der langsam als solcher erkannt wird. vielleicht ist adoboli ja auch als finanzguerilla zu verstehen, und seine kollegen weltweit nehmen sich an ihm ein beispiel und führen the great finanzwelt swindle endgültig ad absurdum